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Landeck | Politik | 3. Jänner 2022 | Von Herbert Tiefenbacher

Es lichten sich die Nebel

Es lichten sich die Nebel<br />
Die Vorbereitungen für den Kampf um das Landecker Rathaus gehen in die heiße Phase. RS-Foto: Tiefenbacher
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Landeck  Von Herbert Tiefenbacher
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Gemeinderatswahl Landeck Ahmet Demir
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Landeck: Versucht Demir doch Sprung in Gemeinderat?

Seit Beginn der Einbringungsfrist für Wahlvorschläge für die Wahl der Gemeinderäte und Bürgermeister in Tirol am 15. Dezember hat sich in der Stadt Landeck einiges getan.
Von Herbert Tiefenbacher

Langsam lichten sich die Nebel in Bezug auf die Frage, wer in Landeck bei der Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl am 27. Februar kandidiert. So lässt sich die aktuelle Situation in der Bezirkshauptstadt wohl am treffendsten beschreiben. Etwas Zeit ist noch: Die Abgabefrist endet am 28. Jänner.

ÖVP. Klar ist, dass die ÖVP mit einer Liste zur Gemeinderatswahl antritt. Ihr Spitzenkandidat ist der amtierende Stadtchef Herbert Mayer, der auch ins Rennen um das Bürgermeisteramt geht. Ob Mayer Gegenkandidaten haben wird, ist immer noch offen.

SPÖ & GRÜNE. Fix ist auch, dass die Sozialdemokraten wieder mit einer offenen SPÖ-Liste (SPÖler und Parteifreie) in die Gemeinderatswahl starten. Diese ist stark verjüngt. Am Montagabend – also nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe der RUNDSCHAU – wurden u.a. wieder Gespräche mit Nicht-Parteimitgliedern geführt und es wurde weiter an der Liste gefeilt, wer neben StR Mathias Niederbacher, GR Hannes Brunner und Philipp Pflaume auf einen vorderen Listenplatz gesetzt wird. Viel Konkreteres war im Vorfeld offiziell nicht zu erfahren – und doch sickerte einiges durch: So sollte laut SPÖ-Kreisen die Sitzung vom Montag im Hinblick auf eine Aufstellung des Grünen-Gemeinderates Ahmet Demir auf einem aussichtsreichen Listenplatz eine endgültige Klärung bringen. Dieser hatte zuvor, wie berichtet, vergeblich versucht eine Grüne Liste zustande zu bringen. Einen Nominierungsbeschluss hinsichtlich eines Herausforderers gegen Amtsinhaber Mayer sollte es in dieser Sitzung keinen gegeben haben.

FPÖ. Bei der FPÖ scheint eine eigene Kandidatur nur mehr schwer möglich zu sein. „Es könnte sein, dass die FPÖ in Landeck mit einer Namensliste kandidiert“, erklärte Bezirkskoordinator Claus Aniballi. Gespräche sind im Gange. Eine Entscheidung fällt demnächst. Ansonsten wird die FPÖ Landeck im nächsten Gemeinderat nicht mehr vertreten sein.

NEOS. Bei den NEOS endete der Erstversuch, den Sprung in den Landecker Gemeinderat zu schaffen, enttäuschend. So stellte man sich das nicht vor. Nachdem es wegen Kandidatenmangels nicht gelang eine eigene Liste auf die Beine zu stellen, versuchten die NEOS in Kooperation mit anderen wahlwerbenden Gruppen antreten zu können. Und auch diese Versuche blieben erfolglos. „Wir haben mit zwei Gruppen Gespräche geführt. Die Sondierung der Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit sind aber gescheitert. Wir haben uns aus den Gesprächen zurückgezogen, denn die programmatischen Positionen sind zu unterschiedlich“, sagte der Landessprecher der NEOS Dominik Oberhofer. Auf die Frage, mit welchen Gruppen es Gespräche gegeben habe, antwortete Oberhofer, dass er hierzu keine Auskunft geben könne, da von allen Seiten Stillschweigen vereinbart worden sei.

MFG. Die impf- und maßnahmenkritische MFG (Menschen – Freiheit – Grundrechte) kündigte an, bei den Tiroler Gemeinderatswahlen am 27. Februar in rund 30 Gemeinden mit eigenen Listen antreten zu wollen. Die Nachfrage der RUNDSCHAU bei Landessprecher Bernhard Schmidt ergab, dass der Bezirk Landeck ein „weißer Fleck“ der MFG bleiben wird. „Schade ist, dass wir dieses Mal noch in keiner Gemeinde im Bezirk Landeck mit einer eigenen Liste antreten können. Aber wir sind auf gutem Weg im Bezirk Landeck noch stärker Fuß zu fassen“, sagte Schmidt.
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