Nachdem der Landecker Orchesterverein Ende der 1950er-Jahre seine Aktivitäten eingestellt hatte, bildete sich im Jahr 1962 eine Formation aus jungen Landeckern, die sich „Der junge Kammermusikkreis Landeck“ nannte. Ernst Schimpfössl (Klavier), Othmar Schimpfössl (Violine), Gerhard Strizel (Violoncello) und Herwig Zelle (Violine und Viola) luden im August 1962 zu ihrem ersten Konzert in den Schwarzen Adler, auf dem Programm standen Werke von Mozart, Haydn und Corelli. Foto: Röck
Herwig Zelle war der Sohn von Fritz Zelle, der auch als Dichter Bekanntheit erlangte, er veröffentlichte mehrere Gedichtbände, Novellen und Romane, 1957 wurde bei den Landecker Schlossspielen sein Festspiel „Pontlatz“ aufgeführt. Der nach ihm benannte Fritz-Zelle-Weg in Perjen wurde erst kürzlich aufgrund ehemaliger Lobgedichte Zelles auf Adolf Hitler gelöscht und die betroffenen Häuser bestehenden Straßen zugeordnet. Herwig Zelle war 1994 mit dabei, als das „Ensemble Prienne“ gegründet wurde.
Dieser Beitrag stammt aus dem Buch „Vom Meisterjodler zu Heavy Metal“ von Manfred Jenewein. Es kostet 25 Euro und ist in der Tyrolia, im Grissemann oder bei manfred.jenewein@aon.at erhältlich.
Herwig Zelle war der Sohn von Fritz Zelle, der auch als Dichter Bekanntheit erlangte, er veröffentlichte mehrere Gedichtbände, Novellen und Romane, 1957 wurde bei den Landecker Schlossspielen sein Festspiel „Pontlatz“ aufgeführt. Der nach ihm benannte Fritz-Zelle-Weg in Perjen wurde erst kürzlich aufgrund ehemaliger Lobgedichte Zelles auf Adolf Hitler gelöscht und die betroffenen Häuser bestehenden Straßen zugeordnet. Herwig Zelle war 1994 mit dabei, als das „Ensemble Prienne“ gegründet wurde.
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