Ins Leben begleitet
„Gesund ins Leben“ gibt es seit zehn Jahren im Oberland
8. Oktober 2025 | von
Daniel Haueis
GiL-Landesleiterin Mag. Sandra Aufhammer (M.), LR Cornelia Hagele und Werner Salzburger, Vorsitzender des Landesstellenausschusses Tirol ÖGK, freuen sich über zehn Jahre Netzwerk GiL – Gesund ins Leben. Foto: Rotes Kreuz Tirol/Eva Rettenbacher
Nicht immer herrscht eitel Wonne, wenn Nachwuchs kommt – auch wenn soziale Medien suggerieren, dass Mütter in kürzester Zeit wieder superschlank sind, den Haushalt perfekt schmeißen und die Babypflege quasi im Vorbeigehen erledigen. Aber: „Bei vielen passen die Rahmenbedingungen einfach nicht“, sagt Sandra Aufhammer, die das Netzwerk „Gesund ins Leben“ seit zehn Jahren führt. In mehr als der Hälfte der Fälle geht es um die psychosoziale Gesundheit, gefolgt von einem fehlenden sozialen Netzwerk, auch die finanzielle Schieflage des Haushaltes, die körperliche Gesundheit sowie die Wohnsituation sind Gründe, warum Familienbegleitung benötigt wird.
NACHFRAGE STEIGT. Die Bezirke Landeck, Imst und Innsbruck Land sind seit Anfang an versorgt: Seit Juli 2015 gibt es hier das GiL-Angebot. Im Oktober 2022 wurden diese Bezirke ausgebaut und um Reutte ergänzt. Die Kontaktaufnahmen sind seit der Gründung von „Gesund ins Leben“ sukzessive gestiegen und erreichten mit dem flächendeckenden Ausbau 2023 einen Höhepunkt: 390 Kontaktaufnahmen und 305 Begleitungen. Auch das Post-Covid-Jahr 2024 war mit 328 Kontaktaufnahmen und 253 Begleitungen sehr intensiv; mit über 140 Kontaktaufnahmen im ersten Halbjahr 2025 pendeln sich die Zahlen nun wieder auf Vor-Corona-Niveau ein. Auch das siebenköpfige „Team West“ (Landeck, Imst, Reutte, Telfs) von „Gesund ins Leben“ hat genügend zu tun – in Summe waren es in den zehn Jahren des Bestehens 350 Kontaktaufnahmen und 299 Begleitungen – in Summe waren das 369 „gesund ins Leben“ begleitete Kinder. Heuer gab es (bis 1. August) 29 Kontaktaufnahmen aus dieser Region und 75 laufende Begleitungen – das sind 83 begleitete Kinder. „Der Bedarf ist in den letzten Jahren laufend gestiegen“, verweist Sandra Aufhammer auf die jüngsten tirolweiten Zahlen.
ANGEBOT AUSGEBAUT. Seit 2023 ist das GiL-Team mit 28 Familienbegleiterinnen in allen Tiroler Bezirken anzutreffen, das Angebot wurde 2022 für Kinder bis drei Jahre ausgebaut (statt bisher bis 1 Jahr). „Damit hat sich der Schwerpunkt der Begleitung von ungeborenen bzw. Kleinkindern von null bis drei Monaten auf Kinder mit 12 Monaten und älter verschoben“, berichtet Sandra Aufhammer. Die Betreuung in der Schwangerschaft und in den ersten Lebensmonaten des Säuglings hat aber immer noch einen hohen Stellenwert: „Wir begleiten unsere Familien durchschnittlich knapp ein Jahr, was eine besondere Kontinuität bedeutet“, freut sich Aufhammer. Diese Qualität der Betreuung schätzt man beim Land Tirol, wie LR Cornelia Hagele betont: „Es ist uns ein zentrales Anliegen, das Netzwerk als Land Tirol zu unterstützen – um weiterhin der hohen Nachfrage gerecht zu werden. Mit den vielseitigen Angeboten sind wir im Vergleich zu den anderen Bundesländern hervorragend aufgestellt und haben mit GiL und dem Trägerverein Rotes Kreuz verlässliche Partner:innen.“
„Gesund ins Leben“ erreicht man unter 06646046630480, über willkommen@gesundinsleben.at oder auf www.gesundinsleben.at.
NACHFRAGE STEIGT. Die Bezirke Landeck, Imst und Innsbruck Land sind seit Anfang an versorgt: Seit Juli 2015 gibt es hier das GiL-Angebot. Im Oktober 2022 wurden diese Bezirke ausgebaut und um Reutte ergänzt. Die Kontaktaufnahmen sind seit der Gründung von „Gesund ins Leben“ sukzessive gestiegen und erreichten mit dem flächendeckenden Ausbau 2023 einen Höhepunkt: 390 Kontaktaufnahmen und 305 Begleitungen. Auch das Post-Covid-Jahr 2024 war mit 328 Kontaktaufnahmen und 253 Begleitungen sehr intensiv; mit über 140 Kontaktaufnahmen im ersten Halbjahr 2025 pendeln sich die Zahlen nun wieder auf Vor-Corona-Niveau ein. Auch das siebenköpfige „Team West“ (Landeck, Imst, Reutte, Telfs) von „Gesund ins Leben“ hat genügend zu tun – in Summe waren es in den zehn Jahren des Bestehens 350 Kontaktaufnahmen und 299 Begleitungen – in Summe waren das 369 „gesund ins Leben“ begleitete Kinder. Heuer gab es (bis 1. August) 29 Kontaktaufnahmen aus dieser Region und 75 laufende Begleitungen – das sind 83 begleitete Kinder. „Der Bedarf ist in den letzten Jahren laufend gestiegen“, verweist Sandra Aufhammer auf die jüngsten tirolweiten Zahlen.
ANGEBOT AUSGEBAUT. Seit 2023 ist das GiL-Team mit 28 Familienbegleiterinnen in allen Tiroler Bezirken anzutreffen, das Angebot wurde 2022 für Kinder bis drei Jahre ausgebaut (statt bisher bis 1 Jahr). „Damit hat sich der Schwerpunkt der Begleitung von ungeborenen bzw. Kleinkindern von null bis drei Monaten auf Kinder mit 12 Monaten und älter verschoben“, berichtet Sandra Aufhammer. Die Betreuung in der Schwangerschaft und in den ersten Lebensmonaten des Säuglings hat aber immer noch einen hohen Stellenwert: „Wir begleiten unsere Familien durchschnittlich knapp ein Jahr, was eine besondere Kontinuität bedeutet“, freut sich Aufhammer. Diese Qualität der Betreuung schätzt man beim Land Tirol, wie LR Cornelia Hagele betont: „Es ist uns ein zentrales Anliegen, das Netzwerk als Land Tirol zu unterstützen – um weiterhin der hohen Nachfrage gerecht zu werden. Mit den vielseitigen Angeboten sind wir im Vergleich zu den anderen Bundesländern hervorragend aufgestellt und haben mit GiL und dem Trägerverein Rotes Kreuz verlässliche Partner:innen.“
„Gesund ins Leben“ erreicht man unter 06646046630480, über willkommen@gesundinsleben.at oder auf www.gesundinsleben.at.