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Reutte | Chronik | 26. März 2019 | Sabine Schretter

Alpenthermenresort in Reutte geplant

Alpenthermenresort in Reutte geplant
In unmittelbarer Nachbarschaft der Alpentherme Ehrenberg plant die Marktgemeinde Reutte – mit der BOE als Investor – die Errichtung einer Hotelanlage.
RS-Foto: Schretter
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Reutte Sabine Schretter
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Dass in der Marktgemeinde Hotelbetten fehlen, ist längst bekannt. Ein Hotelprojekt ist seit langem geplant, wird seit langem diskutiert – und liegt auf Halde. Bei der letzten Gemeinderatssitzung wurde nun ein Projekt vorgestellt, das allgemeinen Anklang findet und tatsächlich realisiert werden soll.

Am ehemaligen RTW-Gelände am Lech scheint Stillstand eingetreten zu sein. Das Hotelprojekt, für das es längst einen Baubescheid gibt, ruht.
Im Bereich der Alpentherme Ehrenberg scheinen die Planungen auf weit fruchtbareren Boden zu fallen und – so alle noch ausstehenden Beurteilungen positiv ausfallen – wohl auch zeitnah umgesetzt werden.
Dem Bauausschuss waren die Pläne im Vorfeld schon gezeigt und einhellig für gut befunden worden. Das geplante Alpenthermenresort sei ein Mehrwert für Reutte, aus dem sich auch positive Synergien für die Alpentherme Ehrenberg ergeben würden. Mit der BOE (Bau Objekt Entwicklung) ist der Investor schon gefunden.
GF Andreas Heidegger und DI Alexander Wasle stellten das geplante Projekt bei der letzten Gemeinderatssitzung vor – vorausschickend, dass das endgültige „OK“ noch ausstehe, man aber hoffe, grünes Licht zu erhalten.
Es soll eine Anlage, bestehend aus drei Baukörpern – Hotel, Mitarbeiterhaus und Wohnanlage – werden, mit der Alpentherme Ehrenberg durch einen sogenannten Bademantelgang verbunden. Das Resort soll möglichst nah an der Therme liegen.
Erschlossen wird das Hotel über die Thermenzufahrt. Der für das Naherholungsgebiet wichtige Fußweg bleibt erhalten.
Das Hotel wird dreigeschossig errichtet werden und insgesamt 100 Zimmer (200 Betten) und nach Süden ausgerichtete Suiten inklusive Terassenbereich umfassen. Neben einer Eingangslobby mit Bar sollen ein Restaurant mit Terrasse und ein Biergarten mit externem Zugang entstehen. Auch ein Seminarbereich ist geplant – ein Wunsch des möglichen Betreibers, der sein Interesse am Projekt bereits bekundet hat und Vivamar heißt. Die Vivamar betreibt auch die Alpentherme Ehrenberg, Nutzungskonflikte sollten also keine aufkommen.
Wichtig für die Marktgemeinde Reutte: Vivamar würde allein Haftung bzw. Ausfallshaftung für das Alpenthermenresort übernehmen. „Es gibt hier eine klare Abgrenzung. Die Marktgemeinde bleibt allein beim Bad“, betonte Bgm. Alois Oberer. Beim Gemeinderat herrschte Einigkeit – dieses Projekt wäre ein starker Impuls für Reutte. Bei der Abstimmung gingen die Hände geschlossen nach oben.
Es sei nun notwendig, die nächsten weiteren Schritte einzuleiten, so Andreas Heidegger.
Eine wirtschaftliche Bewertung steht noch aus, auch müsse die Gipskarstzone beim Standort am Sintenbichl genau unter die Lupe genommen werden. Alles in allem stehen die Zeichen aber günstig.
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