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Landeck | Wirtschaft | 26. April 2022 | Daniel Haueis

Ganz Besonderes

Ganz Besonderes<br />
Wer in der „Silvretta Therme“ lieber arbeitet als Erholung sucht: Sie bietet 80 Ganzjahresarbeitsplätze (Gebäude noch in Schutzfolie, letztendlich wird sie bronze erscheinen). Foto: Herbert Berger
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Ischgl Silvretta Therme
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Die „Silvretta Therme“ eröffnet im November

Ein komplett neues Angebot gibt’s ab November im Paznaun: die „Silvretta Therme“. Sie bietet nicht nur warmes Wasser, heiße Steine und im Winter einen ganz besonderen Eislaufplatz, sondern auch gut 80 Arbeitsplätze.
Von Daniel Haueis

Mit Start der Wintersaison am 24. November wird die „Silvretta Therme“ in Betrieb gehen. Sie entsteht in Ischgl am linken Trisanna-Ufer. Aufgrund einiger baulicher Änderungen sowie zusätzlicher Erfordernisse wie Ufersicherung werden die reinen Baukosten am Ende wohl bei rund 70 Millionen Euro liegen, berichtet Mag. Günther Zangerl, Vorstand der Silvretta Seilbahn AG, die das Bad errichtet. Der Bau läuft gut: Lieferprobleme gab es nur bei bestimmten Gewerken (z.B. Alubau, Glas), die dadurch bedingten Verzögerungen konnten bisher aber kompensiert werden. „Wir hoffen natürlich, dass die nächsten Monate diesbezüglich nicht doch noch unliebsame Überraschungen bringen“, sagt Zangerl.

AUSRUHEN ODER ARBEITEN? Versprochen werden exklusive Wellness 1000 Quadratmeter Wasserfläche (In- und Outdoorbecken), 1500 Quadratmeter Saunabereich oder ein Fitnesscenter mit 320 Quadratmetern. Eine Eislaufbahn führt im Winter rund ums Gebäude, aber auch Konferenz- und Tagungsräumlichkeiten für bis zu 600 Personen sind geplant. Konkrete Preisgestaltung gibt’s noch keine – zur besseren Steuerung der Auslastung wird in der Therme aber auf ein Dynamic Pricing gesetzt, das auch Transparenz verspricht: Es wird einsehbar sein, welcher Eintritt an welchen Tagen zu bezahlen ist. Im Vorverkauf wird die Karte billiger sein als der Eintritt, den man ohne Reservierung an der Kasse bezahlt. Für Sommer und Herbst (wenn die Therme schwieriger zu füllen sein wird) sind Aktionen in Form von Paketen angedacht, die über die heimischen Betriebe gebucht werden können. So etwas wie Einheimischen-Tarife soll es geben, allerdings müssen dafür europarechtskonforme Lösungen gefunden werden.
Wo Erholungssuchende sind, sind natürlich auch Arbeiter gefragt: Aktuellen Personalbedarfserhebungen zufolge werden in der Silvretta Therme um die 80 Ganzjahresarbeitsplätze geschaffen, zur Hauptsaison im Winter werden aber noch deutlich mehr Mitarbeiter benötigt, sagt Günther Zangerl.
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