Drei Tiroler Heimspiele
Michael Tiefenbacher live im Alten Kino Landeck und beim Klangspuren Schwaz-Festival 2025
9. September 2025 | von
Daniel Haueis
Michael Tiefenbacher ist als Pianist und Mitkomponist Teil des Albums, das für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2025 in der Kategorie Grenzgänge nominiert wurde. Foto: Frank Blau
Am 16. September um 20 Uhr eröffnet Tiefenbacher sein Tirol-Gastspiel gemeinsam mit dem Ensemble Studio Dan im ORF Tirol Studio 3 in Innsbruck. Gezeigt wird Thomas Wallys Musiktheater-Performance Being Karl Dieter (2024) im Rahmen des Klangspuren Schwaz-Festivals 2025. Die Collage aus Texten von Virginia Woolf, Haruki Murakami und Thomas Mann verbindet sich mit komplexen Klangstrukturen zu einem vielschichtigen Hörerlebnis. Tiefenbacher arbeitet dabei weniger als Solist, sondern als Teil des Ensembles. Ö1 überträgt die Aufführung am 5. Oktober um 19.45 Uhr in der Reihe „Supernova“.
AUFTRITT IN SCHWAZ. Eine Woche später, am 23. September um 20 Uhr, präsentiert das Ensemble Studio Dan im Knappensaal Schwaz sieben Werke, die im Rahmen des Composers Lab 2025 entstanden sind. Schwaz wird damit zur Bühne für internationale Nachwuchskompositionen. Tiefenbacher übernimmt den Klavierpart und bewegt sich dabei durch unterschiedliche musikalische Sprachen.
ABSCHLUSS IN LANDECK. Den Schlusspunkt der Heimspielreihe setzt am 3. Oktober um 20.30 Uhr das Konzert des onQ-Quintets im Alten Kino Landeck. Es ist Teil des Festivals „Cinema City 2025“. Das Ensemble entstand im Kollektiv onQ, das Tiefenbacher mitbegründet hat, und steht für virtuose Spielfreude sowie Offenheit gegenüber neuen Ansätzen. Im Mittelpunkt stehen präzise ausgearbeitete Eigenkompositionen, eingebettet in ein höchst organisches Musizieren. Neben Tiefenbacher spielen onQ-Mitgründer Tobias Vedovelli (Bass), Stepan Flagar (Saxofon), David Soyza (Vibrafon) und Matheus Jardim (Schlagzeug). Das aktuelle Programm wurde im ORF-Funkhaus Wien aufgenommen und erscheint noch in diesem Jahr als Tonträger – und macht es so auch über das Live-Konzert hinaus erlebbar.
FAZIT. Mit den Konzerten in Innsbruck, Schwaz und Landeck zeigt Michael Tiefenbacher verschiedene Facetten seines künstlerischen Schaffens: Teilnahme an anspruchsvollen Musiktheater-Projekten, Mitgestaltung internationaler Nachwuchskompositionen und Arbeit mit dem eigenen Ensemble.
Die Nominierung 2025
Für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2025 in der Kategorie Grenzgänge ist das Album „Braxton et al.“ nominiert – eine musikalische Erzählung, in der die Stücke aufeinander Bezug nehmen und sich gegenseitig weiterentwickeln. Ausgangspunkt ist Anthony Braxtons „Composition No. 107“. Auf diesem „Humus der Erfahrung“ entstanden neue Werke wie Daniel Rieglers „Körperstudie 1 und 2“ oder Michael Tiefenbachers „Mr. Sierpinski“(15:29 Min.). Eingespielt wurde das Album vom Ensemble Studio Dan, dessen Pianist Tiefenbacher ist – der somit sowohl als Komponist als auch als Interpret in Erscheinung tritt.
AUFTRITT IN SCHWAZ. Eine Woche später, am 23. September um 20 Uhr, präsentiert das Ensemble Studio Dan im Knappensaal Schwaz sieben Werke, die im Rahmen des Composers Lab 2025 entstanden sind. Schwaz wird damit zur Bühne für internationale Nachwuchskompositionen. Tiefenbacher übernimmt den Klavierpart und bewegt sich dabei durch unterschiedliche musikalische Sprachen.
ABSCHLUSS IN LANDECK. Den Schlusspunkt der Heimspielreihe setzt am 3. Oktober um 20.30 Uhr das Konzert des onQ-Quintets im Alten Kino Landeck. Es ist Teil des Festivals „Cinema City 2025“. Das Ensemble entstand im Kollektiv onQ, das Tiefenbacher mitbegründet hat, und steht für virtuose Spielfreude sowie Offenheit gegenüber neuen Ansätzen. Im Mittelpunkt stehen präzise ausgearbeitete Eigenkompositionen, eingebettet in ein höchst organisches Musizieren. Neben Tiefenbacher spielen onQ-Mitgründer Tobias Vedovelli (Bass), Stepan Flagar (Saxofon), David Soyza (Vibrafon) und Matheus Jardim (Schlagzeug). Das aktuelle Programm wurde im ORF-Funkhaus Wien aufgenommen und erscheint noch in diesem Jahr als Tonträger – und macht es so auch über das Live-Konzert hinaus erlebbar.
FAZIT. Mit den Konzerten in Innsbruck, Schwaz und Landeck zeigt Michael Tiefenbacher verschiedene Facetten seines künstlerischen Schaffens: Teilnahme an anspruchsvollen Musiktheater-Projekten, Mitgestaltung internationaler Nachwuchskompositionen und Arbeit mit dem eigenen Ensemble.
Die Nominierung 2025
Für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2025 in der Kategorie Grenzgänge ist das Album „Braxton et al.“ nominiert – eine musikalische Erzählung, in der die Stücke aufeinander Bezug nehmen und sich gegenseitig weiterentwickeln. Ausgangspunkt ist Anthony Braxtons „Composition No. 107“. Auf diesem „Humus der Erfahrung“ entstanden neue Werke wie Daniel Rieglers „Körperstudie 1 und 2“ oder Michael Tiefenbachers „Mr. Sierpinski“(15:29 Min.). Eingespielt wurde das Album vom Ensemble Studio Dan, dessen Pianist Tiefenbacher ist – der somit sowohl als Komponist als auch als Interpret in Erscheinung tritt.