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Landeck | Chronik | 7. Jänner 2020 | Daniel Haueis

Und der Sieger ist …

Und der Sieger ist …
AK-Chef Peter Comina verliert Gerichtsverfahren nicht nur ungern, sondern auch höchst selten. RS-Foto: Archiv
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4000 Beratungen in der Arbeiterkammer Landeck


 

Mehr als 4000 persönliche Beratungen führen die drei Juristen und drei Sekretariatsmitarbeiter der AK Landeck im Jahr durch, hinzu kommen gut 3600 telefonische. 281.940 Euro haben Leiter Mag. Peter Comina & Co. für Beschäftigte erkämpft.

 

Von Daniel Haueis

 

Für AK-Präsident Erwin Zangerl ist klar: „Die Beschäftigten haben höchsten Respekt und Anerkennung für ihre Leistungen im Arbeitsleben verdient.“ Es brauche, sagt er bei der AK-Vollversammlung, klare Regeln, damit die Arbeitsgesellschaft dem immer höheren Tempo gewachsen ist. Als Ausgleich fordert er eine faire Verteilung der Arbeit, planbare Arbeitszeiten, die Einführung der versprochenen Vier-Tage-Arbeitswoche, die leichtere Erreichbarkeit der sechsten Urlaubswoche und den 1.700-Euro-Mindestlohn. Das ist (vielleicht) die Zukunft, AK-Bezirksstellenleiter Mag. Peter Comina und sein Team beschäftigen sich hingegen vor allem mit der Gegenwart. Drei Juristen und drei Sekretariatsmitarbeiter sind für die 19928 Arbeiterkammer-Mitglieder aus dem Bezirk Landeck da. Und es gibt einiges zu tun: Mehr als 4000 persönliche Beratungen führen sie im Jahr durch, hinzu kommen noch gut 3600 telefonische. Tirolweit wurden von der AK 51,4 Millionen Euro für Beschäftigte erkämpft – Peter Comina verzeichnet in dieser Rubrik 281.940 Euro. Wenn man als Arbeitgeber Post von der AK Landeck erhält, sollte man sie ernst nehmen – Comina weiß offensichtlich genau, was er tut. Vor allem wenn’s wirklich zu einer gerichtlichen Klage kommt: In den 18 Jahren seiner Tätigkeit als Landecker AK-Chef hat Mag. Comina ganze drei Fälle verloren. Abgesehen von kompetenter Unterstützung bei arbeits-, konsumentenschutzrechtlichen u.ä. Problemen bietet die AK Landeck aber auch eine Reihe informativer Veranstaltungen: von „Tipps und Tricks zum Steuerausgleich“ über „Hausmittel aus der Küche“ bis zu „informiert.eltern.werden“ reicht das Themenspektrum.

 

 

AK-Budget: 46,6 Millionen

Im Rahmen der Herbsttagung des Tiroler Arbeitnehmerparlaments haben die 70 Kammerräte den Jahresvoranschlag 2020 beschlossen. Dieser sieht Einnahmen und Ausgaben in Höhe von rund 46,6 Millionen Euro vor. „Die Beiträge unserer Mitglieder sind bestens angelegt“, stellt AK-Direktor Mag. Gerhard Pirchner fest. Das kommende Jahr steht besonders im Zeichen von Schutz, Sicherheit und Solidarität für die AK-Mitglieder – Stichworte: Information, Rechtsberatung, rechtzeitige Intervention und gerichtlicher Rechtsschutz; fundierte gesellschafts- und sozialpolitische Grundlagenarbeit im Sinne einer arbeitnehmerrelevanten Entscheidungsfindung; Aus- und Weiterbildung der AK-Mitglieder für nachhaltige Beschäftigungsimpulse; Verstärkung im Top-Service für die Tiroler AK-Mitglieder in allen Bezirken; hochwertige Schulungen für Betriebsräte.

 
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