Rundschau - Oberländer Wochenzeitung
Landeck | Wirtschaft | 6. Juli 2020 | 12:29 | Von Elisabeth Zangerl

„Bleiben Gastgeberfamilie“

„Bleiben Gastgeberfamilie“
Die Wiener Soravia Group GmbH hält 51 % der Anteile an der Holding „Familie Werner GmbH“ – zu dieser zählen das Arlberg Hospiz Hotel, die Hospiz Alm (r.), der Weinhandel und die Kunsthalle. Foto: arlberg1800 Resort
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Landeck  Von Elisabeth Zangerl
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Arlberg Hospiz Hotel wird komplett renoviert

Wie die RUNDSCHAU im November des Vorjahres berichtet hat, steigt die Wiener Soravia Group GmbH mit 51 % bei den Hospiz Betrieben bzw. der „Familie Werner GmbH“ ein. Geplant sind größere Umbau- bzw. Neubauprojekte, die im Dezember 2022 fertig gestellt werden sollen.
Von Elisabeth Zangerl

Corona-bedingt hat sich die Vertragsunterzeichnung ein wenig verzögert. Nun aber hat die Wiener Soravia-Gruppe 51 % der Familie Werner GmbH übernommen, wie Florian Werner auf Anfrage der RUNDSCHAU bestätigt: „Die Verträge wurden kurz nach Pfingsten unterschrieben.“ 2018 wurde mit einem Umstrukturierungsprozess der Grundstein gelegt – die Betriebe (das Hospiz Hotel, die Hospiz Alm, der Weinhandel und die Kunsthalle) wurden damals zu einer Holding zusammengeführt, um den Weg für weitere Schritte zu ebnen. Zeitgleich begann die Investoren- bzw. Partnersuche, die Ende des Jahres 2019 erfolgreich war: Die Wiener Soravia Group GmbH ist ein Familienunternehmen, dessen wesentliche Geschäftsfelder Immobilien-Projektentwicklungen und Unternehmensbeteiligungen sind.

FAMILIE WERNER BLEIBT GASTGEBERFAMILIE. Familie Werner (Florian Werner) ist mit 49 % beteiligt – er erklärt: „Eines steht fest – für den Gast ändert sich nichts, dieser wird nichts von der Umstrukturierung im Hintergrund mitbekommen. Wir bleiben die Gastgeberfamilie und das Gesicht nach außen … Das beste aus der Konzernhotellerie wird verbunden mit dem besten aus der Familienhotellerie – jeder wird das machen, das er am besten kann.“ Werner, der sich glücklich schätzt, einen Partner gefunden zu haben, der nicht nur finanzielle, sondern auch unternehmerische Kompetenz einbringt, sagt: „Den gastgebenden Kaufmann gibt’s nicht. Den kaufmännischen Gastgeber auch nicht … Auch jedes Krankenhaus hat heute eine ärztliche und eine kaufmännische Leitung.“ Werner sieht durch diese Partnerschaft „eine Garantie für das Hospiz, dass es nachhaltig und langfristig weitergeht.“ Er selbst ist übrigens der 41. Gastgeber des traditionsreichen Luxushotels.

UMBAUPROJEKT & WERBETOUR. Im Frühjahr 2021 wird das Hospiz Hotel einer großen Renovierung unterzogen – die Fertigstellung des 5-Sterne-Hotels wird im Dezember 2021 sein, für Dezember 2022 ist die Fertigstellung eines zusätzlichen Projektes geplant, das sich erst in der Planungsphase befindet. „Das wird ein Quantensprung“, erklärt Florian Werner. Die Außenansicht des Hotels wird sich jedoch nicht verändern, innen wird’s ein Komplettumbau: „Das neue Hospiz wird im alten, traditionellen Stil renoviert, es bleibt schlossartig, jedoch angepasst an das 21. Jahrhundert. Tradition wird mit Moderne verbunden“, so Werner. Unter dem Titel „Aufbruch ins Morgen - Das Comeback einer Hotellegende“ ist im Herbst eine umfangreiche Gäste-Werbetour geplant: „Wir werden 17 Städte besuchen, es handelt sich um eine PR-Tour für die Arlberg Hospiz St. Christoph Betriebe. Dabei wollen wir unsere Gäste informieren und mit ihnen Abendessen.“ Diese Roadshow führt in die Schweiz, nach Großbritannien, Deutschland und Österreich.
„Bleiben Gastgeberfamilie“
Florian Werner: „Das beste aus der Konzernhotellerie wird verbunden mit dem besten aus der Familienhotellerie – jeder wird das machen, das er am Besten kann.“ RS-Foto: Zangerl
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