Proteste der Bevölkerung

In der Nacht erfolgte der Abschuss im „Tötungsgatter Holzrinner“ – vieleTiere wurden aufgrund aufgetretener TBC-Fälle getötet. Foto: Lorenz

Massentötung in Kaisers erfolgt – alternative Wünsche konnten sich nicht durchsetzen

(sk) Die Bürgerinnen und Bürger von Kaisers protestierten gegen die Methode der geplanten Rotwild-Entnahme – leider vergeblich. Vergangene Woche erfolgte die „Rotwild-Entnahme“ im Reduktionsgatter.

Protest gegen die Tötung von Rotwild in der Gemeinde Kaisers.

Aufgrund aufgetretener TBC-Fälle im Jagdgebiet von Kaisers wurde seitens der Behörden eine Rotwild-entnahme mittels eines Reduktionsgatters angeordnet (die RUNDSCHAU berichtete). Der Wunsch der Gemeinde Kaisers nach einer alternativen Methode zur Bekämpfung ging leider nicht in Erfüllung.
Letzte Woche wurden in diesem Tötungsgatter „Holzrinner“ nach Berichten über 30 Tiere gefangen und getötet. Augenzeugen berichten von schrecklichen Bildern.
„Das Massentiertötungsgemetzel fand am gestrigen Abend statt. Es war schrecklich. Die Tierentnahme erfolgte – nicht wie „versprochen“ – schonend. Den Tieren hat es bei ihren panischen Sprüngen in den Zaun ihre Kiefer teilweise ausgehängt und einzelne Körperteile zerfetzt. Ein Kälbchen lebte noch eine Zeitlang. Wir haben die vielen Schüsse gehört.“

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