Finale Runde: Zams verliert Aufstiegsduell
Landeck zweitbeste Bezirkself
16. Juni 2025 | von
Benno Flatschacher
Dritter im ersten Jahr als Zams-Trainer: Coach Simon „Kutte“ Thurner. RS-Foto: Flatschacher
SV LUZIAN BOUVIER ZAMS – SVG REICHENAU JUNIORS 1:3 (0:1). Die plötzliche Wende: Freiwillige Abstiegsanträge der Union Innsbruck und Breitenbach aus der Hypo Tirol-Liga – genehmigt vom TFV – Vizemeister der Landesliga aufstiegsberechtigt! „Natürlich war’s Thema, geisterte rum“, sagte Zams-Coach Simon „Kutte“ Thurner. „Am Ende hat’s nicht gereicht. Wir waren heute auch nicht gut genug“, gestand er. Während der Vorletzte unbekümmert aufspielte, sich in der 37. Minute in Führung schoss, hatten die Heimischen Mühe, sich ins Match reinzuarbeiten. Trotz einiger Großchancen konnte das 0:1 erst in Halbzeit zwei (50.) egalisiert werden. Doch am Ende fehlende Intensität im Zammer Spiel, die Innsbrucker spielfreudiger, entschieden das Match mit zwei weiteren Toren (67., 85.) für sich. Emotional: Mit viel Beifall wurden Torschütze Fabian Thurner (14 Saisontore für Zams; Karriereende nach 28 Fußballer-Jahren!) und Rene Mark (hängt die Fußballschuhe ebenfalls an den Nagel) verabschiedet.
„GIBT NICHT VIEL ZU MEUTERN“. Im ersten Rückblick hielt Thurner (holt Rang drei im ersten Jahr in Zams) fest: „Bis auf heute gibt es nicht viele Spiele, wo ich was zu meutern habe. Dass die Vorrunde besser war, wir im Herbst konstanter gewesen sind, die Gründe dafür sind bekannt“, verweist er auf die schwierige personelle Situation im Kader, die sich im Frühjahr herauskristallisierte. „Ich denke, andere Mannschaften wären nicht in der Lage, solche Spielerverluste so gut zu verkraften wie wir. Die Jungs haben großen Charakter gezeigt, bärenstarke Spiele abgeliefert!“
FC ZIRL – SV KOGOJ LANDECK 4:5 (2:4). Die Landecker gewannen das dritte Auswärtsspiel hintereinander, überholen Schönwies, schieben sich drei Ränge vor ins Mittelfeld der Liga. „Es war uns ein Bedürfnis, die Saison ordentlich zu Ende zu spielen, das ist uns zumindest vom Ergebnis her gelungen“, so der SV-Coach Alex Kregar. Charakteristisches „Auf und Ab“, wie so manches Meisterschaftsspiel des SV: Den frühen Rückstand (4.) wandeln Tiefenbrunn (17.), Köhle (19.), Maneschg (22.) in ein 1:3, nach einer halben Stunde mit dem zweiten Köhle-Treffer sogar in eine 1:4-Führung. Der SV dann „zu locker“, der Absteiger kommt auf 3:4 ran, der SVL zieht mit „Doppelpacker“ Tiefenbrunn (3:5; 50.) wieder an – Zirl gibt nicht auf (4:5, 51.), aber – man bringt’s über die Zeit.
