Christine S. Prantauer (l.; mit Michaela Thöni-Kohler): „Die ursprünglichste Form der Kamera.“ Foto: Haueis
(dgh) Was außen ist, in Form einer auf dem Kopf stehenden Projektion durch ein Loch nach innen holen, in einen komplett dunklen Raum, kann man in Zams. Reinhold Neururer, Künstler aus Tarrenz, hat seine Camera Obscura, die bereits in Kronburg zu sehen und zu begehen war, nun am Vorplatz der Pfarrkirche Zams installiert. Bis Mitte November kann man dort bei freiem Eintritt in die Camera Obscura eintreten, sich an die Dunkelheit gewöhnen, das langsam sichtbar werdende Bild erkennen und, wenn gewünscht, mit seinem Handy oder seiner Kamera fotografieren, um dann, das Foto wieder auf den Kopf gestellt, zu sehen, was sich vor der Camera Obscura befunden hat: der Postgasthof Gemse. „Neururer verbindet in seinem Werk Geschichte und Gegenwart und macht ein uraltes Naturphänomen sinnlich erfahrbar. Ein außergewöhnliches Erlebnis am Schnittpunkt von Kunst, Natur und Wissenschaft – direkt im Zentrum von Zams“, befindet Michaela Thöni-Kohler vom KuKu-Team.


