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Landeck | Kultur | 21. Juli 2020 | 11:01 | Von Elisabeth Zangerl

Forever young

Forever young
Künstler Peppi Spiss vor seiner 15-teiligen Serie „Kreuzweg“ (moderne Kreuzwege haben noch eine 15. Station). RS-Foto: Zangerl
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Landeck  Von Elisabeth Zangerl
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Ausstellung von Peppi Spiss in der Kunsthalle Arlberg 1800

Peppi Spiss ist Künstler, Kulturarbeiter, Lieder- und Theatermacher aus St. Anton – im Juni feierte er seinen 60. Geburtstag. Zu diesem Anlass wird in der Woche vom 25. Juli bis 2. August eine Veranstaltungsreihe in der Kunsthalle Arlberg 1800 auf die Beine gestellt – gezeigt wird eine Retrospektive mit rund 160 Werken, die im Zeitraum von vier Jahrzehnten entstanden sind. Das Rahmenprogramm beinhaltet neben künstlerischen auch musikalische, literarische und theatralische Highlights.
Von Elisabeth Zangerl

„Peppi Spiss. Immer weiter“ ist der Titel der Ausstellung, einer Retrospektive, die ab Samstag in der Kunsthalle Arlberg 1800 zu sehen sein wird (Corona-bedingt eineinhalb Monate nach dem 60. Geburtstag des Künstlers am 11. Juni). In seinem kürzlich erschienenen Buch heißt es über den Künstler: „Es begann mit Farbe, die zufällig durch ein Sieb tropfte – seither ist das Leben von Peppi Spiss kompromisslos auf ein Ziel gerichtet: die Kunst.“ Sein erstes Werk ist während seiner Lehrzeit vor über 40 Jahren (1978) entstanden. Auch dieses wird im Rahmen dieser Jubiläumsausstellung gezeigt – die Kunsthalle Arlberg 1800 bietet mit seiner großzügigen Architektur und Weitläufigkeit die idealen Voraussetzungen hierfür. Zu den Werken: Peppi Spiss gewährt bei dieser Ausstellung einen Überblick seines vielfältigen Schaffens aus mehr als vier Jahrzehnten – das Spektrum reicht dabei von fotorealistischen Arbeiten aus dem Frühwerk bis zu abstrakten, farbintensiven Bildern, von zarten, reduzierten Zeichnungen bis zu monumentalen Holzschnittzyklen, von materialexperimentellen Arbeiten bis zu reiner Malerei. Die Vernissage findet am 25. Juli um 19 Uhr in der Kunsthalle Arlberg 1800 statt – erstmals wird Peppi Spiss dabei eine Ausstellung mit einer musikalischen Inszenierung selbst eröffnen, mit Liedern und Texten an der Gitarre und am Klavier. „Unter dem Motto ‚Forever young‘ zeichnet er dabei Lebenssituationen in Wort und Klang nach“, heißt es in der Vorankündigung. „Letztes Jahr habe ich begonnen, Klavier zu lernen“, verrät Peppi Spiss. Zu hören werden Stücke von Beethoven, Angelo Branduardi oder Bob Dylan sein. Dieses circa 40-minütige Programm wird Peppi Spiss am Ende der Veranstaltungsreihe im Rahmen der Finissage am 2. August wiederholen.

„PEPPI SPISS. ULTRAMARIN UND LICHTES OCKER“. Anlässlich seines 60. Geburtstags erschien im Juni seine Publikation „Peppi Spiss. Ultramarin und lichtes Ocker“, dieses wird von Bürgermeis-ter Helmut Mall als „ein Lebenswerk“ betitelt. Am 26. Juli um 17 Uhr wird dieses Werk unter Beisein der fünf Autorinnen präsentiert, Lisa Krabichler erklärt: „Fast 100 Personen haben bei diesem Buch mitgearbeitet, viele Menschen haben hierfür Interviews gegeben.“ Das Buch beinhaltet neben einem biografischen und einem kunsthis-torischen Teil auch Texte seiner Tochter (Peppi Spiss als Vater) sowie seiner Schwester aus der Kindheit und auch einen Kunstkatalog. Einen weiteren Höhepunkt der Veranstaltungsreihe wird ein „Überraschungs-Act“ der Arlberger Kulturfrauen (am 1. August um 19.30 Uhr) darstellen. Katharina Spiss, die Regisseurin und Tochter von Peppi Spiss, lässt einblicken: „Dieses Stück ist auf Peppi Spiss zugeschnitten“, und: „Wenn wir schon zum 80. Geburtstag von Karl Schranz ein Stück präsentieren, tun wir das natürlich zum 60. Geburtstag unseres Präsidenten auch.“ Ein langjähriger Weggefährte von Peppi Spiss ist St. Antons Bürgermeister Helmut Mall – ein Bild aus Kindertagen, auf welchem Spiss und Mall zu Motiven wurden, wird ebenfalls bei der Ausstellung gezeigt. Bei allen Veranstaltungen gibt es freien Eintritt. Die Ausstellung ist nach der Vernissage noch am Sonntag, dem 26. Juli, am Mittwoch, dem 29. Juli, und am Freitag, dem 31. Juli, jeweils von 16 bis 19 Uhr, am Samstag, dem 1. August, von 19 bis 22 Uhr und bei der Finissage am Sonntag, dem 2. August, von 11 bis 15 Uhr zu sehen (die Performance von Peppi Spiss findet um 11 Uhr statt), nach Vereinbarung auch außerhalb der Öffnungszeiten bzw. noch bis September (Kontakt: Peppi Spiss, Mobil: 06644015595, E-Mail: peppi.spiss@st-anton.at). Auf die Einhaltung von Corona-Maßnahmen wird strengstens geachtet.
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Bgm. Helmut Mall, Künstler Peppi Spiss und Lisa Krabichler (v. l.) RS-Foto: Zangerl
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Mit diesem ersten Werk hat das künstlerische Schaffen von Peppi Spiss 1978 begonnen. RS-Foto: Zangerl
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Peppi Spiss wird bei der Vernissage am 25. Juli und bei der Finissage am 2. August eine musikalische Darbietung präsentieren. RS-Foto: Zangerl
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