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Die WM, die alles veränderte

St. Anton feiert 25 Jahre Ski-WM und will sie 2033 erneut „nach Hause“ holen

Vor 25 Jahren, genauer am 29. Jänner 2001, wurde in St. Anton die 36. FIS Alpine Ski-Weltmeisterschaft feierlich eröffnet. Das sportliche Großereignis gilt als einer der bedeutendsten Meilensteine in der jüngeren Geschichte des Ortes. Die damals ausgelösten Inves­titionen wirken bis heute – und bilden die Grundlage für neue Perspektiven im alpinen Skisport und die Bewerbung für eine WM 2033.
2. Feber 2026 | von Von Attila Haidegger
Die WM, die alles veränderte
Am 29. Jänner 2001 wurde in St. Anton am Arlberg die 36. FIS Alpine Ski-Weltmeisterschaft feierlich eröffnet. Foto: GEPA Pictures
Das ÖSV-Team holte sich bei der Heim-WM in St. Anton drei Gold-, sechs Silber- und zwei Bronzemedaillen. Hannes Trinkl und Michaela Dorfmeister triumphierten in der Abfahrt, zu den gefeierten Helden wurden jedoch zwei Tiroler. Denn der abschließende Slalom-Bewerb vor 60.000 begeisterten Fans endete mit einem Tiroler Doppelerfolg: Lokalmatador Mario Matt aus Flirsch sicherte sich die Goldmedaille, Benjamin Raich die Silbermedaille.

UMFASSENDE INFRASTRUKTURELLE VERÄNDERUNGEN. Neben sportlichen Erfolgen brachte die Ski-Weltmeisterschaft 2001 St. Anton umfassende infrastrukturelle Veränderungen. Rund 254 Millionen Euro wurden investiert, davon 150 Millionen Euro in die Verlegung der Arlbergbahntrasse aus dem Ortszentrum. „Die WM 2001 hat St. Anton am Arlberg in eine neue Zeit geführt“, betont Peter Mall, OK-Chef der traditionsreichen Arlberg-Kandahar-Rennen, und führt weiter aus: „Der Bau des neuen modernen Bahnhofs, des Karl-Schranz-Zielstadions und des Arlberg WellCom haben den Ort nachhaltig verändert und uns ermöglicht, vor 25 Jahren eine großartige Heim-Weltmeisterschaft abzuhalten.“

ENTWICKLUNGSGRUNDLAGE. Bgm. Helmut Mall ergänzt: „Diese Investitionen, die damals nötig waren, um das Großereignis zu stemmen, bilden bis heute die Grundlage für die touristische und wirtschaftliche Entwicklung unseres Ortes. Mehr als 350.000 Menschen erlebten damals vor Ort eine Ski-WM, die als Gemeinschaftsleistung in Erinnerung bleibt. 25 Jahre später sehen wir, wie nachhaltig diese Entscheidungen waren und dass sie bis heute Grundlage für unseren Fortschritt sind.“ Der Präsident des Skiclubs Arlberg und TVB-Obmann, Josef Chodakowsky, betont die Bedeutung der gesammelten Erfahrungen: „Die Weltmeisterschaft hat gezeigt, dass St. Anton in der Lage ist, Großveranstaltungen erfolgreich zu bewältigen. Diese Erfahrung ist Teil unserer Identität geworden – sie verpflichtet uns aber auch, über die zukünftige Rolle des Ortes im internationalen Skisport nachzudenken.“

MÖGLICHE HEIM-WM 2033. Mit dem 25. Jubiläum rückt auch die Diskussion über eine mögliche Ausführung der Ski-WM 2033 in St. Anton in den Fokus. Der Österreichische Skiverband (ÖSV), das Land Tirol und die Gemeinde sind sich einig: Die WM 2033 soll nach Tirol geholt werden. „Eine neuerliche Weltmeisterschaft wäre eine große Aufgabe, aber auch eine Chance, die Erfolgsgeschichte des Wintersports am Arlberg, der Wiege des alpinen Skilaufes, fortzusetzen. Die Region verfügt über Erfahrung, Kompetenz und Begeisterung – das sind die bes­ten Voraussetzungen, um auch in Zukunft sportliche Geschichte zu schreiben“, so Peter Mall.
Die WM, die alles veränderte
Das Karl-Schranz-Zielstadion entstand im Zuge der Ski WM 2001 und gilt bis heute als Symbol für die nachhaltige Entwicklung des Wintersports in St. Anton am Arlberg. Foto: GEPA Pictures
Die WM, die alles veränderte
Die im Zuge der Weltmeisterschaft 2001 errichtete Infrastruktur – von der Bahntrassenverlegung bis zu den Sport- und Veranstaltungsstätten – wird bis heute genutzt und bietet für eine mögliche Ski-WM 2033 eine tragfähige Grundlage. Foto: Gemeinde St. Anton am Arlberg
Die WM, die alles veränderte
„Die Region verfügt über Erfahrung, Kompetenz und Begeisterung – das sind die besten Voraussetzungen, um auch in Zukunft sportliche Geschichte zu schreiben“, so Peter Mall. Foto: RS-Archiv

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