„Einheit in der Vielfalt“
In memoriam Arrigo Wittler und Marie Heide – Auftaktausstellung 2025 in der Zeiller Galerie
10. März 2025 | von
Bruno Dengg
Veronika Kunz-Radolf eröffnete mit Dr. Erwin und Eva Pfefferkorn die Ausstellung „Einheit in der Vielfalt“ in memoriam an das Künstlerehepaar Arrigo Wittler und Marie Heide in der Zeillergalerie. Rs-Foto: Dengg
Vergangenen Donnerstagabend konnte Veronika Kunz-Radolf, Obfrau des Galerievereins Reutte, viele heimische Kunstinteressierte in den Räumlichkeiten der seit 2019 zur Verfügung stehenden Zeiller Galerie herzlichst begrüßen und eröffnete die besondere Ausstellung „Einheit in der Vielfalt“, der im Jubiläumsjahr noch weitere Highlights folgen werden. Robert Pacher hieß seitens der Stadtgemeinde Reutte die zahlreich erschienenen Besucherinnen und Besucher, Pfarrer Donatus Wagner sowie Dr. Erwin Pfefferkorn und seine Frau Eva aus dem Tannheimer Tal herzlich willkommen.
HOMMAGE AN DAS KÜNSTLEREHEPAAR. Er ließ als Kunstliebhaber, Freund und Eigentümer von Bildern der Künstler Arrigo Wittler und Marie Heide, deren Lebensgeschichte und ihr künstlerisches Schaffen beeindruckend Revue passieren. Arrigo, 1918 in Westfalen geboren, zog es bereits während seines Studiums in München an vielen Wochenenden ins Tannheimer Tal um zu malen, da ihn die Bergwelt begeisterte. Mit genau diesen Motiven ist er nach 1947 vor allem in den großen Städten Deutschlands bekannt geworden. In den 50er-Jahren zog er sich dann für 25 Jahre nach Ischia zurück und arbeitete dort an seinem unverkennbaren Stil. Im Laufe der Zeit löste er seine anderen Ateliers auf und war ab dann nur noch im Tannheimer Tal ansässig bis er im Jahr 2002 nach Worpswede umzog. Obwohl Arrigo in sehr gro-ßen Galerien der Weltmetropolen ausstellte, war er nicht jener Mann, der am Kunstmarkt präsent war. Deshalb befinden sich seine Werke in erster Linie in privaten Händen. Nach dem Tod seiner vierten, jedoch nicht letzten Frau fand er eine neue „Schülerin“, zog mit dieser nach Worpswede, wo er 2004 verstarb. Marie Heide war eine engagierte, gelehrsame Schülerin, die nur zu ihrem Hobby malte. Sie übernahm weitestgehend Stil und Themen ihres Mannes Arrigo so perfekt, dass die von ihr geschaffenen Werke denen ihres Ehegatten so frappierend ähnlich waren, dass Bilder, die nicht signiert waren, nicht zuordenbar waren.
EINHEIT IN DER VIELFALT. Das Motto dieser Ausstellung spiegelt ausgezeichnet das Lebenswerk des Künstlers wider. Arrigo Wittler malte vorwiegend mit Öl, aber auch Kaseintechniken und Bleistiftzeichnungen waren ihm nicht fremd. Sein Repertoire reichte von Landschaften, in denen er lebte – Inseln im Süden, Nord- und Ostsee, die Bergwelt des Tannheimer Tals – bis hin zu Porträts, Blumen und abstrakten Bildern. Vielfältig sind auch seine Formate, die vom kleinformatigen bis zum großflächigen Kunstwerk reichen. Die Ausstellung ist noch bis 29. März in der Zeiller Galerie zu sehen und endet am letzten Tag mit einer Finissage, bei der Frau Eva Pfefferkorn lyrische Texte aus dem Buch „In ein fernes Blau“ von Frau Eckl-Schwaiger Getrude lesen wird.
HOMMAGE AN DAS KÜNSTLEREHEPAAR. Er ließ als Kunstliebhaber, Freund und Eigentümer von Bildern der Künstler Arrigo Wittler und Marie Heide, deren Lebensgeschichte und ihr künstlerisches Schaffen beeindruckend Revue passieren. Arrigo, 1918 in Westfalen geboren, zog es bereits während seines Studiums in München an vielen Wochenenden ins Tannheimer Tal um zu malen, da ihn die Bergwelt begeisterte. Mit genau diesen Motiven ist er nach 1947 vor allem in den großen Städten Deutschlands bekannt geworden. In den 50er-Jahren zog er sich dann für 25 Jahre nach Ischia zurück und arbeitete dort an seinem unverkennbaren Stil. Im Laufe der Zeit löste er seine anderen Ateliers auf und war ab dann nur noch im Tannheimer Tal ansässig bis er im Jahr 2002 nach Worpswede umzog. Obwohl Arrigo in sehr gro-ßen Galerien der Weltmetropolen ausstellte, war er nicht jener Mann, der am Kunstmarkt präsent war. Deshalb befinden sich seine Werke in erster Linie in privaten Händen. Nach dem Tod seiner vierten, jedoch nicht letzten Frau fand er eine neue „Schülerin“, zog mit dieser nach Worpswede, wo er 2004 verstarb. Marie Heide war eine engagierte, gelehrsame Schülerin, die nur zu ihrem Hobby malte. Sie übernahm weitestgehend Stil und Themen ihres Mannes Arrigo so perfekt, dass die von ihr geschaffenen Werke denen ihres Ehegatten so frappierend ähnlich waren, dass Bilder, die nicht signiert waren, nicht zuordenbar waren.
EINHEIT IN DER VIELFALT. Das Motto dieser Ausstellung spiegelt ausgezeichnet das Lebenswerk des Künstlers wider. Arrigo Wittler malte vorwiegend mit Öl, aber auch Kaseintechniken und Bleistiftzeichnungen waren ihm nicht fremd. Sein Repertoire reichte von Landschaften, in denen er lebte – Inseln im Süden, Nord- und Ostsee, die Bergwelt des Tannheimer Tals – bis hin zu Porträts, Blumen und abstrakten Bildern. Vielfältig sind auch seine Formate, die vom kleinformatigen bis zum großflächigen Kunstwerk reichen. Die Ausstellung ist noch bis 29. März in der Zeiller Galerie zu sehen und endet am letzten Tag mit einer Finissage, bei der Frau Eva Pfefferkorn lyrische Texte aus dem Buch „In ein fernes Blau“ von Frau Eckl-Schwaiger Getrude lesen wird.