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Reutte | Chronik | 3. März 2020 | Klara Fritz

„Teilen spendet Zukunft“

Bürgermeister Wolfgang Winkler (links) mit den fröhlichen Helferinnen. Im Bild rechts Brigitte Reinstadler. RS-Fotos: Chauvin
Der Andrang beim Fastensuppenessen war groß, zeitweilig gab es sogar leichten Stau.
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Spendenrekord beim Ehenbichler Fastenessen am Aschermittwoch – 2.200 Euro konnten übergeben werden


Den „Suppen-Kaspar“, der keine Suppe mag, gab es am Aschermittwoch in Ehenbichl wirklich nicht! Immer wieder kam es kurzzeitig zu Staus, denn auch im Kameradschaftsraum des neuen Feuerwehrhauses waren die Sitzplätze nicht unbegrenzt. 

Von Claudia Chauvin

Doch in diesem neuen Ambiente fühlten sich die Besucher sehr wohl und warteten gerne auf einen freien Platz, um für den guten Zweck Fastensuppe zu essen. Schon zum zwölften Mal hat Brigitte Reinstadler mit acht fleißigen Frauen aus Ehenbichl dieses nicht mehr wegzudenkende besondere Ereignis organisiert. Bürgermeister Wolfgang Winkler sprach von einem „wichtigen Zeichen der Menschlichkeit“ und bedankte sich bei dem Organisationsteam. Für die Aktion „Familienfasttag“ der Katholischen Frauenbewegung (gegründet im Jahr 1958) arbeiten die Ehenbichler Frauen ehrenamtlich mit. Die Organisation unterstützt rund 100 Projekte in Asien, Lateinamerika und Afrika.
Über 100 Liter Leckeres.

Der Andrang beim Fastensuppenessen war groß, zeitweilig gab es sogar leichten Stau.


Und was gab es in diesem Jahr zu verkosten? Weit über hundert Liter leckere Suppen wurden gespendet: Vom Hotel „Maximilian“ kamen die Knoblauchcrème-, Tomatencrème-, Orangen-Karotten- und die Apfel-Selleriesuppe, die Küche des BKH Reutte lieferte eine Minestrone und Gasthof „Kreuz“ in Rieden eine Kartoffel-Fastensuppe. Das Brot kam dankenswerterweise wieder von den Bäckereien Holzmayr und Ihrenberger. Unter den Gästen waren unter anderem  und zahlreiche Bürgermeister aus der Region. Auch einige Firmen und Gemeindebüros schienen ihre Mittagspause ins Feuerwehrhaus verlegt zu haben. Jedes Jahr werden ja auch die Kindergartenkinder mit Suppe verköstigt. „Das wird auch 2020 wieder so sein, ihnen wird das Essen geliefert“, so Brigitte Reinstadler und sie führt weiter aus, dass viele der Gäste Stammgäste seien, die schon von Anfang an zum Suppenessen am Aschermittwoch kommen. Doch in diesem Jahr hat sie auch sehr viele ihr unbekannte Gesichter entdeckt, die alle herzlich willkommen waren.
Ein Fakt, dass sich das Fastensuppen-Essen schon weit herumgesprochen hat, daher auch das großartige Spendenergebnis.
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