„EIN BISSL EINE NERVIGE SAISON“. Coach Alex Kregar sah im Spielablauf fast ein „Spiegelbild“ der abgelaufenen Saison. „Zuerst schlecht reingestartet, dann gesteigert, schöne Tore gemacht, aber wieder nachgelassen, die Spannung im Spiel nicht hochgehalten, unnötige Gegentore kassiert. Das war schon ein bissl nervig“, meinte er. „Im Grunde war’s ja schmerzhaft, punktemäßig ein ‚Schneckenrennen‘, wenn man sieht, dass uns von Zams nur drei Zähler trennen“, und weiter: „Wir hatten Tage, in denen wir in ‚normalen‘ Spielen unsere Qualität nicht ausspielten, nicht punkteten. Im Gegensatz zu Zams.“ Letztlich gehe es darum, viel mehr bessere Ergebnisse herauszuholen. „Das ist unser Auftrag für die neue Meisterschaft.“
FG FAMILYHAUS SCHÖNWIES/MILS – SK RUM 3:5 (1:2). „Wir waren heute zu schwach, machten zu viele Fehler, weil wir ganz einfach nicht bei der Sache waren. Trotz dem Wissen, dass wir einen besseren Platz schaffen konnten, Rang fünf greifbar war“, sagte FG-Trainer Simon Lentsch. Wieder einmal zu Hause. Der eigene Anhang hoffte vergeblich auf den ersten Heimsieg des Frühjahrs, auch der sechste Versuch (fünf Niederlagen, ein Remis) ging daneben … Die Rumer Kicker schossen sich nach einer halben Stunde 0:2 voraus, David Gstir gelang mit dem Pausenpfiff der Anschlusstreffer. In der Folge ließen die Gäste aber nichts mehr anbrennen, bauten die Führung auf 1:4-Tore aus, ehe der eingetauschte Fischnaller einnetzte (77.). Den Zwei-Tore-Vorsprung der Unterinntaler ließen sie sich aber nicht mehr nehmen. FG-Mann Elias Grall beendete mit einem Freistoßtor (90.+2) seine Fußballerkarriere.
„KLASSENERHALT DERPACKT“. „Rückblickend haben wir unser Hauptziel, den Klassenerhalt, geschafft“, so Lentsch. „Aber natürlich, der fünfte Platz wäre ein ‚Plus‘ gewesen“, verlor man mit zwei Punkten Differenz den lokalen Bezirksvergleich mit den Landeckern. Guter Herbst (20 Punkte), schlechtes Frühjahr (13), weiß er. „Zu viele Positionen des eh schon kleinen Kaders sind gleichzeitig weggebrochen. Teils waren wir auch nicht vom Glück verfolgt“, meinte er. „Aber ich muss die Jungs loben. In der Phase, wo’s ernst war, haben sie super gefightet.“ Neben Grall neigt auch FG-Kapitän und Spielgestalter Lukas Schnegg dazu, seine Fußballschuhe an den Nagel zu hängen, Nico Eiter (verletzte sich leider gegen Rum am Knie) wechselt nach Zams. „Wir sind schon in der Planung für die kommende Saison“, bastelt Lentsch an seiner Truppe: Fischnaller, Rauch starten wieder durch, mit Florian Berger (Arlberg-Stanzertal) kommt ein Stürmer.
„GIBT NICHT VIEL ZU MEUTERN“. Im ersten Rückblick hielt Thurner (holt Rang drei im ersten Jahr in Zams) fest: „Bis auf heute gibt es nicht viele Spiele, wo ich was zu meutern habe. Dass die Vorrunde besser war, wir im Herbst konstanter gewesen sind, die Gründe dafür sind bekannt“, verweist er auf die schwierige personelle Situation im Kader, die sich im Frühjahr herauskristallisierte. „Ich denke, andere Mannschaften wären nicht in der Lage, solche Spielerverluste so gut zu verkraften wie wir. Die Jungs haben großen Charakter gezeigt, bärenstarke Spiele abgeliefert!“
FC ZIRL – SV KOGOJ LANDECK 4:5 (2:4). Die Landecker gewannen das dritte Auswärtsspiel hintereinander, überholen Schönwies, schieben sich drei Ränge vor ins Mittelfeld der Liga. „Es war uns ein Bedürfnis, die Saison ordentlich zu Ende zu spielen, das ist uns zumindest vom Ergebnis her gelungen“, so der SV-Coach Alex Kregar. Charakteristisches „Auf und Ab“, wie so manches Meisterschaftsspiel des SV: Den frühen Rückstand (4.) wandeln Tiefenbrunn (17.), Köhle (19.), Maneschg (22.) in ein 1:3, nach einer halben Stunde mit dem zweiten Köhle-Treffer sogar in eine 1:4-Führung. Der SV dann „zu locker“, der Absteiger kommt auf 3:4 ran, der SVL zieht mit „Doppelpacker“ Tiefenbrunn (3:5; 50.) wieder an – Zirl gibt nicht auf (4:5, 51.), aber – man bringt’s über die Zeit.
