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Reutte | Chronik | 23. November 2020 | Von Sabine Schretter

Infektambulanz am BKH Reutte

Infektambulanz am BKH Reutte
Primar Dr. Patrick Loidl (links) ist ärztlicher Leiter der neuen Infektambulanz am BKH Reutte, DGKP Michael Oberer ist pflegerischer Leiter. Foto: BKH Reutte
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Wichtige Anlaufstelle: von der unklaren Atemwegserkrankung bis zum Covid-19-Fall

Infektionskrankheiten können über unterschiedlichste Wege übertragen werden. Im Fall von SARS-CoV-2 etwa kann eine Ansteckung schon durch Tröpfchen oder feinste Aerosole erfolgen. Um Personen mit potenziell übertragbaren Erkrankungen bestmöglich ambulant zu versorgen, aber gleichzeitig andere PatientInnen und die besonders sensible Infrastruktur zu schützen, wurde im BKH Reutte nun die neue Infektambulanz eröffnet.
Von Sabine Schretter

Mit der neuen Infektambulanz reagierte das BKH Reutte einmal mehr auf die insgesamt dramatisch steigenden Corona-Fallzahlen.
Die vom restlichen Krankenhaus baulich abgetrennten Räumlichkeiten, in denen sich bisher die Kinderambulanz befand, dienen nun speziell der Diagnose und ambulanten Versorgung von infektiösen Erkrankungen. Derzeit sind das natürlich verstärkt Covid-19-Fälle. Besteht auch nur der Verdacht auf einen Infekt der Atemwege oder treten Symptome wie Fieber, Husten und Atemnot auf, werden Patienten dringend ersucht, nicht mehr wie gewohnt über den Haupteingang des Hauses in die Notfall-Ambulanz zu kommen, sondern den direkten Zugang zur Infektambulanz zu wählen.

DOPPELTE SICHERHEIT. Durch die Neuerung sorgt das BKH Reutte gleich für doppelte Sicherheit: Zum einen können sich Covid-19-Fälle und -Verdachtsfälle sowie Menschen, die unter anderen Infektionskrankheiten leiden, darauf verlassen, dass sie optimal medizinisch und pflegerisch versorgt werden. Zum anderen wird dadurch die Sicherheit aller anderen Patienten sowie der Mitarbeiter noch weiter erhöht. Die Infektambulanz ist rund um die Uhr besetzt. Bei planbaren Terminen ist eine vorherige telefonische Anmeldung unter der Tel. 05672 601-996 – Montag bis Freitag jeweils  von 07.30 Uhr bis 16 Uhr – sinnvoll, um die Wartezeiten für alle Patienten so kurz wie möglich zu halten.

STRENGE SCHUTZMASSNAHMEN. „Mit der neuen Infektambulanz ist es nun möglich, auch größere Aufkommen von Patienten schnell und sicher zu betreuen – und das unter strengsten Infektionsschutzmaßnahmen. Wir wollen hier nichts dem Zufall überlassen“, erklärt Primar Dr. Patrick Loidl, ärztlicher Leiter der Infektambulanz. „Covid-19 stellt uns alle vor völlig neue Herausforderungen, aber wir sind bestens gerüstet. Die Patienten können sich bei uns wirklich sicher fühlen“, betont er. Ein Team aus spezialisierten Ärzten und Pflegepersonen, unter der Leitung von Primar Loidl, klärt Symptome ab und leitet alle weiteren notwendigen Schritte ein. Für die Behandlung stehen gleich drei Räume zur Verfügung und für zusätzliche Sicherheit sorgen je ein eigener Abstrich- und Wartebereich. Mit der pflegerischen Leitung wurde DGKP Michael Oberer betraut, der auch die räumliche Organisation mitgestaltet hat. „Es ist uns gelungen, unter optimaler Nutzung der baulichen Gegebenheiten Räumlichkeiten zu schaffen, die nicht nur einen uneingeschränkten Betrieb ermöglichen, sondern auch aus infektiologischer Sicht sicher sind“, bekräftigt Oberer. Um die frühere Kinderambulanz, die ihrerseits in neue Räumlichkeiten zog, in Windeseile zur Spezialeinrichtung für Infektionskrankheiten umzubauen, waren sehr viel Engagement und Anstrengungen notwendig. „Es war nicht leicht, innerhalb kürzester Zeit ein tragfähiges Konzept für die Ambulanz zu erstellen und alle notwendigen baulichen und infrastrukturellen Maßnahmen zu realisieren“, freut sich Primar Loidl über die gelungene Umsetzung und bedankt sich bei allen Mitwirkenden.




 
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