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Reutte | Chronik | 30. August 2021 | Von Sabine Schretter

Training für den Ernstfall

Bei einer Hubschrauber- und Waldbrandübung in Bach könnten sieben Feuerwehren aus dem Lechtal für den Ernstfall trainieren. Foto: Tiefenbrunn
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Reutte  Von Sabine Schretter
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Ausgabe Reutte Hubschrauber- und Waldbrandübung Bach Flugdienst BFV „Libelle“ „Alouette II“
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Hubschrauber- und Waldbrandübung in Bach

Am Samstag, dem 28. August, fand in Bach, Feuerwehrabschnitt Oberes Lechtal, eine Hubschrauber- und Waldbrandübung des Bezirksfeuerwehrverbandes Reutte statt. Die Feuerwehren Bach, Elbigenalp, Häselgehr, Holzgau, Steeg, Stockach und Vorderhornbach nahmen an dieser Übung teil.
Von Sabine Schretter

Auch der Flugdienst BFV war an der Übung beteiligt. In Verwendung waren der Hubschrauber des Bundesministeriums für Inneres „Libelle“ und eine „Alouette II“ des Bundesheeres. Bereits am Vormittag wurde der Schulungs- und Stationsbetrieb für die Flugdienstmitglieder aufgebaut, Übngsbeginn war dann am frühen Nachmittag. Die Flughelfer hatten die Möglichkeit, unter anderem das korrekte Einweisen der Hubschrauber per Hand bzw. Funk, das Ein- und Aushängen von Lasten sowie den Transport von Mannschaft, Material und Wasser zu trainieren. Neben dem Landeplatz „Kraichen“ standen zwei weitere Übungsorte zur Verfügung. Unterhalb des „Lachenkopf“ wurde im Bereich „Wiese“ ein Flächenbrand angenommen. Das Brandobjekt war 200 Meter von den Behältern entfernt und es galt, einen Höhenunterschied von 30 Metern zu überwinden. Mannschaft, Material und Wasser wurden per Hubschrauber transportiert. Am Übungsplatz „Hof“ wurde der Brand einer Hütte simuliert, unter Annahme der  Gefahr einer möglichen Ausbreitung auf den Wald. Die notwendige Ausrüstung – Waldbrandbecken, Waldbrandwinde uvm. – sowie die Mannschaft wurden mit Fahrzeugen zum Einsatzort gebracht, die Löschwasserversorgung erfolgte durch Hubschrauber. Zur Durchführung des Löschangriffes war – aufgrund der Weglänge von 100 m – die Verwendung einer Tragkraftspritze erforderlich. Alle Einsatzkräfte konnten wertvolle Erfahrung im Umgang mit den Fluggeräten, beim Kennenlernen der Flugdienst- und Waldbrandgeräte sowie bei der Wasserführung über lange Wegstrecken sammeln – um  nur einige der Schwerpunkte dieser Übung zu nennen. Das optimale Zusammenspiel aller Organisationen, die Kommunikationsplanung und die Lage-Führung waren wesentliche Themen dieser Veranstaltung. In Summe waren 116 Einsatzkräfte an der Übung beteiligt, die Hubschrauber flogen 37 Rotationen.

ERFOLGREICHER ABSCHLUSS. Im Rahmen der Abschlussbesprechung lobten die Führungskräfte den reibungslosen und unfallfreien Verlauf der Übung und sie bedankten sich bei allen für die Teilnahme und ihr großes Engagement. Anschließend ließ man die Veranstaltung bei einer gemeinsamen Brotzeit in der Feuerwehrhalle Bach gemütlich ausklingen.
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