„EIN BISSL EINE NERVIGE SAISON“. Coach Alex Kregar sah im Spielablauf fast ein „Spiegelbild“ der abgelaufenen Saison. „Zuerst schlecht reingestartet, dann gesteigert, schöne Tore gemacht, aber wieder nachgelassen, die Spannung im Spiel nicht hochgehalten, unnötige Gegentore kassiert. Das war schon ein bissl nervig“, meinte er. „Im Grunde war’s ja schmerzhaft, punktemäßig ein ‚Schneckenrennen‘, wenn man sieht, dass uns von Zams nur drei Zähler trennen“, und weiter: „Wir hatten Tage, in denen wir in ‚normalen‘ Spielen unsere Qualität nicht ausspielten, nicht punkteten. Im Gegensatz zu Zams.“ Letztlich gehe es darum, viel mehr bessere Ergebnisse herauszuholen. „Das ist unser Auftrag für die neue Meisterschaft.“
FG FAMILYHAUS SCHÖNWIES/MILS – SK RUM 3:5 (1:2). „Wir waren heute zu schwach, machten zu viele Fehler, weil wir ganz einfach nicht bei der Sache waren. Trotz dem Wissen, dass wir einen besseren Platz schaffen konnten, Rang fünf greifbar war“, sagte FG-Trainer Simon Lentsch. Wieder einmal zu Hause. Der eigene Anhang hoffte vergeblich auf den ersten Heimsieg des Frühjahrs, auch der sechste Versuch (fünf Niederlagen, ein Remis) ging daneben … Die Rumer Kicker schossen sich nach einer halben Stunde 0:2 voraus, David Gstir gelang mit dem Pausenpfiff der Anschlusstreffer. In der Folge ließen die Gäste aber nichts mehr anbrennen, bauten die Führung auf 1:4-Tore aus, ehe der eingetauschte Fischnaller einnetzte (77.). Den Zwei-Tore-Vorsprung der Unterinntaler ließen sie sich aber nicht mehr nehmen. FG-Mann Elias Grall beendete mit einem Freistoßtor (90.+2) seine Fußballerkarriere.
„KLASSENERHALT DERPACKT“. „Rückblickend haben wir unser Hauptziel, den Klassenerhalt, geschafft“, so Lentsch. „Aber natürlich, der fünfte Platz wäre ein ‚Plus‘ gewesen“, verlor man mit zwei Punkten Differenz den lokalen Bezirksvergleich mit den Landeckern. Guter Herbst (20 Punkte), schlechtes Frühjahr (13), weiß er. „Zu viele Positionen des eh schon kleinen Kaders sind gleichzeitig weggebrochen. Teils waren wir auch nicht vom Glück verfolgt“, meinte er. „Aber ich muss die Jungs loben. In der Phase, wo’s ernst war, haben sie super gefightet.“ Neben Grall neigt auch FG-Kapitän und Spielgestalter Lukas Schnegg dazu, seine Fußballschuhe an den Nagel zu hängen, Nico Eiter (verletzte sich leider gegen Rum am Knie) wechselt nach Zams. „Wir sind schon in der Planung für die kommende Saison“, bastelt Lentsch an seiner Truppe: Fischnaller, Rauch starten wieder durch, mit Florian Berger (Arlberg-Stanzertal) kommt ein Stürmer.
