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Landeck | Chronik | 24. Jänner 2023 | Daniel Haueis

Schönwies nicht

Schönwies nicht
Die Parksituation am Bahnhof Landeck-Zams wird noch analysiert, der Bahnhof Schönwies wird anders als ursprünglich geplant heuer nicht erneuert bzw. abgerissen. RS-Foto: Haidegger
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ÖBB-Bauprogramm 2023 mit zwei Arlbergbahn-Sperren

Die ÖBB investieren heuer 563 Millionen Euro in eine moderne Bahninfrastruktur in Tirol. Im Bezirk Landeck tut sich nicht allzu viel Sichtbares, die Arlbergstrecke muss aber rund fünf Wochen gesperrt werden
Von Daniel Haueis

Die Bahn ist in Tirol auf Erfolgskurs und will es bleiben. 2023 ist daher ein umfangreiches Bauprogramm vorgesehen: 563 Millionen Euro werden investiert, der Großteil fließt in den Bau des Brenner Basistunnels. Umgebaut wird der Bahnhof Fritzens-Wattens, modernisiert jene von Rum und Telfs-Pfaffenhofen.

UNTERSUCHEN IN LANDECK, VERSCHIEBEN IN SCHÖNWIES. In Landeck-Zams wird sich die Parksituation noch nicht verbessern: Es wird die Auslastung der bestehenden P+R-Anlage geprüft. „Auf Basis dieser Ergebnisse wird die Notwendigkeit eines Parkdecks abgeleitet“, teilen die ÖBB auf RUNDSCHAU-Anfrage hin mit. Die für 2023 ge­plant gewesene Modernisierung des Bahnhofs Schönwies kommt nicht: Sie „musste mangels Einigung mit der Gemeinde bezüglich des Bahnhofsgebäudes verschoben werden. Der Umbau des Bf. Schönwies kann nach derzeitigem Stand frühestens im Rahmen der nächsten längeren Sperre der Arlbergbahnstrecke im Jahr 2025 begonnen werden“, so die ÖBB, die das Bahnhofsgebäude abreißen wollen. Dazu sei aber ein Vertrag mit der Gemeinde nötig, der noch nicht unterschrieben sei. Die Gemeinde möchte das Gebäude aber erhalten, womit wohl ein Kauf oder eine Anmietung nötig wird. Diesbezügliche Verhandlungen sind aber erst zu führen – Bgm. Reinhard Raggl sagt: „Das Interesse der Gemeinde ist da, das Gebäude zu erhalten“ – Nachsatz: Dies müsse aber auch finanzierbar sein.

STRECKENSPERRE. Die ÖBB überprüfen die Bahnstrecken regelmäßig und unterziehen sie bei Bedarf einer Rundumerneuerung. Das macht mitunter Streckensperren nötig. Im Bezirk Landeck ist’s heuer zweimal soweit: Von 14. bis 19. April und von 9. Oktober bis 6. November steht die Arlbergstrecke nicht zur Verfügung. Es wird eine Vielzahl von Erhaltungsmaßnahmen (rund 150 Einzelmaßnahmen) gesetzt, darunter zahlreiche Gleis- und Weichenneulagen. Das Hauptaugenmerk liegt aus Landecker Sicht hinter dem Arlberg im Bereich Löcherwald, wo Maßnahmen zur Hangstabilisierung und zum Lawinen- und Steinschlagschutz getroffen werden. Es wird ein Schienenersatzverkehr per Bus eingerichtet.
Der selektive zweigleisige Ausbau der Strecke Ötztal-Bahnhof – Kronburg ist übrigens in der Prüf- bzw. Planungsphase.
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