Showdown in St. Anton
Österreichischer Triplesieg beim Kultrennen „Der weisse Rausch“
22. April 2025 | von
Daniel Haueis
Der Schmerzensberg verlangte den Teilnehmern gleich zu Beginn alles ab – ein Anstieg, der seinem Namen alle Ehre machte. Foto: Philipp Schilcher
Aufgrund der Sicherheit wurde der Start bei der 26. Auflage vom Vallugagrat auf den Mattunjochboden verlegt: Bevor die Abfahrt begann, ging es also mit Ski und Snowboard in der Hand steil bergauf – der berüchtigte Schmerzensberg wartete mit knapp 300 Metern gnadenlosem Anstieg. Die Athleten kämpften sich durch schweren, weichen Schnee und über Buckel bis ins Tal, und das bei Temperaturen, die die Oberschenkel zum Glühen brachten. Bei strahlendem Sonnenschein gab’s einen ebensolchen Sieger: Dieter Bischof aus Vorarlberg sicherte sich den bereits dritten Sieg beim Kultrennen. Zwei Lokalmatadore – Dominik Schranz und Tobias Kerber – komplettierten das österreichische Podium. Bis zur Kandahar führte noch Schranz – dann schlug Bischof zu: Mit cleverer Linienwahl überholte er seinen Freund und Teamkollegen und zog davon. Und auch am Schneehügel kurz vor dem Ziel blieb er vorne. Bei den Damen stand ebenfalls ein bekanntes „Gesicht“ ganz oben auf dem Stockerl: Petra Zeller (Deutschland) gewann nach 2017 und 2022 zum dritten Mal. Es folgte Katrin Alber (St. Anton), die bei ihrem Heimrennen mit einer beherzten Fahrt auf Platz zwei fuhr. Dritte wurde Chiara Pohlner (Deutschland). Neben den Skifahrern zeigten auch die Snowboarder eindrucksvoll, welches sportliche Niveau beim Saisonfinale am Arlberg herrschte: Mambo Jonckheere aus Belgien setzte sich souverän durch. Bei den Damen triumphierte Camilla Van-Der-Borg aus Österreich, die mit einer starken Linie überzeugte – alle Ergebnisse gibt’s auf www.der-weisse-rausch.at. Da die „weißen Rennen“ (St. Anton und Lech) wieder gemeinsam gewertet wurden, gab’s auch Gesamtsieger: Dieter Bischof (AUT) und Alexandra Braun (GER).
NACHWUCHS. „‚Der weisse Rausch‘ ist ein Mythos – und wie jeder Mythos verlangt er alles“, bringt es Tourismusdirektor Martin Ebster auf den Punkt. „Gerade bei diesen Pistenverhältnissen zeigt sich, wer wirklich an seine Grenzen gehen kann. Peter Mall, OK-Chef und Erfinder des Rennens, urteilte: „Grandios, aber extrem fordernd. Besonders die Kandahar war wieder ein buckliges Monster.“ Und dieses Monster wollen noch mehr bezwingen, zumindest in ein paar Jahren, denn: Beim „Weissen Rausch Mini“ stürzten sich heuer 80 Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 16 Jahren ins Rennen – so viele wie noch nie. Eine kleine Zusatzschlaufe mit Anstieg gleich zu Beginn forderte Kraft, Konzentration und Kampfgeist – ganz im Stil des legendären Vorbilds. Der Deutsche Xaver Holzinger, Sohn des Seriensiegers Florian Holzinger, konnte sich erneut durchsetzen und verteidigte seinen Titel aus dem Vorjahr. Bei den Mädchen sicherte sich Malou Klein den Sieg.
LIVEÜBERTRAGUNG MIT INTERVIEWPARTNERN. Für ihre Leistungen wurden die Athleten von vielen Zuschauern, die das Kaiserwetter im Zielbereich genossen, bejubelt – es herrschte Stadion-Atmosphäre, Applaus, Emotionen, erschöpfte Sieger inklusive. Und es gab wieder eine Liveübertragung, bei der auch etliche prominente Athleten als Interviewpartner zur Verfügung standen: TVB-Dir. Martin Ebster und Martin Böckle sprachen mit Stargästen wie den beiden Skirennläufern Michael Matt und Christian Borgnaes, Skibergsteiger Silvano Wolf und dem neunfachen Rausch-Sieger Paul Schwarzacher. Inzwischen kann man die Skischuhe schon mal gegen Wander-, Lauf- und Radschuhe tauschen: In St. Anton folgen Highlights wie der Montafon Arlberg Marathon, der Arlberg Giro, der Arlberger Wadlbeißer und das Yoga Festival.
NACHWUCHS. „‚Der weisse Rausch‘ ist ein Mythos – und wie jeder Mythos verlangt er alles“, bringt es Tourismusdirektor Martin Ebster auf den Punkt. „Gerade bei diesen Pistenverhältnissen zeigt sich, wer wirklich an seine Grenzen gehen kann. Peter Mall, OK-Chef und Erfinder des Rennens, urteilte: „Grandios, aber extrem fordernd. Besonders die Kandahar war wieder ein buckliges Monster.“ Und dieses Monster wollen noch mehr bezwingen, zumindest in ein paar Jahren, denn: Beim „Weissen Rausch Mini“ stürzten sich heuer 80 Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 16 Jahren ins Rennen – so viele wie noch nie. Eine kleine Zusatzschlaufe mit Anstieg gleich zu Beginn forderte Kraft, Konzentration und Kampfgeist – ganz im Stil des legendären Vorbilds. Der Deutsche Xaver Holzinger, Sohn des Seriensiegers Florian Holzinger, konnte sich erneut durchsetzen und verteidigte seinen Titel aus dem Vorjahr. Bei den Mädchen sicherte sich Malou Klein den Sieg.
LIVEÜBERTRAGUNG MIT INTERVIEWPARTNERN. Für ihre Leistungen wurden die Athleten von vielen Zuschauern, die das Kaiserwetter im Zielbereich genossen, bejubelt – es herrschte Stadion-Atmosphäre, Applaus, Emotionen, erschöpfte Sieger inklusive. Und es gab wieder eine Liveübertragung, bei der auch etliche prominente Athleten als Interviewpartner zur Verfügung standen: TVB-Dir. Martin Ebster und Martin Böckle sprachen mit Stargästen wie den beiden Skirennläufern Michael Matt und Christian Borgnaes, Skibergsteiger Silvano Wolf und dem neunfachen Rausch-Sieger Paul Schwarzacher. Inzwischen kann man die Skischuhe schon mal gegen Wander-, Lauf- und Radschuhe tauschen: In St. Anton folgen Highlights wie der Montafon Arlberg Marathon, der Arlberg Giro, der Arlberger Wadlbeißer und das Yoga Festival.


