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Reutte | Chronik | 12. März 2019 | Sabine Schretter

Wettbewerbsfähig durch Kooperation

Wettbewerbsfähig  durch Kooperation
REA-GF Günter Salchner und Wolfgang Winkler (v.l.), Leiter der WK-Bezirksstelle Reutte, setzen auf den Binnenmarkt und die internationale Vernetzung von Unternehmen Foto: WK Tirol
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Reutte Sabine Schretter
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Abteilung Wirtschafts- und Handelspolitik der Wirtschaftskammer Österreich Allgäu Allgäu GmbH Andreas Maier Ausgabe Reutte Ceratizit Austria GmbH digitale Geschäftsmodelle Dr. Christoph Schneider Handwerkskammer Schwaben Hochschule Kempten IHK Schwaben Innovationspartnerschaft Interreg-Programm Österreich-Bayern 2014-2020 michael.beck@hs-kempten.de Netzwerk Industrie 4.0/Digitalisierung Personalressourcen Plansee Group Regionalentwicklung Außerfern Robert Bosch GmbH Sonthofen Technologietag Westschwaben Wirtschaftskammer Reutte Zentrum Digitalisierung.Bayern (ZD.B) München
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Grenzüberschreitendes Netzwerk Industrie 4.0/Digitalisierung


In einem viel beachteten Vortrag in der Wirtschaftskammer in Innsbruck attestierte Dr. Christoph Schneider den heimischen Unternehmen und dem Wirtschaftsstandort Österreich insgesamt Defizite in der Innovationsbereitschaft.

Der Leiter der Abteilung Wirtschafts- und Handelspolitik der Wirtschaftskammer Österreich führte dies auch auf geringe Personalressourcen zurück. In 60% der Unternehmen würde es an Mitarbeitern fehlen, die Innovationen vorantreiben.
Besonders im Bereich der digitalen Geschäftsmodelle hinke Österreich hinterher. Vor allem kleine Unternehmen könnten fehlende Personalressourcen durch Kooperationen wettmachen. Grundlage für Innovationspartnerschaften sind zunächst Kenntnisse über die Unternehmerlandschaft im näheren Umfeld. In weiterer Folge sind vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen, schließlich geht es um den Austausch von betrieblichem Know-how, das man nicht leichtfertig aus der Hand gibt. Für Außerferner Unternehmen ist es naheliegend, sich verstärkt mit Partnern aus dem Allgäu zu vernetzen. Dies ist das Ziel des grenzüberschreitenden Netzwerks Industrie 4.0/Digitalisierung. Die Stadt Sonthofen hat im letzten Jahr gemeinsam mit der Robert Bosch GmbH, der FA Ceratizit Austria GmbH und zahlreichen weiteren Unternehmen aus dem gesamten Allgäu und Westschwaben diese Initiative gegründet. Das Netzwerk soll das Know-how in der Region bündeln, Kontakte zu anderen Unternehmen und Institutionen fördern und gemeinsam die Digitalisierung vorantreiben. Diesem Netzwerk haben sich mittlerweile die Allgäu GmbH, die IHK Schwaben sowie die Handwerkskammer Schwaben angeschlossen. Das Zentrum Digitalisierung.Bayern (ZD.B) aus München hat die Schirmherrschaft übernommen.
Auf Tiroler Seite bemühen sich nun die Reuttener Bezirksstelle der Wirtschaftskammer und die Regionalentwicklung Außerfern um eine Erweiterung des Netzwerks. Am 20. März, um 18 Uhr, stellt Initiator Andreas Maier, Wirtschaftsförderer der Stadt Sonthofen, das Netzwerk Industrie 4.0/Digitalisierung in der Wirtschaftskammer in Reutte vor. Alle interessierten Unternehmer aus dem Außerfern sind herzlich eingeladen. Unmittelbar vorher besuchen Allgäuer Unternehmen die Plansee Group. Die nächste Netzwerk-Veranstaltung ist der Technologietag am 28. März, ab 13 Uhr an der Hochschule Kempten. Eine Reihe von Fachvorträgen widmet sich hier der Frage, wie Produktionstechniken noch effizienter gestaltet werden können. Anmeldungen für den Technologietag sind bis 19. März an michael.beck@hs-kempten.de möglich. Das Programm ist auf der Website der Regionalentwicklung Außerfern (www.allesausserfern.at) abrufbar. Die Initiative Netzwerk Industrie 4.0 wird gefördert über das Interreg-Programm Österreich-Bayern 2014-2020.
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