Rundschau - Oberländer Wochenzeitung
Reutte | Galerie | 15. Jänner 2019 | Klara Fritz

„Die Zeitmaschine“

Erfinder Wells (l.) führt seine Zeitmaschine vor und erzielt nicht gerade große Zustimmung für sein Objekt. RS-Fotos: Claus
Leon Heim als Daniel/Trono ist ein „alter“ Hase bei Cirilo und wirkte bereits als Ernest im Musical „Niemand ist allein“ mit.
Beeindruckende und abwechslungsreiche Szenen hielten das Publikum in Atem.
Galerie „Die Zeitmaschine“. RS-Fotos: Claus
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Reutte Klara Fritz
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Außerfern Ausgabe Reutte Cirilo School of Dance Daniel Mladenov Füssen Ludwigs Festspielhaus Musiktheater Reise durch „Raum und Zeit“ „Die Zeitmaschine“
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Publikum reiste im Festspielhaus durch die Zeit


Mit dem Musiktheater, Titel „Die Zeitmaschine“, nahm die Cirilo School of Dance am vergangenen Freitag in Ludwigs Festspielhaus in Füssen ihre Zuschauer mit auf eine spektakuläre Reise durch „Raum und Zeit“. Rund 200 Darsteller auf der Bühne, davon in etwa die Hälfte aus dem Außerfern.

Von Uwe Claus

Leon Heim als Daniel/Trono ist ein „alter“ Hase bei Cirilo und wirkte bereits als Ernest im Musical „Niemand ist allein“ mit.


Zum Thema: Dem Erfinder George Wells gespielt von Daniel Mladenov, gelingt es, zwar oft von Eigenzweifeln geplagt eine Zeitmaschine zu bauen.
Mit ihr geht er auf eine erstaunliche Reise in die Zukunft. Er entdeckt Leid, Krieg – aber auch Freude und sein persönliches Glück – und hilft letzten Endes den Menschen, wieder in Frieden und ohne Angst leben zu können.
Es war wieder eine „typische“ Cirilo-Produktion mit einem Feuerwerk an vielen abwechslungsreichen Ideen und Szenen. In beeindruckender Art und Weise wechselten sich ernste, traurige aber auch fröhliche Situationen ab. Wirbelnde Tänzerinnen und Tänzer, dazu ergreifende Gesangszenen, wechselnde Kostüme und natürlich ein breiter Raum für die Schauspielerei, bei der auch die tänzerische Akrobatik nicht zu kurz kam, faszinierten das Publikum.
Man sah den hoch motivierten Darstellern jeglichen Alters den Spaß und die Freude, auf der Bühne zu stehen und zu tanzen, nicht nur an, sondern lebte so manche Szene als Zuschauer sogar ein bisschen mit und es gab viel verdienten Szenenapplaus.

Beeindruckende und abwechslungsreiche Szenen hielten das Publikum in Atem.


„Die Zeitmaschine“ war auf jeden Fall ein Erlebnis und eine begeisterte Zuschauerin stellte am Ende fest: „Was hier gezeigt wurde, hätte bestimmt auch auf größerer Bühne Bestand“.
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