Rundschau - Oberländer Wochenzeitung
Landeck | Kultur | 7. September 2020 | Daniel Haueis

„Ein Kommen und Gehen“

„Ein Kommen und Gehen“<br />
Maria Da Saya arbeitet in Öl auf Leinwand und Holz. Foto: Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern Zams
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Maria Da Saya in der Galerie Kronburg

In der Galerie Kronburg wurde am 14. August die Ausstellung der in München lebenden Malerin Maria Da Saya eröffnet. Sie präsentiert unter dem Titel „Retorno“ eine Auswahl ihrer Arbeiten der letzten sechs Jahre.
Von Daniel Haueis

Die einführenden Worte zur Vernissage sprach Generaloberin Sr. Dr. Maria Gerlinde Kätzler, die sich sehr über den gelungenen Ausstellungsauftakt und das Interesse an den Bildern ihrer Cousine, der international tätigen Malerin Maria Da Saya, freute. Die stimmungsvolle musikalische Gestaltung erfolgte durch Sr. Birgit und Sr. Daniela.

MENSCH UND NATUR. Maria Da Saya wurde in Tirol geboren und verbrachte etliche Jahre in Südamerika, u. a. in Peru und Brasilien. Dabei sammelte sie vielfältige kulturelle Eindrücke, die sie in ihre tiefgründige Arbeit einfließen lässt. Der aktuelle Ausstellungstitel „Retorno“ bedeutet Wiederkehr/Rückkehr und thematisiert den Zyklus, dem Mensch und Natur unterliegen. Vom Leben und Sterben sowie dem Erblühen und Verwelken erzählen die 52 Exponate – kleinformatige, grafisch gehaltene Collagen aus alten, ölbemalten Leinwänden (alten Hemden) und größere expressionistische und narrative Ölbilder auf Leinwand und Holz. Seit mehr als 20 Jahren beschäftigt sich Maria Da Saya mit dem Thema „Hemd“. Sie schöpft aus den endlosen Möglichkeiten der Darstellung und nimmt umfassend Bezug zum „Inhalt“, der Bogen spannt sich von der Urform des Kleidungsstückes bis zur Vielfalt der Textur, vom Kinderhemd bis zum Totenhemd. Am Anfang des Themas stand das „Cushma“, ein typisches Kleidungsstück der peruanischen indigenen männlichen Bevölkerung. Die Künstlerin beschäftige sich sowohl mit dem Hemd als auch mit seinem Träger, der Umgebung, der Kultur und der Landschaft, in der dieser Mensch lebt. All diese Inspirationen fließen in ihren kreativen Arbeitsprozess mit ein. Maria Da Saya beschreibt ihr Schaffen: „Alles hat mit Vergänglichkeit und Wiederkehr zu tun. Das Leben – ein Kommen und Gehen – ein Werden und Vergehen.“
Die Ausstellung läuft bis 20. September und ist täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Am letzten Ausstellungstag, dem 20. September, findet um 15 Uhr eine Finissage statt, bei der Maria Da Saya anwesend ist.
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Generaloberin Sr. Dr. Maria Gerlinde Kätzler begrüßte anlässlich der Vernissage zahlreiche Gäste in der Galerie Kronburg. Foto: Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern Zams
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Seit über 20 Jahren setzt sich die Künstlerin vielfältig mit dem Thema „Hemd“ auseinander. Foto: Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern Zams
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Sr. Birgit und Sr. Daniela sorgten für die stimmungsvolle musikalische Umrahmung des Abends. Foto: Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern Zams
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