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Landeck | Chronik | 17. Dezember 2019 | Daniel Haueis

Stufenweise Inbetriebnahme gestartet

Stufenweise Inbetriebnahme gestartet
Im zweiten Obergeschoß befinden sich drei neue Operationssäle. Foto: Krankenhaus St. Vinzenz Zams/Agentur Polak
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Neue Operationssäle, Intensivstation und Ambulanzen im Krankenhaus St. Vinzenz


 

Ein Teil des neuen Gebäudes des Krankenhauses St. Vinzenz in Zams ist bereits mit Leben erfüllt: Operationssäle, Inten-sivstation und fünf Ambulanzen haben am 10. Dezember den Betrieb aufgenommen.

 

Von Daniel Haueis

 

Gut ein Jahr nach der Firstfeier wurde im Krankenhaus-Neubau „Haus 3“ auf zwei Geschoßen der Betrieb aufgenommen. „Die beiden Geschoße stellen die technisch und medizintechnisch aufwendigsten Bereiche des Krankenhauses dar und sind ein wesentlicher Schritt, um die Patientensicherheit auf weiterhin höchstem Niveau zu halten“, sagt Geschäftsführer Bernhard Guggenbichler. Im ersten Obergeschoß befindet sich ein großzügiger und freundlich gestalteter Anmelde- und Wartebereich inklusive Patientenanlieferung, die Ambulanzen von Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Schmerz und Anästhesie sowie Endoskopie sind ebenfalls dort untergebracht. Das zweite Obergeschoß beherbergt drei Operationssäle, einer davon verfügt über zwei komplette OP-Plätze – erstmals in Tirol werden zwei Eingriffe in einem Raum ermöglicht. Der Vorteil liegt in der verbesserten Kommunikation, beispielsweise auch zwischen Anästhesist und Assistenzarzt. Ein großzügiger Aufwachbereich mit Patienteneinschleusung in die Operationssäle und einem abgetrennten Teil für Kinder befinden sich ebenso im neuen Trakt. Die Intensivstation umfasst zehn Intensiv- und vier Überwachungsbetten, zudem zwei Stroke-Unit-Betten für neurologische Patienten.

 

WEITERE ARBEITEN. „Haus 3“ geht stufenweise in Betrieb. Die Erweiterung von „St. Vinzenz“ wird 2021 abgeschlossen sein (derzeit sind rund 72 der geschätzten 109 Millionen Euro verbaut): Chirurgie-Station und Speisesaal sind noch zu errichten, die derzeitigen Ambulanz- und Eingangsbereiche sind umzubauen. Zeitgleich läuft die Sanierung des Altbestandes: Akutgeriatrie, Neurologie und Palliativstation werden dort untergebracht. Im Neubau sind nun bereits rund 100 der „St. Vinzenz“-Mitarbeiter im Einsatz. Generaloberin Sr. Dr. Maria Gerlinde Kätzler erwartet nach Fertigstellung im Jahr 2021 einen deutlichen Personalzuwachs, erinnert aber an eines: „Es gilt mit jedem Fortschritt auch das persönliche und von Wertschätzung getragene Klima des Hauses zu erhalten.“

 

Die Intensivstation umfasst zehn Intensivbetten, vier Überwachungsbetten und zwei Stroke-Unit Betten. Foto: Krankenhaus St. Vinzenz Zams/Agentur Polak


Ein Aufwachbereich und ein eigener Aufwachbereich für Kinder wurden neu errichtet. Foto: Krankenhaus St. Vinzenz Zams/Agentur Polak
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