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Reutte | Chronik | 2. November 2020 | Sabine Schretter

Kulturlandschaftsprojekt mit großer Breitenwirkung

Kulturlandschaftsprojekt mit großer Breitenwirkung
Erich Reichl, Steinmetzmeister aus Salzburg, Armin Walch, GF des Vereins Burgenwelt Ehrenberg, Alexander Oberlechner, BDA Tirol, Bernd Euler-Rolle, BDA Zentrale Wien, beim Besuch in der Burgenwelt Ehrenberg. Nicht im Bild: Walter Hauser, Landeskonservator von Tirol. Foto: Walter Hauser, Bundesdenkmalamt
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Großes Lob aus Wien für Ehrenberg und Umsetzung des Masterplans für die Burgenwelt

Die Umsetzung des von Architekt Armin Walch entwickelten Masterplans für die Burgenwelt Ehrenberg beinhaltet neben der touristischen Ausrichtung viele kulturhistorisch wichtige Sanierungs- und Rekonstruktionsmaßnahmen an den Ruinen des Festungsensembles Ehrenberg.
Von Sabine Schretter.
Nach der Rekonstruktion des verfallenen Hornwerks und der Eröffnung der Ausstellung „Angriff und Verteidigung“ 2018, dem Bau des Sagenverlieses und des Ritter Rüdiger Familientheaters 2019, startete auf der Ruine Ehrenberg mit Frühjahr 2020 das größte Sanierungsprojekt in der jüngeren Geschichte der Ruine Ehrenberg. Die Entdeckung des historischen geheimen Felsgangs ist ein spektakuläres Detail in diesem Sanierungsprojekt. Um sich ein Bild von der denkmalpflegerischen Qualität der Sanierungsarbeiten vor Ort zu machen, besuchte Fachdirektor Dr. Bernd Euler-Rolle, das oberste Fachorgan des Bundesdenkmalamtes aus der Zentrale Wien, in Begleitung des Landeskonservators von Tirol, DI Walter Hauser sowie DI Mag. Alexander Oberlechner, BDA und Erich Reichl, Steinmetzmeister aus Salzburg, die Burgenwelt Ehrenberg, um unter anderem die fertiggestellte Rekonstruktion des Hornwerks mit dem barocken Portal zu begutachten. Architekt DI Armin Walch, Geschäftsführer der Burgenwelt Ehrenberg, plant und begleitet seit 25 Jahren die Sicherung, Sanierung und Rekonstruktion des Festungsensembles Ehrenberg und führte die fachkundige Runde durch die Baustelle auf Ehrenberg.

Überregionaler Impuls.
Dabei wurden das angewandte Rekonstruktionsprinzip und die handwerkliche Umsetzung sehr positiv beurteilt, da alle getroffenen Entscheidungen nachvollziehbar sind und zum besseren Verständnis der historischen Anlagen beitragen. Alle Maßnahmen liegen innerhalb des in der Denkmalpflege allgegenwärtigen Spannungsbogens von his-torischer Substanz und historischer Erscheinung, zwischen Ethik und Ästhetik der restauratorischen Interventionen. Das Bundesdenkmalamt, Abteilung für Tirol (Walter Hauser, Alexander Oberlechner) unterstützt die Sanierung der Ruinen auf Ehrenberg seit Beginn an durch fachliche Begleitung und freut sich mit der Burgenwelt Ehrenberg über das positive Feedback zu den Sicherungs- und Rekonstruktionsarbeiten auf Ehrenberg durch das oberste Fachorgan aus Wien. Walter Hauser erklärt dazu: „Die Experten betonen, dass das Projekt Ehrenberg, das einmal klein begonnen hat, von einem Res-taurierungsvorhaben zum größten Kulturlandschaftsprojekt weit und breit geworden ist und damit eine neue, wertvolle Dimension erhalten hat, die am Puls der Zeit liegt und nachhaltig weit über die Region hinausstrahlt.“

Besuchermagnet.
Den großen Aufwand in der Erhaltung und Pflege des historischen Erbes, aber auch das gelungene Nebenein-ander von zeitgemäßer Architektur, wie z. B. der spektakulären Fußgängerhängebrücke highline179 und der mittelalterlichen Ruine der Burg Ehrenberg, bestaunen über 300.000 Besucher pro Jahr. Sie sind der beste Dank für die Umsetzungdes ausgefeilten Masterplans in der Burgenwelt Ehrenberg.
 
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