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Landeck | Sport | 2. November 2020 | Von Albert Unterpirker

Nach Lockdown soll Upgrade kommen

Nach Lockdown soll Upgrade kommen<br />
Die Stimmung passt, die Mannschaft ist gut drauf – und hat ein Ziel: Aufstieg. RS-Foto: Unterpirker
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Landeck  Von Albert Unterpirker
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SV Landeck Damen Andy Thurner
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Damen-Team des SV Landeck will höher hinaus

Sechs Spiele, fünf Siege, ein Unentschieden, so liest sich die Bilanz der SV Landeck-Damen, die den Herbstmeistertitel in der Landesliga West holten. Die Zeichen stehen eindeutig auf Aufstieg in die Tiroler Liga. Die RUNDSCHAU war bei einem Training dabei.
Von Albert Unterpirker

Kaum erwarten können es die rund 20 Mädels, die an diesem lauen Freitag-abend gekommen sind, um am Sportplatz auf der Öd ihre Trainingseinheit abzuspulen. Die Stimmung unter der Gruppe könnte nicht besser sein, das freut auch Cheftrainer Andy Thurner mächtig. „Die Mädels sind bis in die Haarspitzen motiviert, und sie haben den Anspruch an sich selbst, in die Tiroler Liga aufzusteigen“, sagt Thurner. Wahrlich nicht gerne erinnert man sich an das heurige Frühjahr zurück, als der Coronavirus bedingte Lockdown den Mädels einen gar wilden Strich durch die Rechnung machte. Als souveräner Tabellenführer hatte frau bereits die Ziellinie in Form des Meistertitels und eines Aufstiegs vor sich – und dann kam der Meisterschaftsabbruch! „Nun lautet das Motto: Jetzt erst recht“, spricht der Trainer der Truppe aus der Seele, „es ist in ihren Köpfen drin, den Titel zu holen!“ Das technische Rüstzeug, mit dem die Mädels zu Werke schreiten, lässt sich sehen, und absolute Topspiele sind keine Seltenheit. „Das Oberländer Derby in Oetz war eines der besten Damen-Spiele, das ich selbst je erlebt habe“, blickt Thurner zurück, „das war fast schon Tiroler Liga-Niveau!“ Die Partie endete mit einem 1:1-Remis, nach Landecker Führung.

TRAUM. Schwer wiegt indessen der verletzungsbedingte Ausfall von Marina Landerer, die an einem Außenbandriss laboriert. Sie ist eine routinierte Mittelfeldspielerin, quasi ein klassischer Zehner. Dennoch, bange muss dem Trainer bezüglich nachrückender Recken nicht werden. Obwohl der Kader mittlerweile ein wenig ausgedünnt wurde – einst waren es 30 Mädels, nun sind es ihrer 21 (neun spielen jetzt in der Reserve) –, sind zudem gut ein Dutzend weitere von sieben bis 13 Jahren in einer eigenen Gruppe bei einem Training mit dabei. Die Kapitänsschleife der Kampfmannschaft trägt Michele Ebner, Co-Kapitänin ist Rebecca Pregenzer. „Wir wollen Meister werden, und wir wollen dann aufsteigen“, tönt es aus der Gruppe beim Training. Andy Thurner muss jetzt mit seinem Co-Trainer Markus „Mexx“ Ferrari nur noch an ein paar Schräubchen drehen, dann könnte der Traum Tiroler Liga bald Wirklichkeit werden. Für den Verein wäre es ohnehin ein Meilenstein – und auch für den Fußballbezirk Landeck. Einen großen Schritt in Richtung Aufstieg haben die Landeckerinnen im Nachtrag mit dem 7:2-Sieg in Lechaschau getan, die Thurner-Truppe kürte sich damit zum verdienten Herbstmeister.
 
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Michele Ebner (l.) und Rebecca Pregenzer führen das Team. RS-Foto: Unterpirker
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