Musical-Vertragsunterzeichnung

Bei allen Verantwortlichen ist die Freude über das Zustandekommen verständlich: „Ritter Rüdiger“ wird 2020 als Musical wieder auf Ehrenberg zurückkehren – (von links) Bürgermeister Luis Oberer, Regisseur Bernhard James Lang, Intendant Alfred Fritz, Hermann Ruepp (TVB) und Armin Walch, GF Burgenverein. RS-Foto: Claus

Hurra – Ritter Rüdiger kehrt auf Ehrenberg zurück!

Mit der Unterschrift unter den Vertrag schnürten Burgenverein, Marktgemeinde und der Tourismusverband Naturpark Region Reutte das Paket mit zehn Aufführungen für das Musical „Ritter Rüdiger und Maximilian“ zu.

Von Uwe Claus

Vertragspartner waren Veranstalter Alfred Fritz, Intendant des Landesjugendtheaters und Regisseur Bernhard James Lang. Es handelt sich hierbei um den dritten Teil und direkte Fortsetzung der ersten beiden Teile aus der Feder von Toni Knittel. Die Premiere ist am 5. Juni 2020.
Als Sprecher des Tourismusverbands freute sich Hermann Ruepp, dass Ritter Rüdiger, nachdem er für einige Zeit in der Versenkung verschwunden war, ab dem kommenden Jahr wieder präsent sein wird. „Es ist uns ein Anliegen, dass die „Figur Rüdiger“ als Maskottchen für die ganze Region strategisch mit der Burg verankert wird“, so Ruepp. Er sei eine Identifikationsfigur und begleite immer wieder die Burgengeschichte. Die Vermarktungsstrategie lege ganz eindeutig das Gewicht auf die Familie und das sei Ritter Rüdiger besonders bei den Kindern sehr beliebt. Mit dem Musical werde das Programm auf Ehrenberg, zu dem auch die sommerlichen Ritterspiele und seit neuestem der Kinderspielplatz am Hornwerk gehören, abgerundet. Das Musical schlägt mit rund 160.000 Euro zu Buche. Ein Drittel gibt es vom Land als Zuschuss, den Rest teilen sich Tourismusverband, Burgenverein und Marktgemeinde.
Zum Inhalt: Nachdem im zweiten Teil „Ritter Rüdiger in der Sternengrotte“ der Clan des Zauberers Nebukator mit dem Plan, tödliche Lavamassen auf Ehrenberg und Reutte loszulassen, scheiterte, ist auf Ehrenberg wieder Friede eingekehrt. Man freut sich des Lebens und bereitet sich auf eine bevorstehende Doppel-Hochzeit vor. Mitten in das geschäftige Treiben platzt der Besuch von Pater Bertl. Unter den Besuchern ist auch eine finstere Gestalt, es stellt sich heraus, dass der neue Gast Deodatus Nebukatorius, der Bruder des wahnsinnig gewordenen Zauberers ist. Er ist eben so bedrohlich wie sein Bruder – auch, wenn er nichts mit der schwarzen Magie zu tun hat. Aber auch er ist gefährlich und es bedarf wieder einmal des Zusammenhalts von allen auf der Burg, um sich gegen das scheinbar unvermeidliche Schicksal zu stemmen: es wird wieder spannend, es darf viel gelacht werden und das Publikum geht auch diesmal wieder garantiert mit ein paar melodiösen „Ohrwürmern“ nach Hause.
Übrigens kommen die zehn Darsteller aus Innsbruck, Wien, Bayern und dem Außerfern – eine schöne, grenzverbindende, künstlerische Verbindung!

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