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„Schon eine Heimat für BMW“

Spatenstich zum neuen Personalhaus im Alpenhotel Ammerwald

Ein Meilenstein in der Geschichte des zur BMW Group gehörenden Alpenhotels Ammerwald: 13 Jahre nach der Eröffnung des Neubaus entsteht zurzeit ein neues Personalhaus. Die Grußworte beim ersten Spatenstich am Dienstag vergangener Woche zeugten zugleich von Freude und Stolz darüber.
2. Mai 2022 | von Jürgen Gerrmann
„Schon eine Heimat für BMW“
Großeinsatz beim Spatenstich für das neue Personalhaus des Alpenhotels Ammerwald: Die Architekten Jochen Specht und Bernd Riegger, Markus Schumacher (bei BMW für den Ammerwald zuständig), Martin Straubinger (beim Konzern weltweit für die Gastronomie zuständig), Gesamtbetriebsratsvorsitzender Manfred Schoch, Rudolf Reichenauer (bei BMW Leiter des Personal- und Sozialwesens), Immobilienentwickler Klaus Kapp, Generalunternehmer Robert Decker, Hoteldirektorin Martina Kubis und Reuttes Bürgermeister Günter Salchner (v.l.) legten mit Hand an. RS-Foto: Gerrmann
Von Jürgen Gerrmann.
„Bei BMW hat sich in den vergangenen Jahren viel verändert“, sagte da zum Beispiel Rudolf Reichenauer, der bei den ersten Überlegungen zu diesem Projekt für die Ressorts Arbeitsumfeld, Gesundheit, Konzernsicherheit und Konzerndatenschutz zuständig war, in einer Art Talkrunde vor der Zeremonie, bei der gleich zehn Spaten zum Einsatz kamen: „Aber eins ist geblieben – die Mitarbeiter sind der wichtigste Erfolgsfaktor.“ Spätestens Corona habe gezeigt, wie wichtig Erholung und Erhaltung der Gesundheit seien. Nun könne ein lang gehegter Wunsch, auch für die Belegschaft im Ammerwald etwas zu tun, in Erfüllung gehen. 36 neue Zimmer entstünden dort in den nächsten Monaten, zudem sollten zwölf schon bestehende grundlegend renoviert werden. In einer Zeit der Krisen und Kriege sei das nicht selbstverständlich, dennoch habe dieses Projekt bei BMW nie zur Disposition gestanden. Ohnehin habe man während der Stopp-Phasen durch Lockdowns die komplette Belegschaft des Ammerwald gehalten und biete jetzt auch neue Stellen an: „Dieses Personalhaus ist dabei auch ein toller Beitrag zur Attraktivität der Arbeitsplätze dort.“

BEKENNTNIS ZUR NACHHALTIGKEIT.
Bis 31. September sollen laut Architekt Bernd Riegger aus Dornbirn, der zusammen mit seinem Kollegen Jochen Specht das Domizil konzipierte, die Arbeiten abgeschlossen sein. Als Vorarlberger besitzen sie natürlich auch große Erfahrung in der Holz-Modulbauweise, in der das Haus entsteht. Und man legt, wie Klaus Kapp (seines Zeichens Immobilienentwickler bei BMW) unterstrich, auf Nachhaltigkeit großen Wert. Das Fichtenholz, aus dem die Module hergestellt würden, sei ein regenerativer Baustoff, der CO2 binde. Zudem würden die Module vorproduziert: „Hier vor Ort wird nur das Nötigste gemacht.“ Was Verkehr und Baustellenlärm stark reduziere. Auf dem Dach installiere man eine 120 Quadratmeter große Solaranlage, zudem vermöge eine 46 Quadratmeter große Solarthermieanlage 60 Prozent des Warmwasserbedarfs zu erhitzen und unterstütze zugleich die Holzpellets-Heizung. Das Hotel Ammerwald ist für Manfred Schoch, den BMW-Gesamtbetriebsratsvorsitzenden, deswegen „etwas ganz Besonderes“, weil der Konzern als einziges deutsches DAX-Unternehmen überhaupt noch so ein Haus zur Erholung und Fortbildung der Mitarbeiter besitze. Alle anderen hätten ihre derartigen Einrichtungen während diverser Krisen abgestoßen. Die BMW-Jubilare könnten dort nach 25 oder 40 Jahren Betriebszugehörigkeit eine Woche kostenlos Urlaub machen, das sei ein Zeichen großer Wertschätzung und zeige, dass auch der soziale Aspekt bei diesem Unternehmen eine große Rolle spiele: „Der Ammerwald ist für BMW schon eine Heimat.“ Darauf war auch Markus Schumacher, bei BMW für das Hotel Ammerwald zuständig ist, sichtlich stolz.

LOB VOM BÜRGERMEISTER.
Das verband ihn mit Günter Salchner, dem Bürgermeister der Marktgemeinde Reutte, auf deren Gebiet das Hotel ja liegt: „Und ich bin auch sehr froh, dass BMW diesen Standort betreibt und das Hotel einer der Leitbetriebe in der Naturparkregion Reutte ist.“ Dort setze man  Maßstäbe in Sachen Architektur, Nachhaltigkeit und Servicequalität. Die Kellnerinnen und Kellner seien zum Beispiel über ihre eigentliche Tätigkeit hinaus „Kulinarikberater, ja geradezu Verführer“ zu einem hervorragenden Essen. Er freue sich angesichts dessen sehr darüber, dass der Ammerwald durch dieses Projekt auch bei der Mitarbeiterwertschätzung eine führende Rolle einnehme.

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