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Landeck | Kultur | 3. Mai 2022 | Von Christina Hötzel

„Closer“ als in Ischgl ging es kaum

„Closer“ als in Ischgl ging es kaum<br />
Rockten die Konzertbühne: die Brüder Caleb (Gesang und E-Gitarre), Matthew (E-Gitarre), Jared (Bass) und Nathan (Schlagzeug) Followill RS-Foto: Hötzel
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Landeck  Von Christina Hötzel
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Ischgl Kings of Leon
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Rockiges Saisonfinale der „Kings of Leon“

Näher kommen die Rockfans einer Band kaum als beim „Top of the Mountain Closing Concert“ in Ischgl. Die „Kings of Leon“ boten den 11000 Wintersportlern einzigartigen Gitarrenrock. Vor der weißen Bergkulisse auf 2320 Metern Höhe auf der Ischgl Stage konnten die Fans Songs aus ihren insgesamt acht Alben erleben.
Von Christina Hötzel

Krönender Abschluss einer herausfordernden Saison: mit Songs wie „Closer“ oder „Back Down South“ begeisterten die „Kings of Leon“ am Samstag ihre Zuhörer. Schließlich ist die Band für ihre packenden Live-Auftritte bekannt. Mit seiner empfindsamen Stimme zog Sänger Caleb Followill das Publikum in seinen Bann. Seine Brüder Matthew (E-Gitarre), Jared (Bass) und Nathan (Schlagzeug) standen dem Sänger und Gitarrist in ihrer Bühnenperformance aber in nichts nach. Einen Farbklecks auf der Bühne bot Schlagzeuger Nathan. Mit pinker Mütze und passendem neonfarbenen Streifenshirt trotzte er dem Schneefall. Auch sein Schlagzeug erstrahlte in Pastellfarben. Die schneebedeckten Pisten boten nicht nur für das Konzert, sondern auch für den Wintersport die besten Verhältnisse.

SELBST NUR AUF DEN BÜHNENBRETTERN. Die Kings of Leon hingegen konnten nur die Bühnenbretter genießen, auf die Ski stiegen sie nicht. Dafür gab es Sightseeing in Ischgl. Auf die Frage, ob sie gerne die Chance genutzt hätten, in Ischgl aufzutreten, antworteten sie: „Wenn wir die Möglichkeit bekommen, etwas so Anderes, Einmaliges zu machen, nehmen wir sie gerne in Anspruch.“ Ein Gitarrensolo ganz oben auf einem Berg habe er schon immer spielen wollen, bekräftigte Matthew Followill. „Wundervoll, großartig und wunderschön“, beschrieb die Band die winterliche Kulisse.

SAISONS-MINUS KLEINER ALS ERWARTET. Die Eventreihe „Spring Blanc“ wurde von den Gäs-ten gut angenommen. „Um ehrlich zu sein, haben wir zu Beginn der Saison ein wesentlich größeres Minus im Vergleich zum Winter 2018/2019 befürchtet. Dieser Winter hat jedenfalls deutlich gezeigt, dass sehr viele Gäste ihren Weg zurück nach Ischgl gefunden haben“, erklärte Alexander von der Thannen, Obmann des Tourismusverbands Paznaun – -Ischgl. Restriktionen aufgrund von Corona hätten den Wunsch nach Winterurlaub nicht geschmälert, somit ist lediglich ein Minus von rund 25 Prozent zu verzeichnen.

SUPER STIMMUNG BEIM KONZERT. Der Stimmung unter den Konzertbesuchern konnte Corona sowieso keinen Strich durch die Rechnung machen. Besonders bei den zwei bekanntesten Songs „Use Somebody“ und „Sex on Fire“ sangen und tanzten alle mit. Wer zu weit hinten stand, konnte die Band auf zwei großen Projektionsflächen rechts und links der Bühne miterleben. Nach vorne zur Bühne für authentisches Festivalerlebnis kamen die Fans aber leicht. Um 14.15 Uhr pünktlich zum Höhepunkt des Konzerts brach die Sonne durch. „This is a lot of fun“, rief Sänger Caleb dem Publikum zu. Musikexperten meinen zwar, die wilden Jahre der Band seien vorbei, in Ischgl lieferten sie aber ein außergewöhnliches Konzert ab. Als Headliner waren die mit Platin und Grammys ausgezeichneten Musiker schon auf Festivals wie Glastonbury, Coachella oder Roskilde zu sehen. Weltweit haben sie mehr als 20 Millionen Alben und fast 40 Millionen Singles veröffentlicht. Gerade deswegen lohnte sich der Face to Face-Konzertbesuch auf der Idalp. Da konnten auch die 125 Euro für den Tagesskipass die Gäste nicht schmerzen.
„Closer“ als in Ischgl ging es kaum<br />
Eingerahmt von den Vorständen der Silvrettaseilbahn AG und der TVB-Spitze, zeigten sich die Kings of Leon bestens gelaunt. RS-Foto: Hötzel
„Closer“ als in Ischgl ging es kaum<br />
11000 Besucher fanden den Weg zum Saisonfinale mit den „Kings of Leon“ auf der Idalp. Großes Gedränge gab es trotzdem nicht. RS-Foto: Hötzel
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