Verdiente Landecker
Ehrenzeichen für Parth, Tschiderer und Schranz
24. Feber 2026 | von
Daniel Haueis
Der neue Ehrenzeichenträger Alois Schranz, Unfallchirurg und Mitbegründer der Medalp-Clinic Foto: Land Tirol/Sedlak
Der 20. Februar stand ganz im Zeichen der Geschichte (216. Todestag Andreas Hofers) und mit der Verleihung der Ehrenzeichen auch des Dankes. Im Rahmen des Festaktes würdigten LH Anton Mattle und sein Südtiroler Amtskollege Arno Kompatscher elf Persönlichkeiten für ihr herausragendes öffentliches und privates Wirken zum Wohle des Landes mit dem Ehrenzeichen des Landes Tirol. Es zählt zu den höchsten Auszeichnungen des Landes und wird jährlich an höchstens zwölf Persönlichkeiten verliehen. Heuer sind gleich drei Oberländer unter den Ausgezeichneten: KR Alfons Parth, MR Dr. Alois Schranz und Dr. Franz Tschiderer.
ALFONS PARTH. Als Hotelier und hochrangiger Tourismusfunktionär habe Alfons Parth früh erkannt, dass nachhaltiger Erfolg im Tourismus nur durch Qualität, Kooperation und eine klare Idee möglich ist. Gemeinsam mit Gattin Maria-Odile entwickelte er das Hotel Yscla vom traditionellen Gasthof zum renommierten Boutiquehotel mit höchstem Anspruch an Service und Gastfreundschaft. Im Restaurant Stüva kreiert bekanntlich sein Sohn, Haubenkoch Benjamin, feinste Gerichte. Alfons Parth trug zudem mehr als drei Jahrzehnte als Obmann des Tourismusverbandes Paznaun – Ischgl Verantwortung für die Entwicklung seiner Region und formte besonders Ischgl zu einer Marke, die weit über Österreichs Grenzen hinaus bekannt ist. Und als Obmann des Verbandes der Tiroler Tourismusverbände und Mitglied wichtiger Gremien war er ein verlässlicher Ansprechpartner für Politik, Wirtschaft und Hotelierbetriebe. „Mit Beharrlichkeit und Handschlagqualität vertrat er die Interessen des Tiroler Tourismus stets mit ausgleichendem Gespür und großem Verantwortungsbewusstsein“, heißt es in der Laudatio.
FRANZ TSCHIDERER. Der Name Dr. Franz Tschiderer ist untrennbar mit dem Aufstieg von Serfaus-Fiss-Ladis zu einer der erfolgreichsten Familiendestinationen Europas verbunden. Als Pionier erkannte Tschiderer bereits in den 1980er-Jahren das enorme Potenzial einer Ausrichtung auf Kinder und Familien. Ausgehend von der Spezialisierung des Hotels Löwe erwies sich dieser Weg des langjährigen Obmanns des Tourismusverbands als Vorbild für eine ganze Region – mit dem Credo Tschiderers, dass nachhaltiger Erfolg nur gemeinsam möglich ist: Gemeinden, Betriebe, Skischulen und Tourismusverbände zogen an einem Strang. 33 Jahre lang stand Franz Tschiderer an der Spitze des Tourismusverbandes Serfaus-Fiss-Ladis. Gleichzeitig feilte er als langjähriger Vorsitzender des „Tyrol Tourism Board“ der Tirol Werbung an der Weiterentwicklung des Tourismus im ganzen Land mit. Als Touristiker, Vordenker und Ausbildner am Management Center Innsbruck gab er sein Wissen an junge Generationen weiter und nahm dabei stets eine vorbildliche Rolle ein.
ALOIS SCHRANZ Ausgezeichnet wurde auch der aus Fiss stammende Unfallchirurg und Sporttraumatologe Alois Schranz, der Mitgründer der Medalp-Group ist. „Als Facharzt für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie hat er früh erkannt, dass gerade in einem alpinen Tourismusland wie Tirol neue Antworten auf die immer stärker geforderte Akutversorgung notwendig sind“, wird die Gründung der Medalp-Clinic in Imst gemeinsam mit Hermann Köhle und Manfred Lener hervorgehoben. Spezialisierte Sport- und Unfallambulanzen, die schnelle und patientennahe Versorgung ermöglichen, seien damals ein Sprung ins kalte Wasser gewesen, heute aber ein international beachtetes Erfolgsmodell. Seit der Gründung im Jahr 2002 wurden in Imst, aber auch in Sölden und im Zillertal mehr als 300.000 Patienten versorgt, Einheimische ebenso wie Gäste aus aller Welt. Die Medalp-Gruppe hat heute rund 25 Ärzte und 150 weitere Mitarbeiter beschäftigt. Schranz (auch Honorarkonsul der Volksrepublik Bangladesch) habe „eine Versorgungslücke geschlossen und Tirol als Vorreiter ambulanter Sportmedizin positioniert“, ist in der Laudatio zu lesen.
