Zum Start nur nachts
Landecker Tunnel: ab Mitte April tägliche Nachtsperren (19.30 bis 6 Uhr) – ab Oktober zweimonatige Totalsperre
3. Feber 2026 | von
Daniel Haueis
Der Bau des Flucht- und Rettungsstollens (r.) des Landecker Tunnels (l.) führt zu Nachtsperren Mitte April bis Oktober. Foto: RS-Archiv
Seit 1. Oktober sind die Arbeiten am Landecker Tunnel im Gang – bis Ende 2030 werden um knapp 300 Millionen Euro die Bestandsröhre saniert und ein Flucht- und Rettungsstollen samt Querschlägen errichtet. Geplant waren bislang Totalsperren in den Jahren 2026 bis 2030 jeweils einen Monat bzw. zwei Monate im Frühjahr bzw. Herbst. Die erste Totalsperre konnte nun aber verhindert werden – es wird eine Nachtsperre: Ab Mitte April wird der Verkehr für knapp sechs Monate in den Nachtstunden über den Neuen Zoll, Nesselgarten, Urgen, Landeck und Zams umgeleitet – und zwar von 19.30 bis 6 Uhr. „Wir haben noch einmal intensiv mit allen Beteiligten Optimierungspotenziale gesucht. Das vorliegende Ergebnis bedeutet, dass wir dieses Frühjahr ohne eine Totalsperre des Landecker Tunnels arbeiten können … Das ist jedoch nur für diese erste Phase möglich, ohne Sperren können wir die Aufgaben in den kommenden Jahren nicht bewältigen“, erklärt Asfinag-Geschäftsführer Andreas Fromm. Die Nachtsperren führen laut ihm zu Mehrkosten für die Asfinag und zu erhöhtem Aufwand für die ausführenden Firmen – und sie sind im Herbst nicht wiederholbar: Das Lüftersystem zu tauschen oder Querschläge zum Rettungstunnel herzustellen, sei ausschließlich mit einer Vollsperre des Tunnels möglich.
BEGLEITMASSNAHMEN. Die zweimonatige Totalsperre folgt direkt auf die Nachtsperre – der Start dieser Totalsperre ist für die erste Oktoberhälfte geplant. Begleitmaßnahmen sollen rechtzeitig fertiggestellt sein: Das Konzept umfasst Umleitungsbeschilderungen, verbesserte Bodenmarkierungen, bauliche Aufweitungen von Engstellen, die Verlängerung von Ausfahrtsstreifen bei der Anschlussstelle Zams, Linksabbieger, den Einsatz von Ampelsystemen oder die Verlegung von Fahrbahnhaltestellen des öffentlichen Verkehrs in Busbuchten. Darüber hinaus wird die Sicherheit gefährdeter Verkehrsteilnehmer mittels Schülerlotsen und alternativen Radwegführungen sichergestellt. Die Maßnahmen umfassen also alle Verkehrsteilnehmer, Kfz, öffentlichen Verkehr sowie Radfahrer und Fußgänger – Ziel ist die Verbesserung des Verkehrsflusses. „Die gesamten Maßnahmen sind teilweise bereits final abgestimmt bzw. werden noch im Detail mit allen Beteiligten verhandelt. Wir wollen möglichst gut für die erste Sperre im Herbst vorbereitet sein und werden die Zeit auch nutzen, um die Bevölkerung und Wirtschaftstreibenden im Talkessel gut und umfassend zu informieren“, so Fromm.
„Die Baustelle läuft ohne Probleme“
„Die Baustelle läuft ohne Probleme. Die Baustelleneinrichtung am Südportal ist abgeschlossen und auch beim Vortrieb von Norden gibt es keine Verzögerungen“, erklärt die Asfinag auf RUNDSCHAU-Anfrage. Der Beginn der Vortriebsarbeiten am Südportal ist für diese Woche geplant. Die ausführende Arge hat die Deponierung sowie den Betrieb der Deponie an einen Subunternehmer übertragen. Sofern das Material den Anforderungen der jeweiligen Deponieklasse entspricht, erfolgt die Deponierung im Kieswerk Zams. Das Ausbruchsmaterial wird mittels Lkw vom Zwischenlager auf der Baustelleneinrichtungsfläche zur Aushubdeponie verbracht. Die Transporte erfolgen über das hochrangige Straßennetz. „Wir rechnen aktuell mit rund 850.000 Tonnen Ausbruchsmaterial aus dem Vortrieb“, so Asfinag-Pressesprecher Alexander Holzedl.
BEGLEITMASSNAHMEN. Die zweimonatige Totalsperre folgt direkt auf die Nachtsperre – der Start dieser Totalsperre ist für die erste Oktoberhälfte geplant. Begleitmaßnahmen sollen rechtzeitig fertiggestellt sein: Das Konzept umfasst Umleitungsbeschilderungen, verbesserte Bodenmarkierungen, bauliche Aufweitungen von Engstellen, die Verlängerung von Ausfahrtsstreifen bei der Anschlussstelle Zams, Linksabbieger, den Einsatz von Ampelsystemen oder die Verlegung von Fahrbahnhaltestellen des öffentlichen Verkehrs in Busbuchten. Darüber hinaus wird die Sicherheit gefährdeter Verkehrsteilnehmer mittels Schülerlotsen und alternativen Radwegführungen sichergestellt. Die Maßnahmen umfassen also alle Verkehrsteilnehmer, Kfz, öffentlichen Verkehr sowie Radfahrer und Fußgänger – Ziel ist die Verbesserung des Verkehrsflusses. „Die gesamten Maßnahmen sind teilweise bereits final abgestimmt bzw. werden noch im Detail mit allen Beteiligten verhandelt. Wir wollen möglichst gut für die erste Sperre im Herbst vorbereitet sein und werden die Zeit auch nutzen, um die Bevölkerung und Wirtschaftstreibenden im Talkessel gut und umfassend zu informieren“, so Fromm.
„Die Baustelle läuft ohne Probleme“
„Die Baustelle läuft ohne Probleme. Die Baustelleneinrichtung am Südportal ist abgeschlossen und auch beim Vortrieb von Norden gibt es keine Verzögerungen“, erklärt die Asfinag auf RUNDSCHAU-Anfrage. Der Beginn der Vortriebsarbeiten am Südportal ist für diese Woche geplant. Die ausführende Arge hat die Deponierung sowie den Betrieb der Deponie an einen Subunternehmer übertragen. Sofern das Material den Anforderungen der jeweiligen Deponieklasse entspricht, erfolgt die Deponierung im Kieswerk Zams. Das Ausbruchsmaterial wird mittels Lkw vom Zwischenlager auf der Baustelleneinrichtungsfläche zur Aushubdeponie verbracht. Die Transporte erfolgen über das hochrangige Straßennetz. „Wir rechnen aktuell mit rund 850.000 Tonnen Ausbruchsmaterial aus dem Vortrieb“, so Asfinag-Pressesprecher Alexander Holzedl.