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Landeck | Sport | 4. Jänner 2021 | Daniel Haueis

Hunderte Zuschauer in Weiß

Hunderte Zuschauer in Weiß<br />
Josef Chodakowsky, Peter Mall, TVB-Dir. Martin Ebster, Christian Scherer und Bgm. Helmut Mall (v. l.) Foto: Arlberg Kandahar Rennen
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St. Anton FIS Weltcup
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St. Anton ist für die Arlberg Kandahar Rennen der Damen am 9. und 10. Jänner bereit

Bis zu 400 Athletinnen und Betreuer, 1000 Helfer in St.Anton und gut 100 Schneemänner im Zielraum sorgen am 9. und 10. Jänner für außergewöhnliche Damen-Weltcup-Rennen am Arlberg. St.Anton ist bereit.
Von Daniel Haueis

Vier Tage lang nimmt der Weltcup-Tross mit bis zu 400 Athletinnen und deren Betreuern St. Anton in Beschlag: Am 6. Jänner ist Anreise, am 7. und 8. wird trainiert, am 9. um 11.45 Uhr findet die Abfahrt statt, am 10. Jänner um 11.30 Uhr dann der Super-G. Es wurde u.a. in Netze investiert, die Lawinenverbauung im Eisfall ist installiert. So gibt’s eine perfekte Strecke, die im Damenskizirkus eine besondere Stellung einnimmt: „Es werden ganz spektakuläre Rennen“, fasst Peter Mall zusammen – 2,1 km Länge, gut 700 Höhenmeter mit einer maximalen Neigung von 78 Prozent sind’s bei der Abfahrt. Und das ist, was St. Anton hatte und haben will: „St. Anton ist durch große Skiveranstaltungen groß geworden“, sagt TVB-Obmann und SCA-Präsident Josef Chodakowsky. Und 2021 wird’s wieder klappen, auch wenn „Corona“ für Einschränkungen sorgt (und die beiden letzten Termine schneebedingt ausfallen mussten – einmal zu wenig, einmal zu viel).

SCHNEEMÄNNER SCHAUEN ZU. Es werden auch in St. Anton Rennen ohne Zuschauermassen im Zielstadion: „Es war eine schmerzliche Erfahrung zu sehen, was ein leerer Zielraum bedeutet“, sagt OK-Chef Peter Mall nach den ersten Bewerben dieser Saison. Daher werden im Zielraum im Karl-Schranz-Zielstadion gut 100 Schneemänner gebaut, auch im Dorf verteilt werden sie aufgestellt (siehe Kästchen „Für den guten Zweck“). In Corona-Zeiten geht’s aber natürlich auch um die Sicherheit: „Wir werden alles dafür tun, dass es ganz sichere Rennen werden“, verspricht Peter Mall – es wird eigene „Blasen“ für die Teams, deren Mitarbeiter, die FIS etc. geben. Mall stehen in Summe rund 1000 Helfer zur Seite, von der Feuerwehr bis zur Bergrettung. Unterstützer sind auch Bgm. Helmut Mall & Co.: „Die Gemeinde steht hinter dem Rennen, sie unterstützt auch finanziell.“ Und der Dorfchef spricht sich auch für künftige Rennen aus: „Die Ski-WM war der Höhepunkt, sie hat große Spuren hinterlassen.“

WERT VON FIS-RENNEN. Auch Christian Scherer, Generalsekretär des ÖSV, freut sich auf die Rennen am Arlberg (nachdem in Lech-Zürs ein „schöner Weltcup-auftakt“ stattgefunden habe). Dass es keine Zuschauermassen geben wird, hat auch finanzielle Auswirkungen – wichtig ist dem ÖSV aber die Übertragung im Fernsehen, wodurch Einnahmen aus Medienrechten fließen. Die Wertschöpfung für die Region ist zumindest teilweise gegeben: Die Athletinnen wohnen während der fünf Tage in knapp 15 St. Antoner Hotels. Josef Chodakowsky spricht von schmerzlichen Einschnitten für TVB und SCA – er hofft aber auf „ein großes internationales Echo“. Und Bgm. Helmut Mall sagt, woran im Falle St. Antons niemand zweifelt: „Wir sind gerüstet.“


Programm
Donnerstag, 7.1. 11.30 Uhr: 1. Abfahrtstraining, 18 Uhr: 3. Sportgipfel Tirol – St. Anton am Arlberg (www.sportgipfel.tirol)
Freitag, 8.1. 11.30 Uhr: 2. Abfahrtstraining
Samstag, 9.1. 11.45 Uhr: Abfahrt Damen
Sonntag, 10.1. 11.30 Uhr: Super-G Damen
Die Bewerbe werden u. a. im ORF live übertragen.
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