Festtag mit erfreulicher Zusage
Barmherzige Schwestern von Zams feierten mit zahlreichen Ehrengästen 200-jähriges Jubiläum
28. April 2026 | von
Attila Haidegger
Die Barmherzigen Schwestern von Zams luden zum großen Jubiläumstag mit Einblicken in 200 Jahre Ordensgeschichte: LH Anton Mattle, Sr. Maria Gerlinde Kätzler, Sr. M. Gertraud Egg (Generalsekretärin), Sr. Nathanja Maria Perndorfer, Sr. Daniela Stolz (Generalökonomin), Sr. Barbara Weindl (Vikarin), Generaloberin Sr. Barbara Flad, Sr. Birgit Hammerle, Ivo Muser (Bischof von Bozen-Brixen) und Georg Schärmer (ehem. Caritas-Direktor; v. l.). Foto: Kongr. der Barm. Schw. Zams/Martina Kopp
Am 23. April 1826 erfolgte in Zams ein zukunftsweisender Schritt: Mit der Übernahme des ehemaligen Krankenhauses, das zugleich Mutterhaus war, sowie der symbolischen Schlüsselübergabe an die erste Ordensschwester und Generaloberin Sr. Josefa Nikolina Lins wurde die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern von Zams begründet. Was einst als mutige Antwort auf konkrete Not begann, hat sich zu einem weit verzweigten Werk entwickelt, das im Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesen bis heute maßgeblich verankert ist.
EIN BLICK ZURÜCK. Den Auftakt bildete ein Gottesdienst für geladene Gäste, zelebriert von Diözesanbischof Hermann Glettler. Beim anschließenden Festakt begrüßte Generaloberin Sr. MMag. Dr. Barbara Flad die zahlreichen Gäste, darunter LH Anton Mattle und Ivo Muser, Bischof von Bozen-Brixen. In ihrer Ansprache richtete die Generaloberin den Blick auf die Anfänge des Ordens: „Wenn wir zurückblicken und die Werke sehen, die über die Jahre entstanden sind, wirkt manches davon vielleicht sehr groß und mächtig. Dabei gerät leicht in Vergessenheit, dass all dies nur durch den beherzten Einsatz einzelner Menschen möglich war – durch ihre Bereitschaft, mit anderen für andere da zu sein. Diese Feier steht im Zeichen unserer Freude und Dankbarkeit für alles, was daraus gewachsen ist“, so Sr. Barbara Flad. Heute tragen rund 1.900 Mitarbeitende das von den Schwestern geschaffene Werk.
GRUSSWORTE MIT ERFREULICHER BOTSCHAFT. Die Festrede hielt der ehemalige Caritas-Direktor Georg Schärmer. Er würdigte den nachhaltigen Beitrag des Ordens im Sozial- und Gesundheitsbereich. Besonders wertschätzende Grußworte kamen von LH Anton Mattle. Neben Glückwünschen krönte er den feierlichen Anlass mit einer ebenso wichtigen wie positiven Nachricht: Der Landeshauptmann überbrachte zur großen Freude der Verantwortlichen die Finanzierungszusage für die Generalsanierung des denkmalgeschützten Rundbaus (Haus I) des Krankenhauses. Ein weiterer Höhepunkt war die Präsentation der anlässlich des Jubiläums erschienenen, rund 220 Seiten umfassenden Festschrift. Die Publikation verbindet historische Ereignisse, biografische Zugänge und markante Meilensteine. Im Anschluss eröffnete Generaloberin Sr. Barbara Flad die Jubiläumsausstellung im Foyer der Katharina-Lins-Schulen. Exemplarisch wurden zwölf Schwestern „vor den Vorhang“ geholt, die Ausstellung wurde von Sr. Maria Gerlinde Kätzler gestaltet.
STIMMUNGSVOLLER AUSKLANG. Ein gemeinsamer Gang mit den Festgästen zum Friedhof des Mutterhauses bildete einen stillen und berührenden Moment. In einem Gebet wurde der mehr als 3.000 verstorbenen Schwestern gedacht. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Festessen im Mutterhaus. In der Festschrift heißt es abschließend und zugleich vorausschauend: „Solange Menschen einander brauchen und einander Halt geben, bleibt der Auftrag der Barmherzigkeit lebendig. Die Spuren und Werte zweier Jahrhunderte mögen weiterleuchten und Generationen auf Wege führen, auf denen Glaube, Mut, Hoffnung und Nächstenliebe Zukunft haben.“
EIN BLICK ZURÜCK. Den Auftakt bildete ein Gottesdienst für geladene Gäste, zelebriert von Diözesanbischof Hermann Glettler. Beim anschließenden Festakt begrüßte Generaloberin Sr. MMag. Dr. Barbara Flad die zahlreichen Gäste, darunter LH Anton Mattle und Ivo Muser, Bischof von Bozen-Brixen. In ihrer Ansprache richtete die Generaloberin den Blick auf die Anfänge des Ordens: „Wenn wir zurückblicken und die Werke sehen, die über die Jahre entstanden sind, wirkt manches davon vielleicht sehr groß und mächtig. Dabei gerät leicht in Vergessenheit, dass all dies nur durch den beherzten Einsatz einzelner Menschen möglich war – durch ihre Bereitschaft, mit anderen für andere da zu sein. Diese Feier steht im Zeichen unserer Freude und Dankbarkeit für alles, was daraus gewachsen ist“, so Sr. Barbara Flad. Heute tragen rund 1.900 Mitarbeitende das von den Schwestern geschaffene Werk.
GRUSSWORTE MIT ERFREULICHER BOTSCHAFT. Die Festrede hielt der ehemalige Caritas-Direktor Georg Schärmer. Er würdigte den nachhaltigen Beitrag des Ordens im Sozial- und Gesundheitsbereich. Besonders wertschätzende Grußworte kamen von LH Anton Mattle. Neben Glückwünschen krönte er den feierlichen Anlass mit einer ebenso wichtigen wie positiven Nachricht: Der Landeshauptmann überbrachte zur großen Freude der Verantwortlichen die Finanzierungszusage für die Generalsanierung des denkmalgeschützten Rundbaus (Haus I) des Krankenhauses. Ein weiterer Höhepunkt war die Präsentation der anlässlich des Jubiläums erschienenen, rund 220 Seiten umfassenden Festschrift. Die Publikation verbindet historische Ereignisse, biografische Zugänge und markante Meilensteine. Im Anschluss eröffnete Generaloberin Sr. Barbara Flad die Jubiläumsausstellung im Foyer der Katharina-Lins-Schulen. Exemplarisch wurden zwölf Schwestern „vor den Vorhang“ geholt, die Ausstellung wurde von Sr. Maria Gerlinde Kätzler gestaltet.
STIMMUNGSVOLLER AUSKLANG. Ein gemeinsamer Gang mit den Festgästen zum Friedhof des Mutterhauses bildete einen stillen und berührenden Moment. In einem Gebet wurde der mehr als 3.000 verstorbenen Schwestern gedacht. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Festessen im Mutterhaus. In der Festschrift heißt es abschließend und zugleich vorausschauend: „Solange Menschen einander brauchen und einander Halt geben, bleibt der Auftrag der Barmherzigkeit lebendig. Die Spuren und Werte zweier Jahrhunderte mögen weiterleuchten und Generationen auf Wege führen, auf denen Glaube, Mut, Hoffnung und Nächstenliebe Zukunft haben.“
An die 90 Festgäste nahmen am Festakt im Mutterhaus und im Katharina-Lins-Saal teil. Foto: Kongr. der Barm. Schw. Zams/Martina Kopp

