Lange Nacht der Forschung

Die Schüler der NMS Königsweg werden beim Projekt „sparkling science“ von ihrer Lehrerin Gerda Bubendorfer begleitet. Foto: NMS Königsweg

Jungforscher der NMS Königsweg waren am Technik Campus mit dabei

Am Freitag, dem 13. April, hieß es: Eintritt frei in die Welt der Wissenschaft und Forschung! Bei der achten Langen Nacht der Forschung wurden aktuelle Projekte, neue Erkenntnisse und Technologien auf spannende, verständliche und unterhaltsame Weise präsentiert. 

Bei der Langen Nacht der Forschung gab es so vieles zu entdecken. Ob wohl alle Fragen der Jungforscher beantwortet werden konnten? Foto: NMS Königsweg

Das Programm „sparkling science“ ermöglicht es Schülern der NMS Königsweg, mit Wissenschaftlern der Universität Innsbruck zusammenzuarbeiten und in die faszinierende Welt der Forschung einzutauchen.
„Black Ice“ greift das Thema der Gletscherschmelze auf (die RUNDSCHAU berichtete). Die NMS Königsweg nimmt, begleitet von Lehrerin Gerda Bubendorfer, als einzige Schule Westösterreichs an diesem Projekt teil. „An unserer Schule hat sich eine sehr große Zahl wissenshungriger Kinder für das Projekt gemeldet. Die Schüler sind mit Feuereifer dabei und es ist erstaunlich, wie sehr sie bereit sind, in die Materie einzutauchen“, weiß Gerda Bubendorfer im Gespräch mit der RUNDSCHAU zu berichten. Eine Gruppe von Schülern machte sich nun auf, um bei der Langen Nacht der Forschung weiter in geheimnisvolle Bereiche der Wissenschaften vorzudringen. Im „Smoothie Camp“ ging es um die Frage: „Welche Aspekte sollten Smoothies erfüllen, um den Grundsätzen einer nachhaltigen Ernährung nachzukommen?“ Um die Antwort zu finden, mixten die Kids, kosteten und füllten Fragebögen aus.
„Leben im Eis?“, lautete eine weitere Frage, deren Antwort es zu ergründen galt. Ist das denn möglich? – Kids fühlten sich an ihrem Stand sichtlich wohl und mikroskopierten und spielten ein spezielles Würfelspiel. Ob sie das Rätsel um mögliches Leben im Eis lösen konnten?
„Wie sieht das Leben im Wasser aus?“  Unter den Mikroskopen waren winzige Tierchen zu entdecken, die in heimischen Gewässern leben. Beim Blick durch das Mikroskop ist vieles zu entdecken, was „alles so kreucht und fleucht in Feld und Flur“.
Im Institut für Zoologie gingen die Schüler auf die Frage ein: „Wie regenerieren und kleben Tiere?“ An einem anderen Stand versuchte man, die Frage zu beantworten, ob „Pilze die heimlichen Herrscher der Welt sind!“ Am Institut für Ionenphysik ging es unter anderem darum, ob Nano-Partikel gesundheitsrelevant sind. In einem Film fuhr ein Radfahrer, ausgerüstet mit einem Messgerät, durch Innsbruck und sollte dabei Fahrradwege eruieren, die am wenigsten gesundheitsschädlich für den Menschen sind.
Am Institut für Informatik interessierte, wie ein Roboter auf einfache und intuitive Weise bestimmte Handgriffe zuverlässig ausführen kann. Im Wasserbaulabor konnten eine Überschwemmungssituation und ihre Verhinderung anhand einer Demonstration beobachtet werden.

Vortrag.

Am 28. Mai gibt es um 19 Uhr in der Aula der NMS Königsweg einen Vortrag mit drei Universitätsprofessoren aus Innsbruck. Bei diesem hat jeder die Möglichkeit, sich vor Ort über das Projekt „Black Ice“ zu informieren.