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Reutte | Chronik | 16. April 2019 | Sabine Schretter

Wir wollen so nicht mehr!

Umkehren und zurück auf die (schon dicht befahrene) Umfahrung, hieß es bei der Blockade am Samstag. RS-Foto: Schretter
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Außerferner Bürger setzen sich zur Wehr – und demonstrieren gegen die Verkehrsflut


Was schon lange leise und dann immer lauter gefordert wurde, setzten Regina Karlen und ihre Mitstreiter am Samstag, dem 13. April, in die Tat um. Bei Pflach Wiesbichl (Abfahrt Reutte Nord) wurde die Straße blockiert und damit gegen die unerträgliche Verkehrsflut demonstriert.

„Es ist genug!“ Der Zenit ist nicht nur erreicht, sondern längst überschritten. Es nahen die verkehrsstarken Wochenenden – Ostern, Pfingsten, Feiertage – bei den Einheimischen löst diese Tatsache Verzweiflung und Unmut aus.
Vergangenen Samstag wurde ein Zeichen gesetzt. „Wir sind bereit, alle demokratischen Mittel, auch das der Demonstration, einzusetzen“, versprach Regina Karlen, Bezirkssprecherin der Grünen.
Zwischen 9 und 12 Uhr ging bei der Abfahrt Reutte Nord nichts mehr. „Es geht um die Bevölkerung, die geschützt werden muss und darum, an der Ursache anzusetzen. Es braucht eine Mobilitätsumkehr. Tourismus und Mobilitätsmanagement müssen endlich zusammenfinden“, so Siegfried Kerle von den Außerferner Grünen.
Unterstützung kam von der SPÖ. BR Stefan Zaggl: „Je mehr Leute hinter uns stehen, umso mehr können wir Politiker ausrichten. Diese Demo allein ist zu wenig, wir denken über weitere Aktionen nach und geben nicht auf.“
Niemand sei hier gegen den Tourismus, so Regina Karlen, es müsse nur endlich etwas gegen den Ausweichverkehr getan werden.
Den ca. 60 Demonstierenden sprach sie damit aus der Seele.
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