„Ihm geht es heute dank einer Spende fantastisch“
Sechs Oberländer Stammzellenspender vom Rotary Club geehrt
17. Juni 2025 | von
Kathrin Gruber
Sie spendeten ihre Stammzellen und damit Hoffnung und Leben. Johannes Scalet und Andreas Falch aus Pettneu, Lukas Roth und Clemens Zsifkovits aus Imst (v. l.). „Wir würden es wieder tun“, sind sich die vier einig. RS-Foto: Gruber
Im Jahr 2018 war der kleine Michael aus Imst schwer erkrankt. Seine einzige Überlebenschance war eine Stammzellenspende. Um ihn und viele andere zu retten, hat der Rotary Club Imst-Landeck eine Stammzellen-Typisierungsaktion organisiert. „Wir haben das gesamte Trofana (Anmerkung: heute Alpenrast Tyrol) eingenommen. So viele Menschen kamen, um zu helfen“, erzählte Klub-Präsident Hans Kreuzer gerührt. Es kamen 1.189 Menschen zum Typisieren, die Schlange riss den ganzen Tag nicht ab, was das Organisationsteam sowie die Mitarbeiter der Medalp und das Team der Raststation vor große Herausforderungen stellte. „Damals ging das nur über die Blutabnahme, heute reicht eine Speichelprobe“, erklärte Kreuzer. Die Daten wurden in der Datenbank von Verein „Geben für Leben“ gespeichert und kommen weltweit zum Einsatz. Aus der Aktion in Mils gingen 39 Treffer hervor. Davon haben sechs Menschen bereits ihre Stammzellen gespendet und damit nicht nur Hoffnung geschenkt, sondern Leben gerettet. „Das ist ein sensationell gutes Ergebnis und gleichzeitig der größte Erfolg unserer Klubgeschichte“, freut sich Hans Kreuzer.
SECHS LEBENSRETTER. Von den sechs Spendern kamen vier zur Feier des Rotary Clubs, zwei aus dem Bezirk Imst, zwei aus Landeck. Die beiden Pettneuer Andreas Falch und Johannes Scalet und die beiden Imster Lukas Roth und Clemens Zsifkovits wurden beim Dankesfest gefeiert. Letzterer erzählte anschaulich, wie damals alles ablief. Die Spenden wurden in die USA, nach Irland, Kanada und nach Tschechien geschickt. Anonymisierte Briefe von den Spendenempfängern an die Spender erzählen von ihren Geschichten. Abgesehen von dieser konkreten Stammzellen-Typisierungsaktion können „Geben für Leben“ wie der Rotary Club Imst-Landeck auf beeindruckende Projekte zurückblicken. „Den Verein ‚Geben für Leben‘ gibt es seit 25 Jahren und gründete die erste private Stammzellen- und Knochenmarkspenderdatei Österreichs. Wir haben mittlerweile 714 Stammzellen-Spenden weltweit verschickt“, berichtete Cemanur Turan. Wer sich ebenfalls typisieren lassen will, kann sich ein Wangenabstrichs-Set nach Hause bestellen. Informationen dazu gibt es auf www.gebenfuerleben.at. Und was wurde aus dem kleinen Michael aus Imst? „Ihm geht es heute dank einer Spende fantastisch“, informierte Präsident Hans Kreuzer. Es ist eine Geschichte mit Happy End.
Höchste Auszeichnung für Dieter Lhota
Auch Dieter Lhota, der langjährige und verdiente Klubfreund und Initiator des Rotary Club Imst-Landeck, wurde im Rahmen des Festes geehrt und ausgezeichnet. Für seinen unermüdlichen Einsatz und seine Verdienste wurde ihm die höchste Auszeichnung des Klubs, der Paul Harris Fellow mit zwei Saphiren, verliehen. Auf diesen Lorbeeren wird aber nicht ausgeruht. Der Klub arbeitet bereits an neuen Projekten, um den Menschen zu helfen.
SECHS LEBENSRETTER. Von den sechs Spendern kamen vier zur Feier des Rotary Clubs, zwei aus dem Bezirk Imst, zwei aus Landeck. Die beiden Pettneuer Andreas Falch und Johannes Scalet und die beiden Imster Lukas Roth und Clemens Zsifkovits wurden beim Dankesfest gefeiert. Letzterer erzählte anschaulich, wie damals alles ablief. Die Spenden wurden in die USA, nach Irland, Kanada und nach Tschechien geschickt. Anonymisierte Briefe von den Spendenempfängern an die Spender erzählen von ihren Geschichten. Abgesehen von dieser konkreten Stammzellen-Typisierungsaktion können „Geben für Leben“ wie der Rotary Club Imst-Landeck auf beeindruckende Projekte zurückblicken. „Den Verein ‚Geben für Leben‘ gibt es seit 25 Jahren und gründete die erste private Stammzellen- und Knochenmarkspenderdatei Österreichs. Wir haben mittlerweile 714 Stammzellen-Spenden weltweit verschickt“, berichtete Cemanur Turan. Wer sich ebenfalls typisieren lassen will, kann sich ein Wangenabstrichs-Set nach Hause bestellen. Informationen dazu gibt es auf www.gebenfuerleben.at. Und was wurde aus dem kleinen Michael aus Imst? „Ihm geht es heute dank einer Spende fantastisch“, informierte Präsident Hans Kreuzer. Es ist eine Geschichte mit Happy End.
Höchste Auszeichnung für Dieter Lhota
Auch Dieter Lhota, der langjährige und verdiente Klubfreund und Initiator des Rotary Club Imst-Landeck, wurde im Rahmen des Festes geehrt und ausgezeichnet. Für seinen unermüdlichen Einsatz und seine Verdienste wurde ihm die höchste Auszeichnung des Klubs, der Paul Harris Fellow mit zwei Saphiren, verliehen. Auf diesen Lorbeeren wird aber nicht ausgeruht. Der Klub arbeitet bereits an neuen Projekten, um den Menschen zu helfen.
Der Rotary Club Imst-Landeck organisierte 2018 mit dem Team von „Geben für Leben“ eine Stammzellen-Typisierungsaktion. Kürzlich feierten sie diesen Erfolg im Gasthof Hirschen in Imst. Karin Riem, Monika Schöpf, Elmar Peintner, Dieter Lhota, Hans Kreuzer, Cemanur Turan und Selina Piazza (v.l.) RS-Foto: Gruber

