Rundschau - Oberländer Wochenzeitung
Reutte | Chronik | 21. Jänner 2020 | Bogdan Dujic

Außerferner Wirtschaft auf hohem Niveau

An einem Tisch: LH Günther Platter zusammen mit Bezirkshauptfrau Katharina Rumpf, Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann, Wirtschaftskammerdirektorin Evelyn Geiger-Anker und Europa-Abgeordneter Barbara Thaler (von links).
Im Zwiegespräch: LH Platter und Reut-tes Bürgermeister Alois Oberer. RS-Fotos: Claus
Die Schülerinnen der HTW versorgten die Gäste mit Getränken.
Bildergalerie Neujahrsempfang in der Handelskammer Reutte. RS-Fotos: Claus
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Traditioneller Neujahresempfang der Wirtschaftskammer


Der traditionelle Neujahrsempfang in der Wirtschaftskammer Reutte war auch in diesem Jahr wieder der gesellschaftliche Höhepunkt: Vertreter aus Wirtschaft, Institutionen und der Politik waren vertreten, als Bezirksobmann Christian Strigl neben verschiedenen Honoratioren den Tiroler Landeshauptmann Günther Platter und Wirtschaftskammerpräsident Christoph Walser als besondere Gäste begrüßen konnte. Die musikalische Umrahmung lag in den Händen der Gruppe "Harfonie" aus Ranggen.


Von Uwe Claus


Im Zwiegespräch: LH Platter und Reut-tes Bürgermeister Alois Oberer. RS-Fotos: Claus

Mit einer sehr engagierten Ansprache, in der er den Außerferner Unternehmen seinen Respekt für deren Fleiß und Risikobereitschaft aussprach, wandte sich LH Platter an die rund zweihundert Gäste im Herbert-Saurer-Saal. Unter anderem brach er eine Lanze für den Tourismus, der nach seinem Dafürhalten schlecht geredet wird, sei er doch eine der tragenden Säulen in der Tiroler Wirtschaft. Weiter wünschte er sich, dass die neue Bundesregierung sehr bald mit der konstruktiven Arbeit ohne Streitereien beginnt. In diesem Zusammenhang erwähnte er die starke Tiroler Handschrift, die bei den Verhandlungen eingebracht werden konnte. Der politische Alltag werde bald einkehren und es gelte zu bedenken, dass nur eine florierende Wirtschaft gute soziale Leistungen erbringen kann. "Erzeugen wir eine gute Stimmung, reden den Standort Tirol nicht schlecht und halten wir zum Wohl aller zusammen" appellierte er.


"Das Außerfern ist ein toller Bezirk auf hohem Niveau" lobte WK- Präsident Walser. Die Wirtschaft sei in ständiger Bewegung mit neuen Technologien, neuen Kundenwünschen und neue Konkurrenz, die unsere Wirtschaft immer wieder vor neue Anforderungen stellen. Dass sie diese in der Vergangenheit ausgezeichnet bewältigt haben, zeige sich daran, dass Tirol innerhalb der 30 stärksten von 281 EU-Regionen liegt. "Dieser Spitzenplatz ist keine Erbpacht und muss alljährlich neu verdient werden" betonte er. Dazu würden agile Betriebe und Mitarbeiter benötigt, andererseits sei auch Bewegung in der Politik gefragt. "Die politischen Rahmenbedingungen als Leitplanken für die zukünftige Entwicklung müssen folglich ebenfalls mit der Zeit gehen" fügte er hinzu. Der Versuch, mit einzelnen Ge- bzw. Verboten Lenk einzugreifen bremse eher als es lenkt. Man brauche mutige Reformen, Senkung der Steuerlast und die Verschlankung der Bürokratie, um Anreize für Investitionen zu schaffen.


Eingangs hatte Bezirksobmann Christian Strigl auf die kommende "Wirtschaftsmeile Außerfern", die vom 3. bis 5. Juli unter dem Motto "Wirtschaft und Musik im Einklang" hingewiesen und seiner Freude darüber Ausdruck gegeben, dass mit der "HTL für Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebsinformatik" in Reutte die Abwanderung junger Menschen gestoppt wird. Er dankte in diesem Zusammenhang Landeshauptmann Platter für dessen Engagement in dieser Sache. Zugleich sprach er die Forderung der Wirtschaft nach einem Schüler-/Lehrlingsheim aus, da eine entsprechende Unterkunftsmöglichkeit geschaffen werden muss. "Auch mit einem für alle Schulen und Ausbildungsbetriebe offenen Schüler- und Lehrlingsheim könnte dem eklatanten Fachkräftemangel entgegengewirkt werden" so Strigl. 


Die Schülerinnen der HTW versorgten die Gäste mit Getränken.

Seine weiteren Themen waren der Fachkräftemangel und die Diskussion um die Fernpass-Maut, die nach seiner Meinung die Kosten für Gewerbe und Handel in die Höhe treibt und letztendlich der Verbraucher die Zeche dafür zahlt. Als positiv wertete er die Einigung der Kontrahenten um die kurzfristige Schließung der Hahnenkammbahn zwischen den Vertretern der Reuttener Seilbahnen und der Gemeinde Höfen. Er dankte allen, die zu dieser Einigung beigetragen hatten, die kurz vor dem Beginn des Neujahrsempfangs zustande gekommen war.


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