Rundschau - Oberländer Wochenzeitung
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„Lebendig sind wir ganz gewiss“

Fachschule für Kunsthandwerk und Design Elbigenalp lud wieder zum „Abend der besonderen Art“

Am vergangenen Freitagabend ging der wohl nun schon traditionelle „Abend der besonderen Art“ an der Fachschule für Kunsthandwerk und Design in Elbigenalp über die Bühne. Die Veranstaltung, die sowohl eine Ausstellungseröffnung, die Präsentation der Abschlussarbeiten und die „lange Nacht des Kunsthandwerkes“ umfasst, zeigte einmal mehr die vielen Facetten der Schule.
6. Mai 2024 | von Magdalena Winkler
Der ehemalige Direktor Ernst Hornstein (rechts) begrüßte die beiden Absolventen, Leo Wirth (Mitte) und Julia Großberger (links). RS-Foto: Winkler
Auch Julia Großberger, Jahrgang 1999, dürften diese wohlbekannt sein. Die Künstlerin mit Obergurgler Wurzeln schloss 2018 ihre Ausbildung an der Fachschule in Elbigenalp ab und arbeitet seit 2023 als eigenständige Künstlerin. Für den „Abend der besonderen Art“ kehrte Großberger nun an ihre alte Ausbildungsstätte zurück – mit im Gepäck: einige ihrer kraftvollen und farbenfrohen Bilder. „Den Besuchern und Besucherinnen der Ausstellung wünsche ich eine phantasievolle Reise durch meine Kunst“, so Großberger. Auch Bildhauer Leo Wirth, geboren 1956, zählt zu jenen Absolventen der Schule, die ihr Leben seither ganz der Kunst verschrieben haben. Der aus Bad Mergentheim stammende Wirth beendete bereits 1986 seine Ausbildung in Elbigenalp. Seine meis-terlich gearbeiteten Plastiken finden sich mittlerweile in vielen Städten und Parks in ganz Deutschland. Die Werke der beiden sind während der Öffnungszeiten der Schule bis 10. Juni 2024 im Foyer der Fachschule zu sehen.

INSPIRIEREND. Dass Absolventen zu Ausstellungen an ihre ehemalige Schule geladen werden, geht zurück auf eine Idee des vormaligen Direktors Ernst Hornstein, der mittlerweile dem Vorstand des Schulvereins angehört. „Die Krönung des Abends“ sei aber natürlich die Präsentation der Abschlussprojekte, so Hornstein in seinen Grußworten. In kurzen Vorträgen stellten die 19 Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen sie ihren Eltern, Lehrpersonen und Ehrengästen vor. Mit ihren sorgfältig ausgearbeiteten Projekten machten die Absolvent/innen den beiden Fachbereichen der Schule Malerei/Vergolden/ Schriftdesign und Bildhauerei einmal mehr alle Ehre.

LEBENDING. Von der Kreativität seiner Schüler zeigte sich auch Direktor Mag. Bernhard Strolz in seiner Eröffnungsrede überzeugt. Von seinem Rednerpult, einer der diesjährigen Abschlussarbeiten, verweist Strolz auf die Besonderheiten der Schule. „Eine lebendige Schule sind wir ganz gewiss“, so der Direktor mit Blick auf die vielfältigen Kunstwerke aus Schülerhand, die sich im gesamten Schulhaus finden. Davon, wie die Schülerinnen und Schüler in den Werkstätten arbeiten, konnten sich die Besucher des Abends selbst überzeugen. Im Rahmen der „langen Nacht des Kunsthandwerkes“ hatte man Gelegenheit, den angehenden Künstlern und Künstlerinnen über die Schulter zu schauen – dadurch einen ganz lebendigen Einblick in die – alles andere als gewöhnliche – Ausbildung an der Fachschule für Kunsthandwerk und Design zu erhaschen.
„Lebendig sind wir ganz gewiss“
Auch den Schülern konnte beim Arbeiten über die Schulter geblickt werden. RS-Foto: Winkler

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