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Landeck | Politik | 14. Dezember 2020 | Von Herbert Tiefenbacher

Entscheidung verzögert sich

Entscheidung verzögert sich<br />
Für einzelne Gemeinden ist es aufgrund der Vorschriften für Tierschlachtungen und dem damit verbundenen Aufwand sehr schwer, einen eigenen Schlachthof zu betreiben. RS-Foto: Tiefenbacher
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Fließ: Weichenstellung für Bau des Bezirksschlachthofes voraussichtlich zwischen Weihnachten und Neujahr

Die entscheidende Weichenstellung für die Errichtung des Bezirksschlachthofes in Fließ wird voraussichtlich zwischen Weihnachten und Neujahr vorgenommen werden können.
Von Herbert Tiefenbacher

Ein Projekt beschäftigt zurzeit die Gemeinden im Bezirk Landeck. Um 2,3 Mio. Euro soll der bestehende Schlachthof in Fließ zu einem Bezirksschlachthof erweitert und ausgebaut werden. Dieses Vorhaben wird von der Landwirtschaftskammer und dem Land Tirol sehr forciert. Ziel ist es, die regionale Landwirtschaft abzusichern und dieser gleichzeitig neue Chancen und Perspektiven in Richtung Absatz von Qualitätsfleisch (in der Direktvermarktung als auch in der Gastronomie) zu eröffnen. Die Projektentwicklung liegt in den Händen von Bernhard Pircher.

INTERESSE BEKUNDET. Bei einer Bürgermeisterkonferenz Anfang November 2020 bekundeten 21 von 30 Bürgermeistern des Bezirkes Landeck ihr Interesse an einer Beteiligung an diesem Vorhaben. Derartige Projektbeteiligungen bedürfen der Zustimmung des jeweiligen Gemeinderates. Jetzt sind die Mandatare dieser Kommunen am Zug: Sie haben die Sache zu beraten und zu beschließen. Pircher hatte auf die Rückmeldungen aus diesen Gemeinden noch vor Weihnachten gehofft, um möglichst bald wichtige konkrete Schlussfolgerungen für das weitere Vorgehen ziehen zu können.

VERZÖGERUNG. Die RUNDSCHAU fragte Bernhard Pircher nach, wie weit die Sache inzwischen gediehen ist. Auf diese Anfrage sagte der Projektentwickler, dass für ein Drittel der Gemeinden die Zeit zu kurz gewesen sei, eine entsprechende Beschlussfassung über die Bühne zu bringen. Von zwei Dritteln habe er bereits eine Rückmeldung bekommen und diese seien positiv gewesen, betonte Pircher – mit dem Tenor, dass es grundsätzlich passe. Nach seinen aktuellen Informationen könne aber damit gerechnet werden, dass in den restlichen Gemeinden demnächst der diesbezügliche Beschluss gefasst werde, sodass eine entscheidende Weichenstellung für die weitere Planung voraussichtlich in der Zeit zwischen Weihnachten bis Neujahr erfolgen könne. Dann ließe sich, erklärte Pircher, klar sagen, welche Gemeinden tatsächlich mittun und es könnte somit auch die Entscheidung getroffen werden, ob das Vorhaben in seiner ursprünglich geplanten Größe realisiert werden könne. „Je nachdem welche bzw. wie viele Gemeinden sich beteiligen, müssen wir eine reduzierte Variante ausarbeiten“, sagte Bernhard Pircher. Eine Standortfrage stehe außer Diskussion. Abschließend betonte der Projektentwickler, dass es für einzelne Gemeinden sehr schwierig sei, einen eigenen Schlachthof zu betreiben, denn die Vorschriften seien streng und der damit verbundene Aufwand sei sehr groß.
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