Ein Sommer wie damals
Sommersaison verzeichnet starke Zuwächse – Konsumation der Gäste lasse zu wünschen übrig
2. Dezember 2025 | von
Von Attila Haidegger
Viele Nächte, wenig Säfte: Es kommen immer mehr Touristen in den Bezirk, die aber laut Anna Kurz weniger konsumieren.Foto: stock.adobe.com/kichigin19
In den Top 10 der übernachtungsstärksten Gemeinden Tirols im Sommer findet sich Serfaus auf Platz 7 (449.888 Nächtigungen; +2,2%). Merkliche Nächtigungszuwächse können auch die Gemeinden Ried (121.562; +30,7%), Ischgl (146.746; +14,9%), St. Anton (196.695; +7,3%), Kaunertal (125.213; +6,4%) und Fiss (357.693; +4,3%) verzeichnen. Galtür (127.567; +0,6%) und Nauders (234.149; +0,4%) liegen ebenfalls im Plus. Leichte Rückgänge gibt es in See (86.807; –0,1%), Ladis (147.566; –2,7%) oder Kappl (86.637; –4,5%). Mit tirolweiten 23,2 Millionen Übernachtungen (+1,9 Prozent) knüpft die diesjährige Sommersaison an die bisherigen Höchstwerte in den frühen 1990er-Jahren an. 1991 konnten 23,6 Millionen Übernachtungen verbucht werden.
VIELE NÄCHTE – WENIG SÄFTE. Grundsätzlich positiv bilanziert auch Bezirkstourismussprecherin Anna Kurz aus Ischgl die vergangene Sommersaison. Das breit aufgestellte (Sommer-)Angebot funktioniere, trotzdem merke man die hohe Inflation, gerade bei Gästen aus dem DACH-Raum. „Die Konsumation in der Gastronomie geht zurück“, so Kurz, die darauf hinweist, dass gerade in Restaurants, Bars o.Ä. die Umsätze eher zu wünschen übrig lassen. Zudem seien die DACH-Touristen zwar nach wie vor reisefreudig, im Sommer habe der Badeurlaub aber immer noch Vorrang. Wenn, dann werde im Sommer notfalls der Urlaub in den Bergen gestrichen.
TOURISMUSJAHR 2025. Gleichzeitig mit der Sommersaison endet auch das Tourismusjahr, das vom 1. November eines Jahres bis zum 31. Oktober des Folgejahres läuft. Unter den 50 Tiroler Gemeinden mit den höchsten Nächtigungszahlen finden sich viele aus dem Bezirk Landeck. So etwa Ischgl auf Platz drei (1.508.778), Serfaus auf Platz sechs (1.208.305), St. Anton auf Platz acht (1.119.357) oder Fiss auf Platz zwölf (978.033). Auch die Gemeinden Nauders (552.318), Galtür (495.258), Kappl (483.616), Ladis (390.350) und Kaunertal (284.285) sind in den Top 50 vertreten. „Nächtigungskaiser“ ist die Gemeinde Sölden mit 2.684.207 Nächtigungen – noch vor der Landeshauptstadt Innsbruck mit 1.964.177 Nächtigungen. Der Bezirk Landeck legte mit 8,546 Millionen Nächtigungen um 1,5 Prozentpunkte zu.
VIELE NÄCHTE – WENIG SÄFTE. Grundsätzlich positiv bilanziert auch Bezirkstourismussprecherin Anna Kurz aus Ischgl die vergangene Sommersaison. Das breit aufgestellte (Sommer-)Angebot funktioniere, trotzdem merke man die hohe Inflation, gerade bei Gästen aus dem DACH-Raum. „Die Konsumation in der Gastronomie geht zurück“, so Kurz, die darauf hinweist, dass gerade in Restaurants, Bars o.Ä. die Umsätze eher zu wünschen übrig lassen. Zudem seien die DACH-Touristen zwar nach wie vor reisefreudig, im Sommer habe der Badeurlaub aber immer noch Vorrang. Wenn, dann werde im Sommer notfalls der Urlaub in den Bergen gestrichen.
TOURISMUSJAHR 2025. Gleichzeitig mit der Sommersaison endet auch das Tourismusjahr, das vom 1. November eines Jahres bis zum 31. Oktober des Folgejahres läuft. Unter den 50 Tiroler Gemeinden mit den höchsten Nächtigungszahlen finden sich viele aus dem Bezirk Landeck. So etwa Ischgl auf Platz drei (1.508.778), Serfaus auf Platz sechs (1.208.305), St. Anton auf Platz acht (1.119.357) oder Fiss auf Platz zwölf (978.033). Auch die Gemeinden Nauders (552.318), Galtür (495.258), Kappl (483.616), Ladis (390.350) und Kaunertal (284.285) sind in den Top 50 vertreten. „Nächtigungskaiser“ ist die Gemeinde Sölden mit 2.684.207 Nächtigungen – noch vor der Landeshauptstadt Innsbruck mit 1.964.177 Nächtigungen. Der Bezirk Landeck legte mit 8,546 Millionen Nächtigungen um 1,5 Prozentpunkte zu.