ALFONS PARTH. Als Hotelier und hochrangiger Tourismusfunktionär habe Alfons Parth früh erkannt, dass nachhaltiger Erfolg im Tourismus nur durch Qualität, Kooperation und eine klare Idee möglich ist. Gemeinsam mit Gattin Maria-Odile entwickelte er das Hotel Yscla vom traditionellen Gasthof zum renommierten Boutiquehotel mit höchstem Anspruch an Service und Gastfreundschaft. Im Restaurant Stüva kreiert bekanntlich sein Sohn, Haubenkoch Benjamin, feinste Gerichte. Alfons Parth trug zudem mehr als drei Jahrzehnte als Obmann des Tourismusverbandes Paznaun – Ischgl Verantwortung für die Entwicklung seiner Region und formte besonders Ischgl zu einer Marke, die weit über Österreichs Grenzen hinaus bekannt ist. Und als Obmann des Verbandes der Tiroler Tourismusverbände und Mitglied wichtiger Gremien war er ein verlässlicher Ansprechpartner für Politik, Wirtschaft und Hotelierbetriebe. „Mit Beharrlichkeit und Handschlagqualität vertrat er die Interessen des Tiroler Tourismus stets mit ausgleichendem Gespür und großem Verantwortungsbewusstsein“, heißt es in der Laudatio.
FRANZ TSCHIDERER. Der Name Dr. Franz Tschiderer ist untrennbar mit dem Aufstieg von Serfaus-Fiss-Ladis zu einer der erfolgreichsten Familiendestinationen Europas verbunden. Als Pionier erkannte Tschiderer bereits in den 1980er-Jahren das enorme Potenzial einer Ausrichtung auf Kinder und Familien. Ausgehend von der Spezialisierung des Hotels Löwe erwies sich dieser Weg des langjährigen Obmanns des Tourismusverbands als Vorbild für eine ganze Region – mit dem Credo Tschiderers, dass nachhaltiger Erfolg nur gemeinsam möglich ist: Gemeinden, Betriebe, Skischulen und Tourismusverbände zogen an einem Strang. 33 Jahre lang stand Franz Tschiderer an der Spitze des Tourismusverbandes Serfaus-Fiss-Ladis. Gleichzeitig feilte er als langjähriger Vorsitzender des „Tyrol Tourism Board“ der Tirol Werbung an der Weiterentwicklung des Tourismus im ganzen Land mit. Als Touristiker, Vordenker und Ausbildner am Management Center Innsbruck gab er sein Wissen an junge Generationen weiter und nahm dabei stets eine vorbildliche Rolle ein.
ALOIS SCHRANZ Ausgezeichnet wurde auch der aus Fiss stammende Unfallchirurg und Sporttraumatologe Alois Schranz, der Mitgründer der Medalp-Group ist. „Als Facharzt für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie hat er früh erkannt, dass gerade in einem alpinen Tourismusland wie Tirol neue Antworten auf die immer stärker geforderte Akutversorgung notwendig sind“, wird die Gründung der Medalp-Clinic in Imst gemeinsam mit Hermann Köhle und Manfred Lener hervorgehoben. Spezialisierte Sport- und Unfallambulanzen, die schnelle und patientennahe Versorgung ermöglichen, seien damals ein Sprung ins kalte Wasser gewesen, heute aber ein international beachtetes Erfolgsmodell. Seit der Gründung im Jahr 2002 wurden in Imst, aber auch in Sölden und im Zillertal mehr als 300.000 Patienten versorgt, Einheimische ebenso wie Gäste aus aller Welt. Die Medalp-Gruppe hat heute rund 25 Ärzte und 150 weitere Mitarbeiter beschäftigt. Schranz (auch Honorarkonsul der Volksrepublik Bangladesch) habe „eine Versorgungslücke geschlossen und Tirol als Vorreiter ambulanter Sportmedizin positioniert“, ist in der Laudatio zu lesen.

