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Bier mit Mehrwert

„Silvretta Bräu“ in Bau – Bier ab Sommer 2026 – Brauereiführungen, Schauraum, lokale Lebensmittel etc. inklusive

Das Silvretta Bräu wird im Sommer nächsten Jahres die Brauerei in Wiesberg als Märzen, Helles oder Pils verlassen. Familie Parth und ihre Partner wollen aber mehr als ein gutes Bier kredenzen.
22. September 2025 | von Daniel Haueis
Bier mit Mehrwert
So wird das Silvretta Bräu aussehen. Rendering: Silvretta Bräu
Die ersten Flaschen Märzen gibt es bereits zum Verkosten – das Rezept steht nämlich schon fest und ist bisher auf gute Resonanz gestoßen. Das „Silvretta Original Märzen“ wird 12° Stammwürze haben, einen Alkoholgehalt von 5,0% und ein „mildes österreichisches Märzen – bodenständig, rund, süffig“. Hergestellt wurde es in einem Probelauf von der Silvretta Brauerei bei BrauKon, dem Brauanlagenhersteller, bei dem Familie Parth die hochmoderne Brautechnik bezieht. Das Original wird im Sommer 2026 auf den Markt kommen, denn die Brauerei in Wiesberg wird gerade gebaut. Am Eingang ins Paznaun werden Wasser von den Flathbach-Quellen oberhalb von Tobadill sowie Hopfen und Malz (möglicherweise aus Österreich, ist aber noch nicht fixiert) in Märzen, Helles und Pils verwandelt. „Wir haben teilweise ein sehr positives Echo“, sagt Mag. Hannes Parth, der Geschäftsführer der Silvretta Bräu GmbH mit Sitz in Ischgl ist. Haupteigentümer ist sein Sohn Simon Parth (80 Prozent), Patrick Tanner, Gastrofachmann mit Top-Kontakten, hält wie Hannes Parth 10 Prozent.

UMKÄMPFTER MARKT. Hannes Parth hat mit Braumeister Felix einen viel dekorierten Fachmann an Bord – er war u.a. Biersommelier-Vizeweltmeister und Biersommelier-Staatsmeister und holte mehrfach Gold und weiteres Edelmetall beim European Beer Star und der Austrian Beer Challenge. Ein Top-Bier wird auch nötig sein, denn: „Der Markt ist brutal umkämpft, es ist ein Verdrängungsmarkt, der Preis ist immer ein Thema“, weiß Hannes Parth (der die Brauerei-Idee übrigens schon als damaliger Vorstand der Silvretta Seilbahn AG hatte). Produziert wird es im Handwerk, mit modernster Technik sowie innovativem Energiesystem. Und schmecken soll es natürlich auch, sodass die derzeit laufenden Verkaufsgespräche positiv abgeschlossen werden können. Oberländer können das Silvretta Bräu via Rampenverkauf in Wiesberg erwerben – es wird dort aber noch mehr geboten.

AUCH LEBENSMITTEL UND ERLEBNISSE. In Wiesberg wi­rd es natürlich nach frischem Bier duften, wobei das Sudhaus keine sterile Industriehalle, sondern eine Brauerei mit Seele werden soll – „mit Sitzgelegenheiten zum Ankommen, großen Tischen zum Zusammensitzen, einem Shop mit regional produzierten Spezialitäten und einem Ambiente, das Gemütlichkeit großschreibt“, wie Hannes Parth auf der Homepage www.silvretta-brauerei.at wirbt. Es wird also auch regional produzierten Käse, Wurst u.ä. geben. Und wer nicht nur mitnehmen, sondern gleich genießen will: In der kleinen Bar wird ausgeschenkt, was die Bierbrauer selber am liebsten trinken. Die Brauerei wird zudem einen Schauraum bieten. Wie viele Arbeitsplätze die Silvretta Brauerei bieten wird, wird sich erst zeigen. Hannes Parth will, abhängig vom Geschäftsgang, „sukzessive erweitern“. Im Auge hat er die gesamte Region: „Hier sind wir daheim. Inmitten von Paznaun, dem Stanzertal, dem ‚Oberen Gericht‘, der Silvretta Montafon Region, Samnaun und dem gesamten Tiroler Oberland – Regionen, die nicht nur landschaftlich einmalig sind, sondern auch für Gastfreundschaft, Tradition und Lebensfreude stehen. Wir wollen ein Bier brauen für alle, die hier leben – und für alle, die sich hier wie zu Hause fühlen.“
Bier mit Mehrwert
Die Baustelle in Wiesberg am Fuße von Schloss und Eisenbahnbrücke läuft – Mitte 2026 kann man hier Märzen, Helles und Pils abholen und auch genießen. Foto: Haueis
Bier mit Mehrwert
Hannes Parth, Geschäftsführer der Silvretta Bräu GmbH mit Sitz in ­Ischgl: „Wir haben teilweise ein sehr positives Echo.“ RS-Foto: Archiv

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