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Reutte | Chronik | 17. Dezember 2019 | Klara Fritz

Schäfle und Krippele schauga

Nach anfänglichem Zögern ist die Scheu der Kinder bald verflogen und die Schafe genießen die Streicheleinheiten. RS-Fotos: Claus
An der Krippe gibt es viel zu entdecken und Edeltraud Hauser weiß viel über sie zu berichten.
Bildergalerie Kripele schauga beim Hauserbauer. RS-Foto: Claus
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Der Hauserbauer öffnete wieder die Tore – und 40 neugierige Schafe warteten auf die Besucher


Wieder war es wie in den vergangenen Jahren in der Adventszeit so weit – Edeltraud und Peter-Georg Hauser öffneten die Tore ihres Bauernhofs für einen Besuch von Groß und Klein im Schafstall.


Von Uwe Claus


Besonders für die kleinen Besucher war es wieder ein Erlebnis, zum einen das wollige Fell der Schafe zu streicheln und zum anderen der Besuch an der fast schon historischen Krippe im Wohnzimmer der Hausers. 


Fast 40 Schafe warteten neugierig auf ihre Besucher – auch für sie war es schön, einmal richtig viel Aufmerksamkeit zu bekommen und selbstverständlich auch die damit verbundenen Streicheleinheiten. 


„Für uns ist es immer wieder eine willkommene Gelegenheit, zusammen mit unseren Enkeln den Hauserbauer zu besuchen“,  sagte eine Oma. Und eine junge Mama, die mit zweien ihrer Sprösslinge vor Ort war, stellte fest: „Es ist doch toll, einmal dem Trott des Alltags zu entfliehen und den Kindern Natur und Tiere nahezubringen.“


An der Krippe gibt es viel zu entdecken und Edeltraud Hauser weiß viel über sie zu berichten.

Die Hausers machen diesen Nachmittag im Advent bereits seit vielen Jahren und investieren bei der gesamten Vorarbeit viel Zeit. Dass sie das gerne machen, sieht man ihnen an und die tolle Resonanz ermutigt sie immer wieder, diese ganz besondere Arbeit auf sich zu nehmen. Es ist interessant, wie die Kinder andächtig den Erklärungen von Edeltraud Hauser folgen, wenn sie die Geschichte der Krippe erzählt: „Ihr Aufbau ist mit kleinen Änderungen im Großen und Ganzen jedes Jahr gleich. Vielleicht steht einmal ein Hirte beim Feuer oder es klettert ein Schaf auf einer anderen Stelle auf dem Berg oder eine Wurzel verändert die Landschaft.“ 


Der Hof der Hausers ist ungefähr 350 Jahre alt und hat immer eine Krippe gehabt – und so sind  über die Jahrzehnte Figuren aus unterschiedlichen Materialien  ergänzt worden – aus Pappmaché, vermischt mit Gips, aus Gips allein oder aus Holz. Früher gab es, wie Edeltraud Hauser erzählt, in Reutte weit über zehn Krippen – heute ist die Hauserkrippe als letzte übriggeblieben. Bis die Krippe ihre endgültige Gestalt hat, steckt Peter-Georg Hauser rund dreieinhalb Tage Arbeit hinein. Schon viele Wochen vorab werden Steinmoos und Latschen gesammelt und eventuell nach interessanten Wurzeln Ausschau gehalten. Bleibt zu hoffen, dass die Hauser-Familie diese Tradition noch lange Zeit aufrechterhält. Denn neben der Besichtigung gibt es für die Besucher die Gelegenheit, sich bei einem würzigen Glühwein auszutauschen und zu unterhalten. Die  Kinder können ihren Bezug zu Tieren und der Natur verstärken und unbeschwert herumtollen. Hoffen wir also, dass Kinder und Erwachsene auch im nächsten Jahr die Gastfreundschaft der Hausers wieder genießen können, wenn es in der Adventzeit heißt: „Beim Hauser in der Allgäuerstraße stehen die Tore für einen Besuch wieder offen.“


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