Ein großartiges Comeback
Kappl und See ehren Lara Wolf
20. Mai 2025 | von
Alois Pircher
Bgm. Michael Zangerl, Lara Wolf und Bgm. Helmut Ladner vor der „Lara Wolf Gondel“ (v. l.) RS-Foto: Pircher
Im Herbst 2023 trat die 23-jährige Lara Wolf nach einer erfolgreichen Karriere völlig überraschend vom aktiven Wettkampfsport zurück. 2014 als 14-jähriger Teenager startete sie das erste Mal im Weltcup. 2016 erreichte sie bei den olympischen Jugendspielen in Lillehammer die Bronzemedaille, 2020 folgte das erste Weltcup-Podest. Wenig befriedigend gestalteten sich die olympischen Winterspiele in Peking. Sportlich wenig erfolgreich, war auch die Stimmung unter den Athleten – Corona geschuldet – am Tiefpunkt. Ausgebrannt und emotional am Ende folgte 2023 der Rücktritt. Die Ski wurden in die Ecke gestellt und Wolf begann ein Studium der Kommunikationspsychologie.
BATTERIEN WIEDER VOLL. Ein Jahr später war Wolf wieder bereit für den Spitzensport. Leicht wurde es ihr bei ihrem Comeback nicht gemacht: Der Verband hatte wenig Vertrauen in Wolf und so musste sich die Sportlerin ihre Rückkehr hart erkämpfen. Sowohl beim Training als auch bei den ersten Wettkämpfen erfuhr sie wenig Unterstützung vom ÖSV. Obwohl sie beim Weltcup am Kreischberg einen Podestplatz erreichte, wurde ihr die Reise zu den Weltcupbewerben in die USA verwehrt. Kurz vor der WM die nächs-te Hiobsbotschaft: Beim Training stürzte sie schwer, und konnte bei den WM-Bewerben nur mit Schmerzmitteln antreten. Doch diesmal war ihr das Glück hold: Als erste Frau der Welt schaffte sie den „Switch Double Misty 1260“. Perfekt ausgeführt und gestanden wäre sie mit diesem Sprung unschlagbar gewesen, mit kleinen Schwächen reichte es aber für den 2. Platz und damit für die Silbermedaille.
GROSSES FEST FÜR WOLF. Ehre, wem Ehre gebührt, meinte der ehemalige Snowboard-Weltmeister Karlheinz Zangerl in seiner Laudatio. Wolf ist ein Riesentalent, schon früh von einem hervorragenden Trainer, ihrem Vater Hermann, gefördert, zeigte sie schon während ihrer Mittelschulzeit Talent und Ehrgeiz. Besonders beeindruckend war ihr Wille zum Comeback. „Sie hat alles, um bei den kommenden Winterspielen in Turin eine Medaille zu gewinnen“, ist Zangerl fest überzeugt. Lara Wolf ist quasi sowohl Kapplerin wie auch Seeberin, meinte der Kappler Bürgermeister Helmut Ladner. Gemeindemäßig gehört sie nach Kappl, kirchlich und sozial wohl eher nach See. Darum richteten beide Gemeinden gemeinsam das Fest im Kappler Dorfzentrum aus. Die Musikkapelle aus See und die Schützen aus Kappl gaben der Sportlerin vor dem Gemeindesaal die Ehre, die Kappler Dorfmusikanten spielten im Gemeindesaal auf. Natürlich war auch Bgm. Michael Zangerl aus See unter den Festgästen. Ehrende Worte des Landes überbrachte LH-Stellvertreter Philip Wohlgemuth. Neben zahlreichen Gemeindevertretern aus beiden Kommunen und Vertretern der Sportvereine sah man unter den Gästen auch LA Dominik Traxl. Zahlreiche Fans von Wolf ließen die erfolgreiche Sportlerin hochleben, die Autogramme standen vor allem bei den jungen Fans hoch im Kurs. Neben Blumen und einigen weiteren Geschenken wird als Wertschätzung ihrer Leistung eine Gondel der neuen Kappler Bahn den Namen von Lara Wolf tragen.
BATTERIEN WIEDER VOLL. Ein Jahr später war Wolf wieder bereit für den Spitzensport. Leicht wurde es ihr bei ihrem Comeback nicht gemacht: Der Verband hatte wenig Vertrauen in Wolf und so musste sich die Sportlerin ihre Rückkehr hart erkämpfen. Sowohl beim Training als auch bei den ersten Wettkämpfen erfuhr sie wenig Unterstützung vom ÖSV. Obwohl sie beim Weltcup am Kreischberg einen Podestplatz erreichte, wurde ihr die Reise zu den Weltcupbewerben in die USA verwehrt. Kurz vor der WM die nächs-te Hiobsbotschaft: Beim Training stürzte sie schwer, und konnte bei den WM-Bewerben nur mit Schmerzmitteln antreten. Doch diesmal war ihr das Glück hold: Als erste Frau der Welt schaffte sie den „Switch Double Misty 1260“. Perfekt ausgeführt und gestanden wäre sie mit diesem Sprung unschlagbar gewesen, mit kleinen Schwächen reichte es aber für den 2. Platz und damit für die Silbermedaille.
GROSSES FEST FÜR WOLF. Ehre, wem Ehre gebührt, meinte der ehemalige Snowboard-Weltmeister Karlheinz Zangerl in seiner Laudatio. Wolf ist ein Riesentalent, schon früh von einem hervorragenden Trainer, ihrem Vater Hermann, gefördert, zeigte sie schon während ihrer Mittelschulzeit Talent und Ehrgeiz. Besonders beeindruckend war ihr Wille zum Comeback. „Sie hat alles, um bei den kommenden Winterspielen in Turin eine Medaille zu gewinnen“, ist Zangerl fest überzeugt. Lara Wolf ist quasi sowohl Kapplerin wie auch Seeberin, meinte der Kappler Bürgermeister Helmut Ladner. Gemeindemäßig gehört sie nach Kappl, kirchlich und sozial wohl eher nach See. Darum richteten beide Gemeinden gemeinsam das Fest im Kappler Dorfzentrum aus. Die Musikkapelle aus See und die Schützen aus Kappl gaben der Sportlerin vor dem Gemeindesaal die Ehre, die Kappler Dorfmusikanten spielten im Gemeindesaal auf. Natürlich war auch Bgm. Michael Zangerl aus See unter den Festgästen. Ehrende Worte des Landes überbrachte LH-Stellvertreter Philip Wohlgemuth. Neben zahlreichen Gemeindevertretern aus beiden Kommunen und Vertretern der Sportvereine sah man unter den Gästen auch LA Dominik Traxl. Zahlreiche Fans von Wolf ließen die erfolgreiche Sportlerin hochleben, die Autogramme standen vor allem bei den jungen Fans hoch im Kurs. Neben Blumen und einigen weiteren Geschenken wird als Wertschätzung ihrer Leistung eine Gondel der neuen Kappler Bahn den Namen von Lara Wolf tragen.


