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Gesunde Zahlen

Raiffeisenbank Arlberg Silvretta zieht erfolgreiche Bilanz

Im Rahmen ihrer Generalversammlung am vergangenen Freitag präsentierte die Raiffeisenbank Arlberg Silvretta nicht nur positive Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr, sondern gab auch wichtige strukturelle Änderungen im Vorstand bekannt. Zum 1. Jänner 2025 wurde Herbert Rudigier als neuer Marktfolgevorstand bestellt. Damit besteht der Vorstand nun aus vier Personen – eine Premiere in der jungen Geschichte der Bank, die 2022 aus der Fusion zweier regionaler Institute hervorgegangen ist. Als Rahmenprogramm gab es einen Aperitif mit musikalischer Untermalung durch das Galtür Syndikat, einen Act voller Rätsel präsentierte das Artistenduo Quickchange und die zahlreichen Gäste konnten live einem Karikaturen Schnellzeichner und einer Sandmalerei Show zusehen.
30. Juni 2025 | von Christina Hötzel
Gesunde Zahlen
Vorstände Robert Aloys, Herbert Rudigier, Mario Thurner, Moderator Heinz Wendel und Vostand Dir. Josef Chodakowsky. RS-Foto: Hötzel
Moderator Heinz Wendel verneigte sich vor der Raiffeisenbank und ihren sensationell angezogenen Kunden an einem so heißen Tag. Die Aufsichtsratsspitze Martin Lorenz und Markus Strolz betonte, dass man sich nach drei Jahren Bank-Heirat noch nie gestritten habe; der Umgang sei offen und ehrlich. „Die Welt ist derzeit ein Patient und braucht ärztliche Betreuung, teilweise ist sie schon auf der Intensivstation“, beschrieb Vorstand Direktor Josef Chodakowsky die Situation mit Klimakrise, Kriegen, Teuerungen und Unsicherheiten. Trotzdem wurde die finanzielle Stabilität weiter gestärkt. Mit einer Kernkapital- und Gesamtkapitalquote von 21,12 Prozent liegt die Bank deutlich über der aufsichtsrechtlichen Mindestanforderung. Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2024 betrug 526,8 Millionen Euro. Mit einer Finanzierungsauslastung von 114 Prozent unterstreicht die Bank ihren Förderauftrag durch aktive Kreditvergabe.

VERTRAUENSVOLLES KUNDENVERHÄLTNIS UND SOLIDES WACHSTUM. Das Kundengeschäftsvolumen wuchs auf über 950 Millionen Euro und steht kurz vor dem symbolischen Meilenstein von einer Milliarde Euro. Aktuell betreut die Raiffeisenbank Arlberg Silvretta 8.388 Kunden und zählt 2.656 Mitglieder, die zugleich Eigentümer der Bank sind. Als Genossenschaftsbank legt das Institut großen Wert auf regionale Förderung. Über 95.000 Euro wurden im vergangenen Jahr als Geldspenden direkt an Vereine, Bildungseinrichtungen und karitative Zwecke ausgeschüttet. Hinzu kamen 13 eigene Veranstaltungen, an denen fast 1.500 Menschen teilnahmen. Diese Aktivitäten unterstreichen die Rolle der Bank als verlässlicher Partner im Paznaun und Stanzertal. Obmann des Raiffeisenverbandes Tirol Hermann Kuenz freute sich über das tolle Ergebnis und die exzellente Eigenkapitalsituation. „Raiffeisen zeichnet aus, dass das Geld herinnen bleibt“, betonte er. Der St. Antoner Bürgermeister Helmut Mall meinte, die Fusion habe sich wirklich rentiert. Er sei stolz, dass sie gelungen ist und zwei Täler und die Gemeinden zusammengeführt habe. Er bedankte sich auch für den Kredit während der Murenkatastrophe im vergangenen Jahr. „Wichtig seid’s es, Liebe Mitglieder. Haltet’s der Bank die Treue“, betonte der Ischgler Bürgermeister Werner Kurz.

NEUE VORSTANDSSTRUKTUR FÜR ZUKÜNFTIGE HERAUSFORDERUNGEN. Die Erweiterung des Vorstands auf vier Mitglieder erfolgte mit Blick auf steigende regulatorische Anforderungen und die weitere Professionalisierung der Bankstruktur. Die bisherigen drei Vorstände sind seit der Fusion 2022 tätig und haben nun ihre Aufgaben klar aufgeteilt. Künftig verantwortet Mario Thurner den Vorstandsbereich Privat- und Geschäftskunden, Robert Aloys ist für den Vorstandsbereich der Firmenkunden zuständig, und Josef Chodakowsky als Vorstandssprecher. Herbert Rudigier übernimmt als Marktfolgevorstand künftig zentrale Funktionen in den Bereichen Risikomanagement, Controlling und Compliance. Mit 64 Mitarbeitern und dabei sechs Lehrlingen zeigt sich die Bank auch personell gut aufgestellt. Im Jahr 2024 wurden insgesamt sieben neue Mitarbeiter aufgenommen.
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Stellvertreter Aufsichtsratsvorsitzender Markus Strolz und Aufsichtsratsvorsitzender Martin Lorenz (v.l.). RS-Foto: Hötzel

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