Rundschau - Oberländer Wochenzeitung
Landeck | Chronik | 7. April 2020 | Daniel Haueis

Rückläufig

Bernhard Guggenbichler: „Sehr gute Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten.“ RS-Foto: Archiv
Günther Stürz: „Covid-19 crasht den Arbeitsmarkt im Bezirk.“ RS-Foto: Archiv
In Landeck macht ein Transparent aufmerksam: „Landecker Firmen liefern“. Foto: Markus Gerstgrasser
Mit dem „Köhle-Euro“ lokale Wirtschaftsstrukturen stärken: Bäckermeister Reinhard Köhle aus Ried. Foto: Bäckerei Köhle
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Bezirk: Zahl der aktuell Coronovirus-Infizierten sinkt


 

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen im Bezirk Landeck ist in der vergangenen Woche gesunken – es sind also mehr Menschen genesen als neue Infektionen bekannt wurden.

 

Von Daniel Haueis

 

Am Montag der Vorwoche wurden vom Land Tirol 385 (aktuell) Infizierte ausgewiesen, am Sonntagabend waren es 359; tirolweit gab‘s einen Rückgang von 1898 auf 1794. Neben den 359 Infizierten waren am 5. April 340 bereits wieder Genesene bekannt – das war ungefähr ein Drittel der wieder Gesunden in Tirol. Am 2. April wurden im Krankenhaus in Zams 52 Corona-positive Patienten behandelt, 17 Verdachtsfälle, elf auf der Intensivstation. 50 waren zu diesem Zeitpunkt bereits gesund entlassen, allerdings waren auch sechs verstorben. Zu den Anfang vergangener Woche vier Todesopfern im Bezirk kamen also leider weitere hinzu: Es sind unter anderem ein 83-jähriger Mann und ein Mann im Alter von 99 Jahren aus dem Bezirk Landeck verstorben – beide hatten Vorerkrankungen. Bis 4. April wurden in Tirol 34 Todesfälle gezählt.

 

KRANKENHAUSBETRIEB „LÄUFT“. Krankenhaus-Geschäftsführer Bernhard Guggenbichler konnte auf genügend Material wie Schutzmasken, Schutzanzüge und ähnliches zurückgreifen: „Sind vorhanden“, so der Diplomkrankenhausbetriebswirt. Ebenso erfreulich: Die Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten läuft weiterhin „sehr gut“; die „Notkrankenstation“ Medalp war in Betrieb (sechs Patienten am Donnerstag); das Hotel, das dafür ebenfalls vorgesehen war, ist noch im Stand-by. Dem Krankenhaus-Personal geht‘s laut Guggenbichler „im Wesentlichen gut. Auf den Covid-Stationen ist die physische Belastung durch die ganzen Schutzmaßnahmen (Schutzanzug, Haube, Maske etc.) hoch.“ Den Mitarbeitern stehen die Krankenhaus-Psychologen, -Psychiater und die Seelsorge für die Bewältigung der psychischen Belastung jederzeit zur Verfügung. LR Bernhard Tilg hatte am Samstag gute Nachrichten: „Die Tiroler Spitäler sind zur Bewältigung der Corona-Krise gut aufgestellt!“ Von den 4408 Betten in allen Krankenhäusern waren am Samstag 2671 Betten noch frei (circa 60 Prozent), von den 237 Intensivbetten für Erwachsene waren 115 frei (circa 50 Prozent). Die Bevölkerung ist weiterhin angehalten, Disziplin zu zeigen – Landeshauptmann Günther Platter sagte am Samstag: „Wir sehen, dass unsere strikten Maßnahmen zu greifen beginnen. Das ist aber nach wie vor nur eine Momentaufnahme. Es gilt mit aller Anstrengung zu vermeiden, dass wir den Kampf gegen das Coronavirus von vorne beginnen müssen, auch wenn die Einschränkungen für uns alle mittlerweile schon sehr belastend sind.“
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