Michael Schneider vor seiner Arbeit „Sharara“, ausgestellt in der Furusato Gallery Shikura in Echizen anlässlich der „5th International Mokuhanga Conference/Board Member's Exhibition“ Anfang April Foto: Kato Rintaro
Der Landecker Künstler hat bereits seit 2015 als Außerordentlicher Professor an der Abteilung für Malerei das Labor Nr.1 für Druckgrafik geleitet und war in der 145-jährigen Geschichte der Institution der erste Ausländer, der Leiter einer Abteilung für bildende Kunst an der Universität in Tokio wurde. Damit nicht genug der Ehre: Wie 2022 wurde Michael Schneider auch heuer in die Jury des in Japan höchstdotierten Kunstpreises „Art Olympia“ eingeladen. Er wird seit 2015 in zweijährigem Rhythmus verliehen und ist offen für Kunstschaffende aus aller Welt. Der Hauptpreis ist mit 10 Millionen Yen (61.000 Euro) dotiert, die prämierten Werke werden von der Jury unter tausenden Arbeiten ausgewählt. Als Teil der hochkarätig besetzten Jury prämiert Schneider herausragende Werke und verhilft dadurch Kunstschaffenden zu einer breiten Anerkennung. Als Juror trat Michael Schneider auch beim kürzlich durchgeführten TKO (Tokio-Kyoto-Osaka) Miniprint Wettbewerb in Erscheinung. An der Ausstellung der Arbeiten beteiligt sind mit Manfred Egger ein Tiroler und mit Elmar Peintner sogar ein Oberländer.