„Repräsentative Kultur-Elite der Stadt Imst“

Als „Highlight“ seiner bisherigen Kapellmeistertätigkeit bezeichnet Delago die Zusammenarbeit mit dem Ausnahmekünstler Mario Parizek. Gemeinsam mit der Stadtmusik Imst kam es zu einer außergewöhnlichen Symbiose zwischen Gitarre und Blasmusik. RS-Fotos: Zumtobel

Gelungenes Zusammenspiel zweier Genres beim iMstrumental 2017 im Glenthof

Im Namen aller 65 MusikantInnen der Imster Stadtmusik begrüßt Obmann Helmuth Gadner alle, die an diesem besonderen Sonntagabend den Klängen der Musik in den Glenthof gefolgt sind. Das einzigartige Event „iMstrumental“ – charismatisch dirigiert und inspiriert von Hermann Delago – überzeugte mit einem variationsreichen Programm durch die musikalischen Talente. Der Abend brachte jede Menge Stimmung sowie einige Überraschungen und Special Guests mit sich.

Von Janine Zumtobel

Gerade noch einen Sitzplatz erhascht, wird es auch schon dunkel; die Scheinwerfer sind auf die Bühne gerichtet. Nach dem einleitenden „Prelude – Te Deum“ werden zwei weitere musikalische Meisterwerke vorgestellt. Der Kontext von Inspiration vom Titel und bis zum Komponist wird skizziert und schließlich von der Stadtmusik Imst interpretiert, um sich den wundervollen Melodien hinzugeben.

Symbiose.

Als „Highlight“ seiner bisherigen Kapellmeistertätigkeit bezeichnet Delago die Zusammenarbeit mit folgendem Künstler: Mario Parizek. Bei seiner Fingerstyle Gitarre, deren Korpus er ebenso als Schlagzeug verwendet, geht rhythmisch richtig die Post ab. In drei Movements kommt es zu einer außergewöhnlichen Symbiose zwischen Gitarre und Blasmusik, wobei er im letzten „Soulrhythm“ vollkommen ausbricht, mit Beatbox und Tuba variiert und so die Leute staunend in die Pause entlässt.

Gesang.

Ordentlich Luft geholt, schon geht’s weiter im Programm, denn nun folgt der Gesang! In dem Momenten, in dem die starken Stimmen von Martina Schwarz und Charly Baumgartner die Bühne erobern, verwandelt sich die Stadtmusik Imst quasi in eine Big Band. Gemeinsam versetzen sie die BesucherInnen nach „New York, New York“ oder bringen Partystimmung mit „Bad Girls/Hot Stuff“ oder dem Klassiker von Joe Cocker „N’oubliez jamais“. Letztlich geht das Publikum gemeinsam mit den Musiktalenten auf Tauchgang, als zu „Yellow Submarine“ alle Stimmen erklingen. „Der Applaus – das ist unsere Gage“, meint Delago voller Freude.

Überraschung.

Als kleine Überraschung mit großer Wirkung überlegte sich die Stadtmusik Imst etwas ganz Besonderes. Zum 60-jährigen Jubiläum der stolzen Fahnenpatin Helga Gottstein wurde ihr neben einer Urkunde und Glückwünschen auch ihre Lieblingsmelodie „Amazing Grace“ gewidmet – sie zeigte sich überwältigt und bedankte sich bei der „repräsentativen Kulturelite der Stadt Imst“.

Der zweite Teil des Abends wurde mit Gesang gefüllt. Neben Charly Baumgartner ließ auch Martina Schwarz ihre Stimme erklingen und heizte mit Hits wie „New York, New York“ oder „Bad Girls/Hot Stuff“ ordentlich ein.
Zum 60-jährigen Jubiläum der stolzen Fahnenpatin Helga Gottstein überlegte sich die Stadtmusik Imst etwas ganz Besonderes, so wurde ihr neben einer Urkunde und Glückwünschen auch ihre Lieblingsmelodie „Amazing Grace“ gewidmet.

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