Rundschau - Oberländer Wochenzeitung
Landeck | Kultur | 25. Juni 2019 | Bogdan Dujic

Kriminalistische Spürnasen

Das spätere Mordopfer verbirgt ein dunkles Geheimnis. RS-Foto: Pfurtscheller
Die erstmals im Jahre 2005 vom ehemaligen Landtagsabgeordneten Heinrich Juen initiierte Sammelaktion wurde zur jährlichen Dauereinrichtung. RS-Foto: Tiefenbacher
Ein Schuss im Dunklen. Franzi beleuchtet mit einer Taschenlampe den missglückten Anschlag auf Manuel. RS-Foto: Pfurtscheller
Die Theatergruppe Urgen begeisterte mit einer erstklassigen Premierenvorstellung RS-Foto: Pfurtscheller
Entsteht am ehemaligen Billa-Areal der angestrebte Handwerkerparks oder wird die Fläche anderweitig verwertet? RS-Foto: Tiefenbacher
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„Manuel“ – Mordfall im Urgtheater


 

Das Urgtheater konnte schon bei der Premiere der -Krimikomödie „Manuel“ von Claudia Gysel einen Riesen-erfolg verbuchen. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt mit einem begeisterten Publikum, das mit Spannung der Auflösung eines mysteriösen Mordfalls beiwohnte.

 

Von Irmgard Pfurtscheller

 

Und mysteriös war dieser besondere Fall allemal. Ein kleines, verträumtes Hotel, nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand, aber schön abgelegen und etwas düster. Hotelbesitzer Jan Feigenwinter, der meist nur spärlich mit Gästen gesegnet war, freute sich über ein endlich ausgebuchtes Wochenende. Doch es war ein Desaster. „Das erste Mal ist das Hotel voll, und dann funktioniert die Heizung nicht“, jammerte der Chef. Da musste Franzi her, die Perle, die für alles zuständig war, doch nie zur Stelle war, wenn man sie brauchte. Die Hotelgäste, alles Damen im besten Alter, und auch die wenigen Herren, froren sich beinahe zu Tode. Und ein Todesopfer gab es tatsächlich zu beklagen, nicht erfroren, sondern meuchlings ermordet. Manuel, ein etwas ominöser Hotelgast, lag tot hinter einem Gebüsch, neben den Küchenabfällen. Und dass er da auch hingehöre, darin waren sich die Hotelgäste einig. Wer war nun der Mörder? Jeder und jede war irgendwie verdächtig und verheimlichte etwas. Ein sehr verwickelter und komplizierter Mordfall, den der inkognito angereiste Kommissar da zu lösen hatte. Doch mit kriminalistischem Spürsinn und psychologischer Taktik wurde der Mörder entlarvt. Auch das Publikum zeigte kriminalistische Begabung bei dem Ratespiel, und einige tippten auf den richtigen Täter. Der Gewinner daraus wurde gezogen und erhielt ein Geschenk von Sabine Wörz, Obfrau des Urg-theaters, die im Publikum auch Pfarrer Werner Seifert und Theaterverband-Bezirksobmann Jürgen Frommelt begrüßte. Alle Akteure dieses amüsanten Stückes begeisterten mit einer grandiosen Darstellung der jeweiligen Charaktere und bescherten dem Publikum neben einer spannenden Unterhaltung auch jede Menge köstlicher Pointen zum Lachen. Auch das wechselnde Bühnenbild sorgte für hautnahes Tatortfeeling. Ein Theaterstück, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Weitere Termine sind am 22., 26., 28. und 30. Juni sowie am 3. und 5. Juli in der Volksschule Urgen.

 

Ein Schuss im Dunklen. Franzi beleuchtet mit einer Taschenlampe den missglückten Anschlag auf Manuel. RS-Foto: Pfurtscheller


 

Die Theatergruppe Urgen begeisterte mit einer erstklassigen Premierenvorstellung RS-Foto: Pfurtscheller
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