Neue Wohnanlage in Passivhausqualität für Lechaschau

DI Markus Lechleitner (GF Alpenländische), Hansjörg Fuchs (BG Lechaschau), Ing. Klemens Vögele (Bauleiter Alpenländische), Toni Moser (Pfarrkurator Lechaschau), Ing. Jennifer Salzmann (Techn. Assistenz Bauleitung Alpenländische) DI Dietmar Jäger (Architekt Alpenländische) (v.l.). Stolz präsentiert die Wohnbaugesellschaft die Mitgliedschaft zum Netzwerk Passivhaus. RS-Foto: Chauvin

Alle 45 Wohneinheiten vergeben

Die Alpenländische Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft hat nun die Wohnungen in allen drei Häusern, die in Passivhausqualität in Lechaschau errichtet wurden, offiziell an die neuen Bewohner übergeben.

In einer kleinen Feierstunde, zu der alle eingeladen waren, erhielten die Mieter der Wohnungen in den zwei jetzt fertiggestellten Häusern B und C ihre Schlüssel überreicht. Das Haus A konnte bereits im Oktober 2016 bezogen werden. Insgesamt gibt es in der Josef-Naus-Straße nun 45 neue Wohneinheiten. Die 2-, 3- und 4-Zimmerwohnungen haben eine Gesamtwohnfläche von 3.611 m2, es sind in der Gemeinschaftstiefgarage 61 Parkplätze vorhanden, im Freien sind 22 Besucherparkplätze ausgewiesen. Inklusiv der Außenanlagen beträgt das belegte Grundstück 4.589 m2. Die gesamte Bauzeit betrug 36 Monate. Planungsarchitekt war DI Sighard Wacker, Reutte.
Geschäftsführer Markus Lechleitner eröffnete die Feier mit herzlichen Dankesworten an alle beteiligten Firmen und Baumeister Clemens Vögele. Sie haben in der vorgegebenen Zeit die Bauten errichtet und alles sei problemlos und unfallfrei ausgeführt worden. Auch der Gemeinde mit Bürgermeister Hansjörg Fuchs dankte er für die unkomplizierte Zusammenarbeit. Für das gesamte Projekt wurden rund 7,7 Millionen Euro aufgewendet. Die Miete betrage auf den Quadratmeter gerechnet, inklusive der Nebenkosten, 7,81 Euro. Auch Bürgermeister Fuchs drückte seine Freude darüber aus, dass viele Wohnungswünsche aus der Gemeinde, aber auch von außen, nun erfüllt werden konnten. Alle Wohnungen seien vergeben und daran könne man sehen, dass der Bedarf nach Wohnraum in Lechaschau vorhanden ist. An die neuen Bewohner gerichtet, sagte der Ortschef, dass die Infrastruktur im Ort noch perfekt sei. Von der Bäckerei, den Lebensmittelläden, den Gasthäusern bis hin zu Kindergarten, Volksschule, Ärzten und vieles mehr sei alles leicht zu erreichen. Er hieß sie alle herzlich in der Gemeinde willkommen. Fröhliche Worte richtete auch Diakon Toni Moser an die neuen Bewohner. Nach einem gemeinsamen „Großer Gott wir loben Dich“ segnete er die Häuser und auch alle Anwesenden. Schmunzelnd meinte er, dass in der Pfarrkirche bei den Gottesdiensten schon noch Platz sei und lud zum Mitfeiern ein.

Von Claudia Chauvin

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