Personalrochade bei der FPÖ

Fabian Walch steht auf der Kandidatenliste der FPÖ für die kommende Tiroler Landtagswahl. Foto: FPÖ

Der Außerferner Fabian Walch kandidiert an wählbarer Stelle für den Landtag

Der FPÖ-Bezirksparteiobmann von Reutte und FPÖ-Landesparteisekretär Fabian Walch rechnet sich gute Chancen aus, nach der Landtagswahl am 25. Februar 2018 für seine Partei im Tiroler Landtag zu sitzen.

Der ehemalige Nationalratsabgeordnete Mathias Venier aus Landeck scheint auf der am Montag, dem 11. Dezember präsentierten Kandidatenliste nicht mehr auf. Er habe seine Kandidatur aus freien Stücken, und nicht durch Druck von außen, zurückgelegt, erklärt Fabian Walch im Gespräch mit dern RUNDSCHAU.
„Es hat keinen Streit deswegen gegeben, Mathias wurde auch nicht rausgeekelt. Er hat diese Entscheidung selbst getroffen“, so der Außerferner Bezirksparteiobmann. Auch habe er seinen Imster Kollegen nicht von der Liste verdrängt. Im Gegenteil, seine Kandidatur sei vom Bezirk Imst sogar forciert worden.
„Die drei Oberländer Bezirke Imst, Landeck und Reutte haben entschieden, gemeinsame Sache zu machen. So ist die Chance wesentlich höher, in den Landtag zu kommen. Um das zu erreichen, haben wir die Bezirksgrenzen aufgehoben“, erläutert Fabian Walch die Vorgehensweise seiner Partei.
Erstmals in der Geschichte der Partei hat man sich für die kommende Landtagswahl auf einen Kandidaten geeinigt. Dies sei auch als Zeichen der Anerkennung der guten Arbeit auf Bezirksebene zu werten. „Wir haben in Reutte wieder eine Bezirksstelle aufgebaut und konnten unsere Mitgliederzahl in einem Jahr verdreifachen. Ich bin dankbar, dass dieses Vertrauen in mich gesetzt wird und ich werde meine Geradlinigkeit und Ehrlichkeit beibehalten“, blickt er der Landtagswahl optimistisch entgegen. Zum Wahlkampfauftakt am 10. Jänner wird auch Bundesparteiobmann H.C. Strache in Innsbruck erwartet. Termine in den Bezirken werden folgen.