Für die Region
Streng Bau plant eine Deponie in Tösens – Bgm. Achenrainer hat ein kritisches Auge auf das Vorhaben
17. März 2026 | von
Daniel Haueis
Im Nordwesten des Tösner Gewerbegebietes soll eine Deponie entstehen. Foto: Attila Haidegger
Die Streng Bau GmbH hat bei der Bezirkshauptmannschaft Landeck um die Erteilung einer abfallrechtlichen Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb einer Bodenaushubdeponie auf der Grundparzelle 1455 in Tösens angesucht – dies ist eine Fläche nahe dem Gewerbegebiet. Auf knapp 24.000 Quadratmetern, zum Teil abfallrechtlich genehmigte Zwischenlagerfläche und zum anderen Teil landwirtschaftlich genutzt, soll eine Bodenaushubdeponie mit einer Schüttkubatur von 98.000 m³ errichtet werden. Die Deponiedauer soll laut Streng-Bau-Ansuchen 20 Jahre betragen. Es soll eine Deponie für die Region werden, also: Häuslbauer sollten ihren Aushub relativ nahe deponieren können. Beantragte Betriebszeiten sind Montag bis Freitag 7.30 bis 12 Uhr und 13 bis 17.30 Uhr sowie Samstag 7 bis 12 Uhr (nur Zulieferung – kein Einbau). Als Nachnutzung ist eine landwirtschaftliche Nutzung vorgesehen. Aber: Die Verhandlung folgt am 2. April – es ist also nichts fix.
BÜRGERMEISTER WACH. „Es ist besser durch die Abfahrt“, sagt Bgm. Bernhard Achenrainer zum Ansinnen. Aufgrund der Zufahrt zum Gewerbegebiet ist nämlich auch jene zur Deponie erleichtert. Der Verkehr durchs Dorf dürfe jedenfalls nicht zunehmen, sagt der Dorfchef, der dabei auch an tausende Fahrradfahrer jährlich denkt. Die Bevölkerung sei geteilter Meinung, und die Gemeindeführung stehe hinter den Bürgern. Daher eben achtet er auf die Verkehrsproblematik, auch auf Lärm – eine Zwischendeponie mit Aufbereitung samt Brecher u.ä. wäre ihm nicht recht. Dass eine schlussendlich landwirtschaftliche Nutzung angestrebt wird, stimmt ihn optimistisch: „Wir schauen, dass es eine Enddeponie wird.“ Es dürfe für die Anrainer, auch die im Gewerbegebiet, keine Nachteile geben.
BÜRGERMEISTER WACH. „Es ist besser durch die Abfahrt“, sagt Bgm. Bernhard Achenrainer zum Ansinnen. Aufgrund der Zufahrt zum Gewerbegebiet ist nämlich auch jene zur Deponie erleichtert. Der Verkehr durchs Dorf dürfe jedenfalls nicht zunehmen, sagt der Dorfchef, der dabei auch an tausende Fahrradfahrer jährlich denkt. Die Bevölkerung sei geteilter Meinung, und die Gemeindeführung stehe hinter den Bürgern. Daher eben achtet er auf die Verkehrsproblematik, auch auf Lärm – eine Zwischendeponie mit Aufbereitung samt Brecher u.ä. wäre ihm nicht recht. Dass eine schlussendlich landwirtschaftliche Nutzung angestrebt wird, stimmt ihn optimistisch: „Wir schauen, dass es eine Enddeponie wird.“ Es dürfe für die Anrainer, auch die im Gewerbegebiet, keine Nachteile geben.